Di, 06:32 Uhr
15.01.2013
Menschenbilder (57)
Im Spätherbst 2013 veröffentlicht der Nordhäuser Autor Bodo Schwarzberg den zweiten, reich bebilderten Band der Buchreihe "Menschenbilder aus der Harz- und Kyffhäuserregion" - wiederum mit rund 200 Texten über Zeitzeugen unserer jüngeren Geschichte...
99734 Nordhausen
Internet: www.wäldrich.de
Es tat uns mitunter in der Seele weh, wenn wir zur Schmuckgoldgewinnung, zum Beispiel für Trauringe, wertvolle historische Sprungdeckeluhren einschmelzen mussten!, sagt Goldschmiedemeister Klaus Wäldrich, der sich daher nicht allzu gern an die Zeiten vor der Wende erinnert. In der DDR ging die Versorgung der Bevölkerung mit den ‚Waren des täglichen Bedarfs‘ vor. Schmuck aber war Luxus und wurde nicht gefördert. Außerdem seien die privaten Goldschmiede die letzten in der Versorgungskette mit Handelsware gewesen.
Bei uns kam auch deshalb kaum mal etwas an, erklärt mein Gesprächspartner, der sich einen Teil des Materials durch typisch sozialistische Tauschgeschäfte organisierte. Dennoch gab es, bezogen auf die Knappheit von Gold, auch seltsame Widersprüche. Trauringe seien nach dem Krieg, einem Trend zufolge, viel breiter und damit materialintensiver angefertigt worden, als vor dem Krieg. Das habe, so der am 02.10.1941 in Nordhausen geborene Unternehmer jedoch auch an der zumindest anfänglich noch relativ großen Edelmetallmenge gelegen, die in der Bevölkerung vorhanden gewesen sei.
Bis zum Mauerbau kam viel über die offenen Grenzen aus dem Westen. Außerdem wurde zunächst noch viel Gold vererbt. In den 80er Jahren aber waren kaum noch vererbbare Edelmetalle vorhanden, sagt er. Da außerdem die staatlichen Zuteilungen sanken, wurden die Eheringe wieder dünner. Zuletzt sei es sogar vorgekommen, dass nur die Ehefrau einen Ring mit einem hohen Goldanteil erhalten konnte, während sich der Ehemann mit einem weniger gehaltvollen Ring begnügen musste.
Klaus Wäldrich betreibt das Geschäft im Altendorf 19 gemeinsam mit seinem Sohn Steffen Wäldrich (geb. 28.07.1971 in Nordhausen). Beide setzen damit die Tradition ihres Vaters bzw. Großvaters fort: Goldschmiedemeister Heinrich Wäldrich (geb. am 30.12.1915) war der Sohn eines Lokomotivführers, der 1944 beim Beschuss seines Zuges durch feindliche Tiefflieger zwischen Heringen und Görsbach ums Leben kam. Sohn Heinrich hatte seine Lehre beim damals bekannten Nordhäuser Meister Emil Genzel in der Töpferstraße absolviert und arbeitete nach Erlangung des Gesellenabschlusses für weitere drei Jahre in seinem Ausbildungsbetrieb. Anschließend wurde er Soldat, galt aber ab 1943 durch eine schwere Armverletzung als kriegsversehrt.
Kurzzeitig wirkte er als Leiter einer Lebensmittelverkaufsstelle in Salza, frischte dann seine handwerklichen Fähigkeiten beim damaligen Nordhäuser Uhren- und Schmuck-Unternehmer Haberl auf und machte sich 1953 mit einer Werkstatt in der Geseniusstraße selbstständig – allerdings ohne Ladenlokal. Auf Grund der kriegsbedingten Zerstörungen war es für meinen Vater sehr schwierig, geeignete Räumlichkeiten zu finden. Erst später gelang es ihm, in der Ernst-Thälmann-Straße 26 das Ladenlokal eines vormaligen HO-Geschäftes zu mieten, sagt Klaus Wäldrich. Die Engpässe bei der Materialbeschaffung bestimmten die Tätigkeit des Meisters von Beginn an. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf Reparaturen und Neuanfertigungen.
