Mo, 08:09 Uhr
11.02.2013
Alle angekommen
Bei durchschnittlichem Winterwetter erreichten alle fünf Teilnehmer des 16. Südharz-Hunderters von Halle nach Nordhausen am vergangenen Sonntag ihr Ziel. Mit dabei auch Bodo Schwarzberg, von dem der folgende Bericht stammt...
Jutta Wisotzky, Detlef Koch, Oliver Mieth und Andreas Hesse (letztere drei nach 91 km) bei einer Pause am Sportplatz Steigerthal.
Am Startpunkt S-Bahnhof Halle-Nietleben hatten sich am Sonnabend um 11 Uhr neben dem Wanderleiter diesmal die Stamm-Langstreckenwanderer Oliver Mieth aus der Oberlausitz, Detlef Koch aus Berlin und der bisher dreimalige Teilnehmer Andreas Hesse aus Wallhausen eingefunden.
Am anderen Morgen kurz nach 6 Uhr, stieß die Kelbraer Yoga-Lehrerin Jutta Wisotzky zu dem Quartett, um mit ihm gemeinsam die verbleibenden 18 Kilometer von der Gaststätte Thyrafuchs zum Hauptbahnhof in Nordhausen unter die Füße zu nehmen. Damit hatte sie sich immerhin den Abschnitt mit den meisten An- und Abstiegen ausgewählt!
Jahreszeitlich bedingt waren die Wege überwiegend glatt, eine dünne Schneeauflage über bereits verdichtetem Schnee erschwerte oft ein sicheres Gehen. Eine daraus resultierende gewisse Aufmerksamkeit war daher auf der Gesamtstrecke von 100 Kilometer vonnöten. Einige kleine Ausrutscher blieben dennoch nicht aus.
Die Teilnehmer auf der Gesamtdistanz brachten es auf insgesamt rund 500 absolvierte Hunderter, womit sie den Erdball theoretisch mehr als einmal umrundet haben. Von daher war auch nicht zu erwarten, dass einer von ihnen vorzeitig die Heimreise antritt.
Natürlich werden auch wir von zeitweiser Müdigkeit geplagt oder von der Frage, "Warum eigentlich mache ich so etwas?" Diese lethargische Stimmung tritt meist in den frühen Morgenstunden auf. Hier hilft dann am besten Selbstdisziplin, die Konzentration auf ein naheliegendes, statt auf das noch weit entfernte Gesamtziel und die Erfahrung, dass man ja derartige Hänger schon oft überwunden hat.
Die größte Hürde, die beim Südharz-Hunderter auf der Route Halle-Nordhausen zu nehmen ist, dürften gerade für 100-km-Aspiranten die 31 Kilometer von der Nachtpausen-Station, dem Harzer Erlebnishof Grillenberg, und der Frühstücksstation Thyrafuchs in Uftrungen sein: Denn hier wird zwischen 0:15 und 6:10 praktisch ohne Pause durchmarschiert - ohne eine einfach zu organisierende Möglichkeit, auszusteigen. Die dabei passierten Straßen zwischen Grillenberg-Wettelrode-Morungen-Großleinungen-Hainrode-Questenberg-Agnesdorf-Breitungen und natürlich Uftrungen, lassen durchaus auch einmal Langeweile und Müdigkeit aufkommen.
Doch auch diesmal erreichten wir pünktlich um 6:10 den Thyrafuchs, wo uns die "gute Seele" des Hauses, Frau Rückbeil, wie immer auf dieser Route, ein schmackhaftes Frühstück bereitet hatte. Selbst ein Salat für die dort startende Kelbraerin Jutta Wisotzky war trotz der frühen Stunde drin. Herzlichen Dank also von uns Wanderern an Frau Rückbeil und de anderen Macher der Gaststätte. Immerhin haben sie uns Einlass gewährt, obwohl sie die Nacht, ebenso wie wir durchgemacht hatten: für die Gastronomie einer Karnevalsveranstaltung.
Bedanken möchten wir uns auch bei Sandra Munzert und ihren Mitarbeitern vom Harzer Erlebnishof Grillenberg, die uns seit Jahren ein einzigartiges Abendbrot um 22:30 ermöglichen. Übrigens sucht die Chefin des Hauses gerade nach Mitstreitern, die dort in einer sehr angenehmen Atmosphäre arbeiten können.
Keinesfalls vergessen möchte ich abschließend das Strandhotel Aseleben am Süßen See, das sich u.a. hervorragend auf das Kreieren von Bauernfrühstücken und überhaupt von einzigartigen Frühstücksbufetts versteht. Ohne die genannten drei Gaststätten wäre der Südharz-Hunderter in seiner jetzigen Form kaum durchführbar.
