Mi, 13:39 Uhr
16.01.2013
Wenig Interesse
Wird es in diesem Jahr überhaupt ein Rolandsfest geben? Diese Frage scheint nicht ganz unberechtigt, wenn man das Interesse bei privaten Veranstaltern zu einer möglichen Beantwortung heranzieht...
Jahrelang hatte die Nordhäuser Stadtverwaltung das Rolandsfest ausgerichtet. Geld spielte keine Rolle, vor allem dann nicht, wenn vermutlich individuelle Kulturwünsche von Entscheidungsträgern berücksichtigt werden sollten. Minus machen war angesagt, im vergangenen Jahr vermutlich mehr als 100.000 Euro.
In diesem Jahr, eine (fast) neue "Regierung" ist ins Nordhäuser Rathaus eingezogen, soll das Fest privat ausgerichtet werden. Und wie die Privatwirtschaft funktioniert, das muss nun auch das Rathaus der Rolandstadt erfahren. Auf die vor mehr als einem Monat verschickte Ausschreibung gab es bislang keine Reaktion.
Zu kurzer Zeitraum, zu wenig Sponsoringpotential, kaum noch buchbare Künstler - so die Meinungen der mitteldeutschen Veranstaltungsprofis. Selbst "Haudegen" Sven-Bolko Heck winkt ab, der ist eigenen Angaben zufolge mit dem Altstadtfest und dem Autofrühling hier in Nordhausen bestens beschäftigt.
Aus dem Harz hört man ebenfalls Sorgen und Nöte. Da stehen für die Agenturen diverse zentrale Feste sowie der Sachsen-Anhalt-Tag in den Terminkalendern. In Thüringen ist es der Thüringentag, der nur eine Woche vor dem Rolandsfest in Sondershausen über die dortigen Bühnen gehen soll. Erschwerend für die Veranstalter, die dennoch Interesse hätten: Die Stadt Nordhausen wird in diesem Jahr keinen Zuschuss gewähren, bestätigte Pressesprecher Patrick Grabe heute noch einmal auf Nachfrage der nnz.
Bis zum Dienstagmittag können jedoch noch viele Bewerbungen eingehen. Die Agenturen sollen sich wenigstens auf einen unumstößlichen Fakt verlassen können: Das diesjährige Rolandsfest wird gefeiert - vom 14. bis 16. Juni - und zwar in diesem Jahr.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redJahrelang hatte die Nordhäuser Stadtverwaltung das Rolandsfest ausgerichtet. Geld spielte keine Rolle, vor allem dann nicht, wenn vermutlich individuelle Kulturwünsche von Entscheidungsträgern berücksichtigt werden sollten. Minus machen war angesagt, im vergangenen Jahr vermutlich mehr als 100.000 Euro.
In diesem Jahr, eine (fast) neue "Regierung" ist ins Nordhäuser Rathaus eingezogen, soll das Fest privat ausgerichtet werden. Und wie die Privatwirtschaft funktioniert, das muss nun auch das Rathaus der Rolandstadt erfahren. Auf die vor mehr als einem Monat verschickte Ausschreibung gab es bislang keine Reaktion.
Zu kurzer Zeitraum, zu wenig Sponsoringpotential, kaum noch buchbare Künstler - so die Meinungen der mitteldeutschen Veranstaltungsprofis. Selbst "Haudegen" Sven-Bolko Heck winkt ab, der ist eigenen Angaben zufolge mit dem Altstadtfest und dem Autofrühling hier in Nordhausen bestens beschäftigt.
Aus dem Harz hört man ebenfalls Sorgen und Nöte. Da stehen für die Agenturen diverse zentrale Feste sowie der Sachsen-Anhalt-Tag in den Terminkalendern. In Thüringen ist es der Thüringentag, der nur eine Woche vor dem Rolandsfest in Sondershausen über die dortigen Bühnen gehen soll. Erschwerend für die Veranstalter, die dennoch Interesse hätten: Die Stadt Nordhausen wird in diesem Jahr keinen Zuschuss gewähren, bestätigte Pressesprecher Patrick Grabe heute noch einmal auf Nachfrage der nnz.
Bis zum Dienstagmittag können jedoch noch viele Bewerbungen eingehen. Die Agenturen sollen sich wenigstens auf einen unumstößlichen Fakt verlassen können: Das diesjährige Rolandsfest wird gefeiert - vom 14. bis 16. Juni - und zwar in diesem Jahr.
Peter-Stefan Greiner