Mitunter hatten wir das Glück, an die Schmuckseiten aus einem westdeutschen Shopping-Katalog heranzukommen. Die dort abgebildeten Schmuckstücke nutzten wir oft als Vorlage, denkt er zurück. Obligatorisch waren damals sehr genaue Handzeichnungen mittels Bleistift, bevor die eigentliche handwerkliche Arbeit begann. Wir waren handwerklich in jeder Hinsicht mehr gefordert als heute, sagt mein Gesprächspartner.
Mit den Worten, Das Fummeln liegt in unserer Familie, beschreibt er die bei den Wäldrichs vererbten Fähigkeiten dazu. Als Kind versuchte er sich schon einmal an der feinen Bügelsäge, um natürlich kein Gold, aber immerhin Messing zu schneiden. Etwas anderes als die von 1956 bis 1959 im väterlichen Betrieb absolvierte Lehre zum Goldschmied wäre für ihn niemals in Frage gekommen.
Seit 1969 trägt Klaus Wäldrich den Meistertitel. Wir wohnten stets in Krimderode, denkt er zurück, nach Nordhausen kamen wir per Zug, Bus oder mit dem Motorrad. - Mein Gesprächspartner übernahm das Geschäft von seinem Vater zum 01.01.1980. Anfang der 80er Jahre betrieb Klaus Wäldrich daheim zusätzlich eine weitere Werkstatt. Diese Lösung bot sich an, weil er auf Grund der auf ein bis zwei Tage beschränkten Geschäftszeiten nicht unbedingt am Sitz seiner Firma sein musste. Wegen der vielen handwerklichen Arbeiten konnten wir uns keine ganze Woche zur Kundenbedienung erlauben, erklärt der Senior. – Heute wäre dies für einen Goldschmiedemeister gewiss der geschäftliche Untergang.
Das nahende Ende des sozialistischen deutschen Staates bemerkte die Familie vor allem durch die ständig sinkenden Möglichkeiten, überhaupt noch Schmuck handeln zu können. Wir hatten uns immer bemüht, auch jenen Heiratswilligen Trauringe zu geben, die überhaupt kein Gold abliefern konnten. Aber selbst das ging am Ende so gut wie nicht mehr, sagt er.
Die Wende hat die Familie entsprechend begrüßt. Alles Bisherige galt nicht mehr und kehrte sich um: Massen an Handelsware feilzubieten, war nun kein Problem mehr. Vertreter mit wertvollem Schmuck gaben sich die Klinke in die Hand. Bei diesem plötzlichen Überangebot an Handelsware waren schlagartig kaum noch Neuanfertigungen und damit gute Handwerkskunst gefragt. Und schließlich traten, auch das eine Neuheit, immer mehr Mitbewerber auf den Plan.
Dennoch haben die Wäldrichs die Wende begrüßt, und zwar auch, weil sie sich 1992 mit der Verlagerung ihres Geschäftes in die Altstadt endlich einen seit langem gehegten Traum erfüllen konnten. Der Neubau des Hauses hat uns sehr viel Kraft gekostet, betont der Altmeister. Bereits in den 70er Jahren habe man das Altendorf zu einer Handwerkerstraße machen wollen, was die Stadt jedoch, mit Blick auf den dadurch bedingten erhöhten Bedarf an rarem Baumaterial, wieder aufgab. Nun, nach der Wende, stand der Neubau des Hauses Altendorf 19 innerhalb weniger Monate.
Wir machten viel in Eigenleistung, und das parallel zum Geschäftsbetrieb in der Thälmannstraße, sagt Klaus Wäldrich. Es gelang der Familie tatsächlich, am 1.11.1992, und damit rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft, neu zu eröffnen. Die Kunden folgten ihnen bereitwillig. Und sie stiegen 1993 sogar über die weite Teile der Altstadt blockierenden Baugruben, in die neue Leitungen verlegt wurden. Heute, so der Senior, würden sie diese Unbequemlichkeit wahrscheinlich weniger akzeptieren, mutmaßt mein Gesprächspartner.
