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Fr, 07:21 Uhr
13.02.2004

Die Zeit danach

Nordhausen (nnz). In diesem Monat soll der Besitzwechsel des Scheunenhofes offiziell vollzogen und das Geld auf dem Konto des Insolvenzverwalters eingezahlt sein. An dessen „Nutzung danach“ richten Politiker der Region aber schon jetzt ihre Vorstellungen.


Für den CDU-Landtagsabgeordneten Egon Primas ist das „Modell immer noch gut“, es sei das einzige seiner Art in Thüringen, das „Überlebenschancen“ habe. Es wäre aus Sicht von Primas wirklich sehr schade, wenn das Areal für den landwirtschaftlichen Berufsstand verloren gehen würde. Das aber solle nicht geschehen, sagte die designierte neue Besitzerin der Immobilie der nnz auf mehrfache Nachfrage. Auf jeden Fall werde es den Bauernmarkt geben, der sei schließlich auch im Grundbuch als Dienstbarkeit eingetragen, wird immer wieder versichert.

Wenn der Besitzwechsel endgültig erfolgt sei, dann werde sich Egon Primas bemühen, Gespräche mit den neuen Besitzern zu führen. Er wolle versuchen, seine Intensionen rüberzubringen, natürlich werde er auch seine politische Unterstützung anbieten. Auch Primas favorisiert eine touristische Nutzung des gesamten Scheunenhofgeländes. Wir müssen den Menschen vor den Toren der Stadt etwas bieten. Wassersport, Wohnwagen-Camping, Nutzung des Kiesteiches, Autokino, sportliche Veranstaltungen – all das könnte auch in Zukunft möglich sein. Fakt sei für den Christdemokraten aber auch, es müssen weitere Investoren ins Boot geholt werden, Gespräche müsse es auch mit der Stadt Nordhausen geben.
Autor: nnz

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