Mo, 13:03 Uhr
14.01.2013
Vom Recycler zum Produzenten
Die mtm plastics GmbH in Niedergebra bereitet sich gegenwärtig auf eine Investition vor, mit der sowohl neue Produkte hergestellt als auch neue Märkte erschlossen werden sollen. Das jedenfalls ist der Plan, den Geschäftsführer Torsten Meyer und sein Team erarbeitet haben. Und von dem er der nnz berichtet hat...
Bislang verließen die Produktionshallen in der Bahnhofstraße 106 kleine graue Kügelchen, das fertige Granulat. Egal, welche Ausgangsstoffe die 85 Mitarbeiter in einem Vier-Schicht-System verarbeiteten, das Endprodukt war ein hauptsächlich graues Granulat, aus dem die Kunden von mtm plastics dann ihre Erzeugnisse fertigten.
Mit den neuen Maschinen und Anlagen, die noch in diesem Jahr in Niedergebra in die vorhandenen Produktionsgebäude eingebaut werden sollen, wird eine neue Verarbeitungsqualität erreicht. Der sogenannte Input, das sind aussortierte Kunststoffe aus den gelben Säcken, ist bunt und hat eine unterschiedliche chemische Struktur.
Die neue Technologie macht es möglich, dass einerseits nach Farben sortiert und verarbeitet wird, andererseits auch nach verschiedenen Kunststoffen differenziert werden kann. Wir werden damit ein völlig neues Kapitel in unserer Unternehmensgeschichte aufschlagen. Wir entwickeln uns vom Recycler zum Kunststoffproduzenten”, erklärt Geschäftsführer Torsten Meyer, dessen Unternehmen seit 2004 Mitglied des Nordhäuser Unternehmerverbandes ist.
Das ist ein weiterer wichtiger Schritt nach der unternehmerischen Zäsur der Jahre 2002 und 2003, denn mit den neuen Produkten wollen die Niedergebraer nicht nur neue Kunden erreichen, sondern können am Markt höhere Preise erzeugen. Und: Die produzierte Granulatmenge kann um 20 Prozent nach Abschluss der Investition erhöht werden. Der Umsatz von 17 Millionen Euro im zurückliegenden Geschäftsjahr wird dann ebenfalls der Vergangenheit angehören, ist sich Meyer sicher.
Die neuen hochkomplexen Maschinen und Technologien erfordern natürlich auch eine höhere Qualifikation der Mitarbeiter. Hier sind nicht nur Maschinenbediener gefragt, sondern Mitarbeiter, die sich der Prozesse der Kunststoffverarbeitung bewusst sind, hier sind Verfahrenstechniker erforderlich.
Wir bieten in Niedergebra nicht nur unserem Stammpersonal sowie den in den Spitzen- oder in den Urlaubszeiten eingesetzten Zeitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz, wir bieten jungen Menschen ein interessante Ausbildung auf höchstem Niveau und unsere sozialen Standards können sich über die Nordthüringer Region hinaus sehen lassen”. Wer sich jetzt mal unverbindlich über die Ausbildung oder Jobs in der mtm plastics GmbH informieren will, der kann das im Internet unter www.mtm-plastics.eu gern tun.
Autor: redBislang verließen die Produktionshallen in der Bahnhofstraße 106 kleine graue Kügelchen, das fertige Granulat. Egal, welche Ausgangsstoffe die 85 Mitarbeiter in einem Vier-Schicht-System verarbeiteten, das Endprodukt war ein hauptsächlich graues Granulat, aus dem die Kunden von mtm plastics dann ihre Erzeugnisse fertigten.
Mit den neuen Maschinen und Anlagen, die noch in diesem Jahr in Niedergebra in die vorhandenen Produktionsgebäude eingebaut werden sollen, wird eine neue Verarbeitungsqualität erreicht. Der sogenannte Input, das sind aussortierte Kunststoffe aus den gelben Säcken, ist bunt und hat eine unterschiedliche chemische Struktur.
Die neue Technologie macht es möglich, dass einerseits nach Farben sortiert und verarbeitet wird, andererseits auch nach verschiedenen Kunststoffen differenziert werden kann. Wir werden damit ein völlig neues Kapitel in unserer Unternehmensgeschichte aufschlagen. Wir entwickeln uns vom Recycler zum Kunststoffproduzenten”, erklärt Geschäftsführer Torsten Meyer, dessen Unternehmen seit 2004 Mitglied des Nordhäuser Unternehmerverbandes ist.
Das ist ein weiterer wichtiger Schritt nach der unternehmerischen Zäsur der Jahre 2002 und 2003, denn mit den neuen Produkten wollen die Niedergebraer nicht nur neue Kunden erreichen, sondern können am Markt höhere Preise erzeugen. Und: Die produzierte Granulatmenge kann um 20 Prozent nach Abschluss der Investition erhöht werden. Der Umsatz von 17 Millionen Euro im zurückliegenden Geschäftsjahr wird dann ebenfalls der Vergangenheit angehören, ist sich Meyer sicher.
Die neuen hochkomplexen Maschinen und Technologien erfordern natürlich auch eine höhere Qualifikation der Mitarbeiter. Hier sind nicht nur Maschinenbediener gefragt, sondern Mitarbeiter, die sich der Prozesse der Kunststoffverarbeitung bewusst sind, hier sind Verfahrenstechniker erforderlich.
Wir bieten in Niedergebra nicht nur unserem Stammpersonal sowie den in den Spitzen- oder in den Urlaubszeiten eingesetzten Zeitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz, wir bieten jungen Menschen ein interessante Ausbildung auf höchstem Niveau und unsere sozialen Standards können sich über die Nordthüringer Region hinaus sehen lassen”. Wer sich jetzt mal unverbindlich über die Ausbildung oder Jobs in der mtm plastics GmbH informieren will, der kann das im Internet unter www.mtm-plastics.eu gern tun.