Seit 1993 führen Klaus Wäldrich und Sohn Steffen den Handwerksbetrieb gemeinsam. Trotz freier Berufswahl habe ich mich sehr gern für den Weg meines Vaters entschieden, sagt er. Und dieser zeigt sich erfreut über die damit verbundene Zukunftssicherheit für die von Heinrich Wäldrich begonnene Familientradition. Steffen Wäldrich absolvierte seine Lehre von 1988 bis 1991 im elterlichen Betrieb und steht seitdem von früh bis spät für die Kunden und ihre Wünsche zur Verfügung. Schmuck ist Vertrauenssache. Mein Sohn hat das Vertrauen der Menschen in den vergangenen Jahren gewonnen, zeigt sich Klaus Wäldrich erfreut.
Vollkommen unvollständig wäre ein Text über die Goldschmiede, ohne dessen Ehefrau Erika zu würdigen. Die gelernte Säuglingspflegerin war zu DDR-Zeiten in der Buchhaltung der GHG (=Großhandelsgesellschaft) Haushaltswaren beschäftigt und unterstützt Vater und Sohn seit der Wende aktiv im Geschäft. Wir sind für alle Wünsche unserer Kunden offen. Auch wer weniger Geld ausgeben möchte, wird bei uns fündig, sagt sie. Und Klaus Wäldrich ergänzt: Wir haben auch schon Garnituren zurückgelegt und an den jeweiligen Kunden stückweise über ein ganzes Jahr verkauft, so wie er Geld zur Verfügung hatte. Individualität ist der Vorteil der Kleinen, problemloser Umtausch inklusive, schmunzelt er.
Neben Schmuck aller Art und aller Preisklassen, können die Kundinnen und Kunden im Altendorf 19 auch aus einem breiten Uhrensortiment wählen: von der preiswerten Marke S Oliver bis hin zu Uhren von Herstellern aus Glashütte.
Ihre Freizeit widmet die Familie mit Vorliebe ihren Oldtimern: In der Garage stehen unter anderem ein Fiat, Bj. 1927 und ein grauer Wartburg 353. Letzteren fuhr Klaus Wäldrich einst auch im Alltag.
Kommentare sind zu diesem Beitrag nicht gestattet
Autor: redKlaus, Steffen und Erika Wäldrich
Meisterbetrieb des Goldschmiedehandwerks99734 Nordhausen
Internet: www.wäldrich.de
Es tat uns mitunter in der Seele weh, wenn wir zur Schmuckgoldgewinnung, zum Beispiel für Trauringe, wertvolle historische Sprungdeckeluhren einschmelzen mussten!, sagt Goldschmiedemeister Klaus Wäldrich, der sich daher nicht allzu gern an die Zeiten vor der Wende erinnert. In der DDR ging die Versorgung der Bevölkerung mit den ‚Waren des täglichen Bedarfs‘ vor. Schmuck aber war Luxus und wurde nicht gefördert. Außerdem seien die privaten Goldschmiede die letzten in der Versorgungskette mit Handelsware gewesen.
Bei uns kam auch deshalb kaum mal etwas an, erklärt mein Gesprächspartner, der sich einen Teil des Materials durch typisch sozialistische Tauschgeschäfte organisierte. Dennoch gab es, bezogen auf die Knappheit von Gold, auch seltsame Widersprüche. Trauringe seien nach dem Krieg, einem Trend zufolge, viel breiter und damit materialintensiver angefertigt worden, als vor dem Krieg. Das habe, so der am 02.10.1941 in Nordhausen geborene Unternehmer jedoch auch an der zumindest anfänglich noch relativ großen Edelmetallmenge gelegen, die in der Bevölkerung vorhanden gewesen sei.
Bis zum Mauerbau kam viel über die offenen Grenzen aus dem Westen. Außerdem wurde zunächst noch viel Gold vererbt. In den 80er Jahren aber waren kaum noch vererbbare Edelmetalle vorhanden, sagt er. Da außerdem die staatlichen Zuteilungen sanken, wurden die Eheringe wieder dünner. Zuletzt sei es sogar vorgekommen, dass nur die Ehefrau einen Ring mit einem hohen Goldanteil erhalten konnte, während sich der Ehemann mit einem weniger gehaltvollen Ring begnügen musste.
