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Do, 12:43 Uhr
05.02.2004

Überlegungen zum Erhalt

Nordhausen (nnz). Die beiden evangelischen Schulen in Nordhausen stehen vor ihrer Schließung. Das aber wollen die Menschen vor Ort nicht hinnehmen. Anfang der Woche hatten die Eltern Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) eingeladen. Ein Bericht von Eckhard Bürger.


Am vergangenen Montag folgten zahlreiche Eltern der Evangelischen Grundschule in Nordhausen der Gesprächseinladung von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke in das Schulgebäude in Nord. In den Ausführungen und dem sich anschließenden Gespräch kamen konkrete konstruktive Überlegungen zur Erhaltung der Evangelischen Grundschule zur Sprache. Frau Rinke trat zugleich als Oberbürgermeisterin Nordhausens und als Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland auf, auch wenn sie in einigen Fällen zunächst nur ihre eigene Meinung aufzeigen konnte. „Mir liegt sehr viel daran, dass die Evangelische Grundschule in der Stadt eine Rolle spielt“, so Barbara Rinke am Beginn. Zum Thema Schulgebäude signalisierte sie Entgegenkommen, wenn es zu einem Standortwechsel kommen sollte bzw. wenn Vertragsverhandlungen anstünden. Sie gab die Empfehlung zu einer deutlichen Trennung von den bisherigen Verwaltungsstrukturen. Den Regelschulklassen konnte sie ein Angebot machen für den Fall, dass sie nach dem Sommer nicht weitergeführt werden können: Die Stadt bietet an, sich beim Schulamt in Worbis dafür einzusetzen, dass die Klassen geschlossen an die Petersbergschule übernommen werden, Gespräche dazu hätten bereits stattgefunden.

Aus der Elternschaft kamen die ersten konkreten Schritte ihrer Initiative zur Sprache, Standpunkte zu Fragen des Gebäudes und eines Schulgeldes wurden deutlich. Die versammelten Eltern sprachen außerdem Marc Pokoj und Eckhard Bürger das Vertrauen dazu aus, Repräsentanten der Elterninitiative nach außen hin zu sein. Barbara Rinke erhielt mit breiter Zustimmung das Verhandlungsmandat der Elternschaft für Gespräche, die sie als Präses der EKD-Synode mit den Landeskirchen und der Klosterkammer Hannover führen würde. Mit vielen zuversichtlichen und weiterführenden Botschaften verließen die Eltern das Gespräch, deutlich den Rücken gestärkt für den Einsatz um den Erhalt der Evangelischen Grundschule.
Eckhard Bürger, Nordhausen
Autor: nnz

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