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Mo, 10:50 Uhr
11.02.2013

Die Chance gewahrt

Am vergangenen Samstag trat die Damenmannschaft des Südharzer Volleyballclub Nordhausen in der Oberliga Thüringen zu ihrem letzten Auswärtsspieltag der Saison an. Die Fahrt ging in das tief verschneite Pößneck zum momentanen Tabellenvierten SV Fortuna, komplettiert hat die Mannschaft der TU Ilmenau das in der Oberliga übliche Dreierturnier...

Doppelblock (Foto: privat) Doppelblock (Foto: privat)

Die Nordhäuserinnen als derzeit Zweitplatzierte brauchen jeden Punkt, um die Aufstiegschance in die Thüringenliga zu erhalten. Von Nervosität gekennzeichnet gab man den ersten Satz ohne viel Gegenwehr an den Gastgeber ab (25:13). Den 2.Satz (16:25) kann man als totale Umkehr bezeichnen, denn diesmal hatte Pößneck nicht den Hauch einer Chance. Von cleveren Pässen der Zuspielerin Janine Müller versorgt, wussten die Angreifer, allen voran Anika Broda, druckvoll den Ball auf das gegnerische Parkett zu schlagen.

Die folgenden zwei Sätze zeigten technisch sauberen und dynamischen Volleyball auf hohem Niveau. Zuerst gingen die Gastgeberinnen in Satzführung (25:20), Nordhausen wusste jedoch im 4. Durchgang die bessere Taktik anzuwenden (20:25).

Damit musste wie schon im Hinspiel der Tiebreak entscheiden. Damals konnte Pößneck den Sieg mit nach Hause nehmen. Nach gutem Start des SVC konterten die Gastgeberinnen und gingen mit 11:8 in Führung. Dann kam der Mannschaftskapitän der Südharzerinnen, Adriane Grunig, zum Aufschlag und blieb dort bis zum verdienten Sieg des Satzes (12:15) und somit auch des Matches.

Damit war die Hälfte der von Interimstrainer Gunnar Schürer geforderten Punkte auf der Habenseite verbucht. Wegen Erkrankung des Stammtrainers Michal Gryga übernahm G. Schürer vor einer Woche das Training und die Betreuung des Teams.

Das zweite Match gegen die Mannschaft aus Ilmenau verlangte weiterhin volle Konzentration, zwang doch der Tabellenletzte im Hinspiel die Südharzerinnen über die maximale Distanz von fünf Sätzen zu spielen.

Geprägt von sicherem Spielaufbau, basierend auf einer stabilen Abwehr, die Libero Christin Bloßfeld zuverlässig organisierte, ließ der SVC den Ilmenauerinnen in den nur 12 Minuten des ersten Satzes 8 Punkte zu. Mit tückischen Aufschlägen unter Druck gesetzt und mit harten Angriffsschlägen fast zur Verzweiflung gebracht, konnte Ilmenau auch im 2. und 3.Satz (25:19, 25:23) dem Aufstiegsaspiranten aus Nordhausen den verdienten Sieg nicht streitig machen.

Durch die Maximalausbeute von 4 Pluspunkten wahrten die Damen des SVC Nordhausen die Chance auf den 2.Tabellenplatz zum Saisonende, welcher aufstiegsberechtigt ist. Der unmittelbare Kontrahent auf diesen Platz, der SV 1860 Oberweißbach, gewann seine zwei Spiel ebenfalls, somit herrscht jetzt Gleichstand bei den Minuspunkten und bei der Satzdifferenz.

Am 9.März, zum Saisonabschluss, gilt es für die Damen des SVC vor heimischer Kulisse, die letzten vier möglichen Punkte am Südharz zu lassen, um nach vier Jahren Oberliga das nächste Kapitel in ihrer sportlichen Erfolgsgeschichte zu schreiben.
Gunnar Schürer

Für den SVC Nordhausen spielten: Adriane Grunig, Janine Müller, Christin Bloßfeld, Juliane Schrödter, Juliane Wiegleb, Antonia Klieme, Anika Broda, Lisa Meyer
Autor: red

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