Klaus Wäldrich betreibt das Geschäft im Altendorf 19 gemeinsam mit seinem Sohn Steffen Wäldrich (geb. 28.07.1971 in Nordhausen). Beide setzen damit die Tradition ihres Vaters bzw. Großvaters fort: Goldschmiedemeister Heinrich Wäldrich (geb. am 30.12.1915) war der Sohn eines Lokomotivführers, der 1944 beim Beschuss seines Zuges durch feindliche Tiefflieger zwischen Heringen und Görsbach ums Leben kam. Sohn Heinrich hatte seine Lehre beim damals bekannten Nordhäuser Meister Emil Genzel in der Töpferstraße absolviert und arbeitete nach Erlangung des Gesellenabschlusses für weitere drei Jahre in seinem Ausbildungsbetrieb. Anschließend wurde er Soldat, galt aber ab 1943 durch eine schwere Armverletzung als kriegsversehrt.
Kurzzeitig wirkte er als Leiter einer Lebensmittelverkaufsstelle in Salza, frischte dann seine handwerklichen Fähigkeiten beim damaligen Nordhäuser Uhren- und Schmuck-Unternehmer Haberl auf und machte sich 1953 mit einer Werkstatt in der Geseniusstraße selbstständig – allerdings ohne Ladenlokal. Auf Grund der kriegsbedingten Zerstörungen war es für meinen Vater sehr schwierig, geeignete Räumlichkeiten zu finden. Erst später gelang es ihm, in der Ernst-Thälmann-Straße 26 das Ladenlokal eines vormaligen HO-Geschäftes zu mieten, sagt Klaus Wäldrich. Die Engpässe bei der Materialbeschaffung bestimmten die Tätigkeit des Meisters von Beginn an. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf Reparaturen und Neuanfertigungen.
Mitunter hatten wir das Glück, an die Schmuckseiten aus einem westdeutschen Shopping-Katalog heranzukommen. Die dort abgebildeten Schmuckstücke nutzten wir oft als Vorlage, denkt er zurück. Obligatorisch waren damals sehr genaue Handzeichnungen mittels Bleistift, bevor die eigentliche handwerkliche Arbeit begann. Wir waren handwerklich in jeder Hinsicht mehr gefordert als heute, sagt mein Gesprächspartner.
Mit den Worten, Das Fummeln liegt in unserer Familie, beschreibt er die bei den Wäldrichs vererbten Fähigkeiten dazu. Als Kind versuchte er sich schon einmal an der feinen Bügelsäge, um natürlich kein Gold, aber immerhin Messing zu schneiden. Etwas anderes als die von 1956 bis 1959 im väterlichen Betrieb absolvierte Lehre zum Goldschmied wäre für ihn niemals in Frage gekommen.
Seit 1969 trägt Klaus Wäldrich den Meistertitel. Wir wohnten stets in Krimderode, denkt er zurück, nach Nordhausen kamen wir per Zug, Bus oder mit dem Motorrad. - Mein Gesprächspartner übernahm das Geschäft von seinem Vater zum 01.01.1980. Anfang der 80er Jahre betrieb Klaus Wäldrich daheim zusätzlich eine weitere Werkstatt. Diese Lösung bot sich an, weil er auf Grund der auf ein bis zwei Tage beschränkten Geschäftszeiten nicht unbedingt am Sitz seiner Firma sein musste. Wegen der vielen handwerklichen Arbeiten konnten wir uns keine ganze Woche zur Kundenbedienung erlauben, erklärt der Senior. – Heute wäre dies für einen Goldschmiedemeister gewiss der geschäftliche Untergang.
Das nahende Ende des sozialistischen deutschen Staates bemerkte die Familie vor allem durch die ständig sinkenden Möglichkeiten, überhaupt noch Schmuck handeln zu können. Wir hatten uns immer bemüht, auch jenen Heiratswilligen Trauringe zu geben, die überhaupt kein Gold abliefern konnten. Aber selbst das ging am Ende so gut wie nicht mehr, sagt er.
