eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 15:12 Uhr
15.01.2013

Rathaus: Nie aktiviert

Von den beiden "großen" Nordhäuser Verwaltungen wollte die nnz heute wissen, ob mit den Telefon-Anlagen Mitarbeiter belauscht und ausspioniert werden können. Hier die Antwort aus dem Nordhäuser Rathaus...


Vorab ein kleiner Einblick in die Dienstanweisung der Stadtverwaltung: Durch die Dienstanweisung „Datenschutz und Datensicherheit“ von 2010, Pkt. 3.3. ist für die Stadtverwaltung Nordhausen festgelegt, dass die individuelle Leistungs- und Verhaltenskontrolle durch jegliche Hard- oder Software gegenüber den Beschäftigten grundsätzlich nicht zulässig ist. Gemäß Pkt. 7. können Verstöße gegen diese Dienstanweisung disziplinarisch und arbeitsrechtlich geahndet werden.

Die in der Stadtverwaltung eingesetzte Telefonanlage vom Typ Astra 5000 aus dem Jahr 2009 verfügt nicht angesprochene Funktion „Babyfon“. Die Funktion „Aufschalten“ („Einklinken“ Dritter in ein laufendes Gespräch) ist nach Rückfrage beim Lieferanten vorhanden, aber standardmäßig deaktiviert und wurde auch nie aktiviert. Beide Funktionen waren bei der Auswahl der Anlage weder ausgeschrieben noch bei der Beschaffung Bestandteil des Leistungsverzeichnisses.

Weder Vorgesetzte noch Beschäftigte haben Möglichkeit, noch die Kenntnis, diese Funktionen zu aktivieren. Diese könnten nur durch einen autorisierten Techniker in der Telefonanlage explizit für beide beteiligten Endgeräte freigeschaltet werden. Beim Aktivieren ertönt laut Hersteller dann ein Hinweiston für die Teilnehmer. Dieses „Aufschalten“ wurde nie praktiziert und ist untersagt.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Peppone
15.01.2013, 20:57 Uhr
Worum geht es denn hier eigentlich?
Und worum geht es hier? Um die Nutzung der Telefonanlage für private Zwecke? Um die Nutzung des Internet's für private Zwecke? Um das Abhören der Mitarbeiter während der Arbeitszeit?

Ohne persönliche Hintergedanken zu haben, aber wer erwartet denn auf Nachfrage von einem privaten oder öffentlichen Arbeitgeber das Eingeständnis, dass er seine Mitarbeiter überwacht?

Sorry, aber schlecht gemachter und schlecht recherchierter Artikel! Das kann man alles glauben, aber man kann es auch lassen. Man kann das sogar gut oder schlecht finden. Vor allem wenn man die relativ fixe Reaktionszeit einiger Protagonisten der Stadtverwaltung im Kommentar berücksichtigt! Im Artikel fehlt leider auch der konkrete Bezugspunkt.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)