Sa, 14:56 Uhr
21.02.2004
Motiv: Rache
Nordhausen/Bad Langensalza (nnz). Die Thüringer Polizei konnte gestern einen Serienmörder überführen. Mehr durch Zufall ging ein 25jähriger der Polizei in Ostthüringen ins Netz. Heute gaben Polizei und Staatsanwaltschaft weitere Details bekannt.
In Thüringen hat der Zufall offenbar weitere Morde verhindert. Die Staatsanwaltschaft teilte am Sonnabend mit, der in Haft befindliche mutmaßliche Vierfach-Mörder habe weitere Gewalttaten geplant. Sein Motiv sei Rache gewesen, sagte ein Vertreter der Mühlhäuser Staatsanwaltschaft. Der Tatverdächtige tötete nach Angaben der Staatsanwaltschaft seine Opfer mit bis zu 30 Stichen in die Brust. Dabei benutzte er in drei Fällen ein Küchenmesser und in einem Fall eine Schere, die er in der Wohnung des Opfers fand. Drei Tote wurden in Bad Langensalza gefunden, ein Opfer in der Nähe von Jena.
Bei dem Verdächtigen handle es sich um einen Alkoholiker, der unter einer schweren Persönlichkeitsstörung leide. Als Motiv habe er bei den Vernehmungen angegeben, seine Opfer hätten sich früher über ihn lustig gemacht oder ihm Hilfe verwehrt. Ob es noch weitere Opfer gibt, konnten die Ermittler heute noch nicht bestätigen.Der mutmaßliche Serienmörder war der Polizei in der gestrigen Nacht im Saale-Holzland-Kreis ins Netz gegangen. Dort wollte der Mann aus Brandenburg, der zuletzt in Eisenberg gewohnt haben soll, einen weiteren Mord begehen. Er wollte einen ehemaligen Therapeuten mit einem Küchenmesser töten. Dabei konnte er jedoch überwältig und der Polizei übergeben werden.
Autor: nnzIn Thüringen hat der Zufall offenbar weitere Morde verhindert. Die Staatsanwaltschaft teilte am Sonnabend mit, der in Haft befindliche mutmaßliche Vierfach-Mörder habe weitere Gewalttaten geplant. Sein Motiv sei Rache gewesen, sagte ein Vertreter der Mühlhäuser Staatsanwaltschaft. Der Tatverdächtige tötete nach Angaben der Staatsanwaltschaft seine Opfer mit bis zu 30 Stichen in die Brust. Dabei benutzte er in drei Fällen ein Küchenmesser und in einem Fall eine Schere, die er in der Wohnung des Opfers fand. Drei Tote wurden in Bad Langensalza gefunden, ein Opfer in der Nähe von Jena.
Bei dem Verdächtigen handle es sich um einen Alkoholiker, der unter einer schweren Persönlichkeitsstörung leide. Als Motiv habe er bei den Vernehmungen angegeben, seine Opfer hätten sich früher über ihn lustig gemacht oder ihm Hilfe verwehrt. Ob es noch weitere Opfer gibt, konnten die Ermittler heute noch nicht bestätigen.Der mutmaßliche Serienmörder war der Polizei in der gestrigen Nacht im Saale-Holzland-Kreis ins Netz gegangen. Dort wollte der Mann aus Brandenburg, der zuletzt in Eisenberg gewohnt haben soll, einen weiteren Mord begehen. Er wollte einen ehemaligen Therapeuten mit einem Küchenmesser töten. Dabei konnte er jedoch überwältig und der Polizei übergeben werden.