Die Wende hat die Familie entsprechend begrüßt. Alles Bisherige galt nicht mehr und kehrte sich um: Massen an Handelsware feilzubieten, war nun kein Problem mehr. Vertreter mit wertvollem Schmuck gaben sich die Klinke in die Hand. Bei diesem plötzlichen Überangebot an Handelsware waren schlagartig kaum noch Neuanfertigungen und damit gute Handwerkskunst gefragt. Und schließlich traten, auch das eine Neuheit, immer mehr Mitbewerber auf den Plan.
Dennoch haben die Wäldrichs die Wende begrüßt, und zwar auch, weil sie sich 1992 mit der Verlagerung ihres Geschäftes in die Altstadt endlich einen seit langem gehegten Traum erfüllen konnten. Der Neubau des Hauses hat uns sehr viel Kraft gekostet, betont der Altmeister. Bereits in den 70er Jahren habe man das Altendorf zu einer Handwerkerstraße machen wollen, was die Stadt jedoch, mit Blick auf den dadurch bedingten erhöhten Bedarf an rarem Baumaterial, wieder aufgab. Nun, nach der Wende, stand der Neubau des Hauses Altendorf 19 innerhalb weniger Monate.
Wir machten viel in Eigenleistung, und das parallel zum Geschäftsbetrieb in der Thälmannstraße, sagt Klaus Wäldrich. Es gelang der Familie tatsächlich, am 1.11.1992, und damit rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft, neu zu eröffnen. Die Kunden folgten ihnen bereitwillig. Und sie stiegen 1993 sogar über die weite Teile der Altstadt blockierenden Baugruben, in die neue Leitungen verlegt wurden. Heute, so der Senior, würden sie diese Unbequemlichkeit wahrscheinlich weniger akzeptieren, mutmaßt mein Gesprächspartner.
Seit 1993 führen Klaus Wäldrich und Sohn Steffen den Handwerksbetrieb gemeinsam. Trotz freier Berufswahl habe ich mich sehr gern für den Weg meines Vaters entschieden, sagt er. Und dieser zeigt sich erfreut über die damit verbundene Zukunftssicherheit für die von Heinrich Wäldrich begonnene Familientradition. Steffen Wäldrich absolvierte seine Lehre von 1988 bis 1991 im elterlichen Betrieb und steht seitdem von früh bis spät für die Kunden und ihre Wünsche zur Verfügung. Schmuck ist Vertrauenssache. Mein Sohn hat das Vertrauen der Menschen in den vergangenen Jahren gewonnen, zeigt sich Klaus Wäldrich erfreut.
Vollkommen unvollständig wäre ein Text über die Goldschmiede, ohne dessen Ehefrau Erika zu würdigen. Die gelernte Säuglingspflegerin war zu DDR-Zeiten in der Buchhaltung der GHG (=Großhandelsgesellschaft) Haushaltswaren beschäftigt und unterstützt Vater und Sohn seit der Wende aktiv im Geschäft. Wir sind für alle Wünsche unserer Kunden offen. Auch wer weniger Geld ausgeben möchte, wird bei uns fündig, sagt sie. Und Klaus Wäldrich ergänzt: Wir haben auch schon Garnituren zurückgelegt und an den jeweiligen Kunden stückweise über ein ganzes Jahr verkauft, so wie er Geld zur Verfügung hatte. Individualität ist der Vorteil der Kleinen, problemloser Umtausch inklusive, schmunzelt er.
Neben Schmuck aller Art und aller Preisklassen, können die Kundinnen und Kunden im Altendorf 19 auch aus einem breiten Uhrensortiment wählen: von der preiswerten Marke S Oliver bis hin zu Uhren von Herstellern aus Glashütte.
Ihre Freizeit widmet die Familie mit Vorliebe ihren Oldtimern: In der Garage stehen unter anderem ein Fiat, Bj. 1927 und ein grauer Wartburg 353. Letzteren fuhr Klaus Wäldrich einst auch im Alltag.
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