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Do, 07:23 Uhr
12.02.2004

Zuhause und in Leipzig

Nordhausen (nnz). Den Aufwärtstrend des Timmendorf-Spiels will der Braunlager SC auch mit in die Spiele des Wochenendes nehmen. Dabei gilt es allerdings zwei harte Nüsse zu knacken.


Am Freitag müssen die Harzer um 20 Uhr bei den Blue Lions Leipzig antreten. In der diesjährigen Pokalrunde stand man den Leipzigern bereits gegenüber, wobei jeweils die Heimmannschaft gewinnen konnte. Allerdings haben die Leipziger vor der Meisterrunde ihren eh schon guten Kader noch einmal verstärkt. Spektakulärster Neuzugang war dabei Falk Herzig, der vom Zweiligisten EV Duisburg in die Messestadt wechselte. Im Umfeld hat sich bei den Blue Lions ebenfalls einiges getan. So steht inzwischen eine neue Tribüne in der Eishalle und aus Bad Tölz konnte eine neue 7x2 Meter große Anzeigentafel organisiert werden. Auch die Zuschauer scheinen endlich das Eishockey in Leipzig entdeckt zu haben. So waren beim letzten Spiel gegen Oberhausen über 1.400 Fans dabei, im Derby gegen die Saale-Teufel waren es gar 3.000.

Niemand geringeres als der Meister der Regionalliga Nordrhein-Westfalen ist dann am Sonntag um 19 Uhr mit den Ratinger Ice Aliens zu Gast im Braunlager Wurmbergstadion. Die Ratinger gelten als ein Team für die vordersten Plätze der Meisterrunde. Zwar erlebten die Außerirdischen mit nur zwei Punkten aus den drei ersten Spielen einen klassischen Fehlstart. Danach zeigten sie allerdings, dass sie nicht zu unrecht Erster im Westen geworden sind. Aus den letzten fünf Spielen haben die Ice Aliens die maximal möglichen 15 Punkte mitgenommen und belegen somit vor diesem Wochenende in der Tabelle den zweiten Platz.

Die Ratinger Ice Aliens, die 1997 nach dem Weggang der Revier Löwen nach Oberhausen gegründet wurden, vertrauen im Tor auf das Rotationsprinzip. Carsten Solbach, für Schwenningen, die Crocodiles Hamburg und Amberg schon höherklassig aktiv, und der junge Daniel Bethe wechseln sich ab. In der Verteidigung bauen die Westdeutschen auf die Erfahrung von Jürgen Schulz und den starken Sebastian Odenthal. Das Talent Malte Seifert kann außerdem auf eine Förderlizenz der Düsseldorfer EG verweisen.

Im Sturm wird es ein Wiedersehen mit einem ehemaligen Harzer geben, hat sich doch Ralf Reisinger inzwischen den Ratingern angeschlossen. Weiterhin zu beachten sind Oliver Wälde und der aus dem Düsseldorfer Nachwuchs stammende Jan Taube. Noch nicht richtig in Schwung gekommen sind in der Meisterrunde bisher der Deutsch-Kanadier Jay Luknowski und das über die Heerenveen Flyers zu den Außerirdischen gestoßene Ahornblatt Brad Englehart. Nichts desto trotz sind sie natürlich genausowenig aus den Augen zu verlieren wie der dritte Kanadier in der Truppe von Udo Schmid, Ryan Love.

Definit fehlen wird auf Braunlager Seite Dennis Overbeck und Jens Langer. Dazu kommt Marek Gajewski, der noch seine Sperre abbrummen muss. Hinter einigen anderen Spielern stehen Fragezeichen, aber dass die Harzer auch mit einem kleinen Kader für eine Überraschung gut sein können, hat das Spiel in Timmendorf gezeigt.
Autor: nnz

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