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Mo, 07:11 Uhr
23.02.2004

Gegen den Spitzenreiter...

Nordhausen/Braunlage (nnz). Es sollte wohl nicht das Wochenende der Harzer Wölfe sein. Nach dem man bereits bei den Saale-Teufeln in Halle verloren hatte, kam gestern auch noch der Spitzenreiter der Tabelle nach Braunlage. Wie dieses Spiel ausgegangen ist, das erfahren sie mit einem Klick auf MEHR.


Ein überragendes zweites Drittel reichte dem Spitzenreiter der Meisterrunde, den Revier Löwen Oberhausen, um beim deutlichen 9:3 (1:0, 7:0, 1:3)-Sieg über den Braunlager SC die Punkte mit aus dem Harz zu nehmen. Die Oberhausener waren zwar von Beginn an überlegen, scheiterten aber zunächst immer wieder an Tobias Bannach im Harzer Kasten. Mit der Zeit kam der BSC besser in die Partie, hatte aber wieder einmal das Pech am Schläger. Die Wölfe trafen im Power Play das Torgestänge während Sergej Hatkevitch wenig später von der Strafbank kommend völlig alleine gelassen wurde und eiskalt verwandelte.

Nachdem Braunlage im ersten Drittel noch die Latte traf, zeigten die Oberhausener in Durchgang Zwei ihre ganze Klasse. Zunächst traf Jan-Anton Baron in Unterzahl, dann Alexander Baum in Überzahl. Der BSC schwächte sich mit etlichen Strafen, teilweise saßen vier Harzer gleichzeitig auf der Strafbank, selber, und die Oberhausener waren dankbare Abnehmer. Delf Spauszus erzielte das 0:4, Milan Vanek legte den fünften Treffer nach (beide 30.). Das halbe Dutzend voll machte bei inzwischen wieder gleichem Spielerverhältniss auf dem Eis Lars Gerike, während Torsten Kunz gleich zweimal in Unterzahl für die Gäste erfolgreich war.

Im Schlussabschnitt ließen es die Revier Löwen ruhiger angehen, lediglich René Cobé traf noch gegen den nach 30 Minuten eingewechselten Jan-Philip Fiege. Die nie aufsteckenden Braunlager wurden in den Schlussminuten schließlich für ihren Einsatz noch belohnt, Mario Breneizeris, Sebastian Kotke und Björn Naujokat trafen für die Wölfe zum Endstand von 3:9.

Nach dem Spiel war Revier Löwen-Trainer Markus Scheffold zufrieden mit seiner Mannschaft. BSC-Coach Henry Heyduk lobte den Charakter seiner Mannschaft, die bis zum Schluss gekämpft hatte, haderte aber auch mit dem Verletzungspech. Peter Willis musste das letzte Drittel auf Grund einer Gehirnerschütterung aussetzen, Paul Schulz konnte erst gar nicht spielen.

Tore: 0:1 Hatkevitch (Gerike) 13:00, 0:2 Baron (Hatkevitch, Gerike 4-5) 20:40, 0:3 Baum (Adolfs, Kyei-Nimako 5-4) 26:13, 0:4 Spauszus (Jahns, Daniels 5-3) 29:00, 0:5 Vanek (Furda, Baum 5-4) 29:53, 0:6 Gerike (Janhs, Hatkevitch) 30:27, 0:7 Kunz (Hatkevitch 4-5) 33:20, 0:8 Kunz (Gerike, Hatkevitch 4-5) 36:15, 0:9 Cobé (Furda, Vanek) 44:02, 1:9 Breneizeris (Kotke, Pugliese 5-4) 54:12, 2:9 Kotke 56:25, 3:9 Naujokat (Pape, Grondey) 59:02

Strafminuten: Braunlage 20 + 10 für Pugliese - Oberhausen 14

Zuschauer: 525
Autor: nnz

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