Die nächste von mir geführte 100-km-Tour ist der 9. Harz-Hunderter am 25. und 26. Mai. Zum dritten Mal besuchen die Teilnehmer dann bis zu 20 Harzer Wandernadeln.
Bodo Schwarzberg
Autor: redJutta Wisotzky, Detlef Koch, Oliver Mieth und Andreas Hesse (letztere drei nach 91 km) bei einer Pause am Sportplatz Steigerthal.
Am Startpunkt S-Bahnhof Halle-Nietleben hatten sich am Sonnabend um 11 Uhr neben dem Wanderleiter diesmal die Stamm-Langstreckenwanderer Oliver Mieth aus der Oberlausitz, Detlef Koch aus Berlin und der bisher dreimalige Teilnehmer Andreas Hesse aus Wallhausen eingefunden.
Am anderen Morgen kurz nach 6 Uhr, stieß die Kelbraer Yoga-Lehrerin Jutta Wisotzky zu dem Quartett, um mit ihm gemeinsam die verbleibenden 18 Kilometer von der Gaststätte Thyrafuchs zum Hauptbahnhof in Nordhausen unter die Füße zu nehmen. Damit hatte sie sich immerhin den Abschnitt mit den meisten An- und Abstiegen ausgewählt!
Jahreszeitlich bedingt waren die Wege überwiegend glatt, eine dünne Schneeauflage über bereits verdichtetem Schnee erschwerte oft ein sicheres Gehen. Eine daraus resultierende gewisse Aufmerksamkeit war daher auf der Gesamtstrecke von 100 Kilometer vonnöten. Einige kleine Ausrutscher blieben dennoch nicht aus.
Die Teilnehmer auf der Gesamtdistanz brachten es auf insgesamt rund 500 absolvierte Hunderter, womit sie den Erdball theoretisch mehr als einmal umrundet haben. Von daher war auch nicht zu erwarten, dass einer von ihnen vorzeitig die Heimreise antritt.
Natürlich werden auch wir von zeitweiser Müdigkeit geplagt oder von der Frage, "Warum eigentlich mache ich so etwas?" Diese lethargische Stimmung tritt meist in den frühen Morgenstunden auf. Hier hilft dann am besten Selbstdisziplin, die Konzentration auf ein naheliegendes, statt auf das noch weit entfernte Gesamtziel und die Erfahrung, dass man ja derartige Hänger schon oft überwunden hat.
Die größte Hürde, die beim Südharz-Hunderter auf der Route Halle-Nordhausen zu nehmen ist, dürften gerade für 100-km-Aspiranten die 31 Kilometer von der Nachtpausen-Station, dem Harzer Erlebnishof Grillenberg, und der Frühstücksstation Thyrafuchs in Uftrungen sein: Denn hier wird zwischen 0:15 und 6:10 praktisch ohne Pause durchmarschiert - ohne eine einfach zu organisierende Möglichkeit, auszusteigen. Die dabei passierten Straßen zwischen Grillenberg-Wettelrode-Morungen-Großleinungen-Hainrode-Questenberg-Agnesdorf-Breitungen und natürlich Uftrungen, lassen durchaus auch einmal Langeweile und Müdigkeit aufkommen.
Doch auch diesmal erreichten wir pünktlich um 6:10 den Thyrafuchs, wo uns die "gute Seele" des Hauses, Frau Rückbeil, wie immer auf dieser Route, ein schmackhaftes Frühstück bereitet hatte. Selbst ein Salat für die dort startende Kelbraerin Jutta Wisotzky war trotz der frühen Stunde drin. Herzlichen Dank also von uns Wanderern an Frau Rückbeil und de anderen Macher der Gaststätte. Immerhin haben sie uns Einlass gewährt, obwohl sie die Nacht, ebenso wie wir durchgemacht hatten: für die Gastronomie einer Karnevalsveranstaltung.
Bedanken möchten wir uns auch bei Sandra Munzert und ihren Mitarbeitern vom Harzer Erlebnishof Grillenberg, die uns seit Jahren ein einzigartiges Abendbrot um 22:30 ermöglichen. Übrigens sucht die Chefin des Hauses gerade nach Mitstreitern, die dort in einer sehr angenehmen Atmosphäre arbeiten können.
Keinesfalls vergessen möchte ich abschließend das Strandhotel Aseleben am Süßen See, das sich u.a. hervorragend auf das Kreieren von Bauernfrühstücken und überhaupt von einzigartigen Frühstücksbufetts versteht. Ohne die genannten drei Gaststätten wäre der Südharz-Hunderter in seiner jetzigen Form kaum durchführbar.
Die nächste von mir geführte 100-km-Tour ist der 9. Harz-Hunderter am 25. und 26. Mai. Zum dritten Mal besuchen die Teilnehmer dann bis zu 20 Harzer Wandernadeln.
Bodo Schwarzberg


