Mo, 06:41 Uhr
11.02.2013
Mit Anspruch und Kreativität zum Erfolg
Nach eineinhalb Jahren intensiver Themen- wie Teamarbeit schlossen die Gymnasiasten in der Wiedigsburg nun ihre Leistung in dem abiturrelevanten Seminarfach ab und bieten der Öffentlichkeit mittels öffentlicher Präsentationen Einblicke in ihre Arbeit. Ein Beitrag von Heike Roeder...
Die Aufregung stand den Gruppen sowie jedem einzelnen Schüler im Gesicht geschrieben. Gewissenhaft nutzten sie die Vorbereitungszeit, gestalteten Räume themenorientiert aus und sortierten ihre Manuskripte. Diese Anspannung im Vorfeld gehört wie die Konzeption der Präsentationen sowie ein durch die Gruppe zu lenkendes Gespräch mit der Kommission sowie den Zuhörern zu dieser Prüfungssituation dazu. Insgesamt kann ein Kolloquium sechzig Minuten in Anspruch nehmen. Verschiedene Kommissionen nahmen in der vergangenen Woche die Kolloquien ab. Fachliche Sicherheit, argumentatives Können, kommunikatives Geschick und eine themenspezifische methodische Umsetzung erwiesen sich dabei genauso als Beobachtungskriterien wie die Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein für eine Gemeinschaftsleistung.
Mussten die Schüler bereits im Prozess der Erstellung der Arbeit Eigeninitiative und persönliches Engagement unter Beweis stellen, um einen Eigenanteil nachzuweisen, der über eine reine Literaturrecherche hinaus reichte, trugen viele diesem Anspruch auch in den Kolloquien deutlich Rechnung. Zusätzliche empirische Untersuchungen, selbst gedrehte Video-Sequenzen, erstellte Meinungsbilder, Rollenspiele und zum Teil aufwendige Raumausstattungen unterstützten nicht selten den Darstellungsteil. Der bewusste Einsatz von Anschauungsmaterialien, Life-Präsentationen, Aktualisierungen und Positionierungen zu provokant formulierten Thesen zeichneten dafür verantwortlich, dass auch herausragende Leistungen zu verzeichnen waren.
21 Themen der unterschiedlichsten Art aus den Bereichen Naturwissenschaft, Technik, Medizin, Geisteswissenschaft, Sport, Kultur, Kunst u.v.m. standen auf dem Prüfstand. Eine besondere Bedeutung kommt dabei immer wieder dem Regionalbezug zu, da mit zahlreichen Themen ein direkter Bezug zu Nordhausen, dem Landkreis, aber auch dem Freistaat hergestellt wird. Viel Wert legen die Gymnasiasten immer wieder auf die Ausgestaltung der Räume, eine kreative Umsetzung der Thesenblätter sowie der Teamarbeit.
Gerade auch der Einstieg in die Präsentation stellt immer wieder eine Herausforderung dar. Damit schaffen sie bei den Zuhörern eine hohe Motivations- und Erwartungshaltung, der sie in vielen Fällen auch in der Durchführung der Kolloquien gerecht werden konnten. Die Entscheidung, ob die Gesamtleistung des Faches, die nach der Auswertung bekannt gegeben wurde, in das Abitur eingebracht werden soll, obliegt dabei dem Schüler selbst.
Besonders aufmerksam und gesprächsbereit verfolgten die Schüler der Klassenstufen 10 und 11 als Zuschauer die Kolloquien, wohl wissend, dass auch sie in absehbarer Zeit ihr Wissen einer kritischen Kommission zu präsentieren haben.
Besonders interessante, konzeptionell überzeugende und thematisch sehr unterschiedliche Themen werden wieder für die Öffentlichkeit angeboten. Das Herder-Gymnasium öffnet dazu am Dienstag (12. Februar) seine Türen und gewährt Einblick in die Präsentation und Verteidigung ausgewählter wissenschaftlicher Arbeiten der Zwölfer. Damit besteht die Möglichkeit, auch Eltern und Bekannte an den Kolloquien teilnehmen zu lassen, die in der Phase der Erstellung sicher nicht nur eine motivierende Funktion einnehmen.
Und nicht zuletzt sei auch ein Blick in die Schularbeit, die dem wissenschaftspropädeutischen Arbeiten in der Qualifikationsphase und damit der Studierfähigkeit der Gymnasiasten besondere Aufmerksamkeit schenkt, erlaubt. Die Themen werden am Montag auf der Website des Gymnasiums veröffentlicht. Der genaue Ablaufplan ist dann vor Ort den Aushängen zu entnehmen.
