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Fr, 10:35 Uhr
20.02.2004

Droht dem Kuntz-Sportpark das Aus?

Nordhausen (nnz). Hans-Peter Kell freut sich auf den 100. Geburtstag von Wacker Nordhausen. Doch in die Vorfreude mischt sich auch Angst. Im schlimmsten Fall müsste der Verein die Hälfte des Sozialgebäudes abreißen lassen. Hintergründe wie immer in Ihrer nnz.


Zur Vorgeschichte. Das Terrain des Albert-Kuntz-Sportparks ist groß, es ist in mindestens zwei Grundstücke unterteilt. Eines davon gehört einer Erbengemeinschaft. Wie Hans-Peter Kell der nnz sagte, könnte genau zu diesem Teil des Grundstücks Zoff ins Haus stehen. Die Erben-Gemeinschaft wolle das Grundstück an die Stadt verkaufen, die aber soll nach seinen Angaben keine Rückstellungen für einen solchen Kauf gemacht haben. Die Grenze zwischen dem städtischen und dem privaten Grundstück verläuft pikanterweise genau unter der überdachten Tribüne und der Hälfte des Sozialgebäudes entlang.

„Alles Quatsch“, meinte Karin Spieß zur nnz. Die Kämmerin des Rathauses verweist hingegen auf einen Pachtvertrag für genau dieses Grundstück mit der Erbengemeinschaft, der erst 1998 neu abgeschlossen worden sei. Darin sei vermerkt, dass dieses Gelände nur für sportliche Zwecke genutzt werden könne. Für die Zukunft des Fußballvereins genau an diesem Platz gibt es aus Sicht von Karin Spieß keine Sorge. Vielleicht, so Spieß, könnte die Stadt in diesem Jahr auch das Grundstück kaufen. Voraussetzung hierfür seien jedoch Fördermittel, für die bereits ein Antrag gestellt worden sei.

Dieser Kauf wäre auch im Sinne des Wacker-Präsidenten, der in Nordhausen immer noch eine Sportstättenkonzeption vermisst. Darin müsste genau aufgeschrieben sein, welche Sportplätze zum Beispiel gefördert werden. Der Albert-Kuntz-Sportpark jedenfalls hat eine „Generalüberholung“ nötig. Die Wacker-Vorständler haben sich bereits um einen Architekten gekümmert. Und der Fachmann aus Erfurt würde die Planungen für den Fußballverein für Null machen, so zusagen als Sponsoring verstehen. Kell hofft nun, in den kommenden Wochen noch einmal mit der Rathausspitze sprechen zu können. Mit dem Stadtrat hatte er auf den Tag genau vor einem Jahr gesprochen. Damals hatte man den Vereinschef jedoch nur belächelt (siehe auch im heutigen nnz-Rückspiegel).
Autor: nnz

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