Die beteiligten Schüler, Fachbetreuer, Seminarfachleiter und die Schulleitung laden Interessierte zu diesen öffentlichen Kolloquien herzlich in die Wiedigsburg ein.
Heike Roeder
Autor: redDie Aufregung stand den Gruppen sowie jedem einzelnen Schüler im Gesicht geschrieben. Gewissenhaft nutzten sie die Vorbereitungszeit, gestalteten Räume themenorientiert aus und sortierten ihre Manuskripte. Diese Anspannung im Vorfeld gehört wie die Konzeption der Präsentationen sowie ein durch die Gruppe zu lenkendes Gespräch mit der Kommission sowie den Zuhörern zu dieser Prüfungssituation dazu. Insgesamt kann ein Kolloquium sechzig Minuten in Anspruch nehmen. Verschiedene Kommissionen nahmen in der vergangenen Woche die Kolloquien ab. Fachliche Sicherheit, argumentatives Können, kommunikatives Geschick und eine themenspezifische methodische Umsetzung erwiesen sich dabei genauso als Beobachtungskriterien wie die Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein für eine Gemeinschaftsleistung.
Mussten die Schüler bereits im Prozess der Erstellung der Arbeit Eigeninitiative und persönliches Engagement unter Beweis stellen, um einen Eigenanteil nachzuweisen, der über eine reine Literaturrecherche hinaus reichte, trugen viele diesem Anspruch auch in den Kolloquien deutlich Rechnung. Zusätzliche empirische Untersuchungen, selbst gedrehte Video-Sequenzen, erstellte Meinungsbilder, Rollenspiele und zum Teil aufwendige Raumausstattungen unterstützten nicht selten den Darstellungsteil. Der bewusste Einsatz von Anschauungsmaterialien, Life-Präsentationen, Aktualisierungen und Positionierungen zu provokant formulierten Thesen zeichneten dafür verantwortlich, dass auch herausragende Leistungen zu verzeichnen waren.
21 Themen der unterschiedlichsten Art aus den Bereichen Naturwissenschaft, Technik, Medizin, Geisteswissenschaft, Sport, Kultur, Kunst u.v.m. standen auf dem Prüfstand. Eine besondere Bedeutung kommt dabei immer wieder dem Regionalbezug zu, da mit zahlreichen Themen ein direkter Bezug zu Nordhausen, dem Landkreis, aber auch dem Freistaat hergestellt wird. Viel Wert legen die Gymnasiasten immer wieder auf die Ausgestaltung der Räume, eine kreative Umsetzung der Thesenblätter sowie der Teamarbeit.
Gerade auch der Einstieg in die Präsentation stellt immer wieder eine Herausforderung dar. Damit schaffen sie bei den Zuhörern eine hohe Motivations- und Erwartungshaltung, der sie in vielen Fällen auch in der Durchführung der Kolloquien gerecht werden konnten. Die Entscheidung, ob die Gesamtleistung des Faches, die nach der Auswertung bekannt gegeben wurde, in das Abitur eingebracht werden soll, obliegt dabei dem Schüler selbst.
Besonders aufmerksam und gesprächsbereit verfolgten die Schüler der Klassenstufen 10 und 11 als Zuschauer die Kolloquien, wohl wissend, dass auch sie in absehbarer Zeit ihr Wissen einer kritischen Kommission zu präsentieren haben.
Besonders interessante, konzeptionell überzeugende und thematisch sehr unterschiedliche Themen werden wieder für die Öffentlichkeit angeboten. Das Herder-Gymnasium öffnet dazu am Dienstag (12. Februar) seine Türen und gewährt Einblick in die Präsentation und Verteidigung ausgewählter wissenschaftlicher Arbeiten der Zwölfer. Damit besteht die Möglichkeit, auch Eltern und Bekannte an den Kolloquien teilnehmen zu lassen, die in der Phase der Erstellung sicher nicht nur eine motivierende Funktion einnehmen.
Und nicht zuletzt sei auch ein Blick in die Schularbeit, die dem wissenschaftspropädeutischen Arbeiten in der Qualifikationsphase und damit der Studierfähigkeit der Gymnasiasten besondere Aufmerksamkeit schenkt, erlaubt. Die Themen werden am Montag auf der Website des Gymnasiums veröffentlicht. Der genaue Ablaufplan ist dann vor Ort den Aushängen zu entnehmen.
Die beteiligten Schüler, Fachbetreuer, Seminarfachleiter und die Schulleitung laden Interessierte zu diesen öffentlichen Kolloquien herzlich in die Wiedigsburg ein.
Heike Roeder





