Mi, 08:37 Uhr
02.01.2013
Wandernadeln beschädigt
Als Sportwanderer, der selbst alljährlich eine 100-km-Nonstoptour zu den Harzer Wandernadeln führt, ist Bodo Schwarzberg natürlich auch im Interesse der Allgemeinheit sehr daran interessiert, dass sich diese wunderbare Idee des Gesamtharzer Tourismus' in einem gebrauchsfähigen Zustand befindet...
Im Landkreis Nordhausen gibt es meines Wissens nach 12 Wandernadeln. In zwei Stempelkästen schaute ich am Neujahrstag hinein: beide Stempel waren nicht gebrauchsfähig.
Der Stempel 93 (Dreitälerblick) am Weg Netzkater-Poppenberg existierte, zumindest im Stempelkasten, nicht mehr. Nur noch ein Draht kündete von seiner einstigen Anwesenheit. Der Stempel 92 (Poppenberg) hingegen war noch vorhanden, allerdings ohne den zugehörigen Stempelgummi. Dieser lag neben dem Stempel. Außerdem fehlte der Deckel des Stempelkissens, was dessen Austrocknung beschleunigen dürfte. Den Stempelgummi steckte ich, hiermit mache ich es offiziell, ein, um ihm dem Harzer Tourismusverband in Nordhausen zum Wiederankleben zu übergeben. Meine Vermutung, dass hier der Klebstoff nicht geeignet ist, um den Stempel langfristig in seiner Gesamtheit gebrauchsfähig zu halten, scheint sich immer mehr als richtig herauszustellen. Denn auf dieses Phänomen stieß ich schon häufiger.
Es scheinen weniger Diebe zu sein, die den fehlenden Stempelgummi zu verantworten haben, sondern mangelndes Handwerk beim Ankleben. Wenn der Stempelgummi dann schon lose ist, kann ich ihn auch mitgehen lassen, wird mancher Stempelsammler dann denken. Also bitte: Nehmt Euch mehr Zeit beim Kleben und nehmt besseren Klebstoff!
Zudem appelliere ich an das Gewissen der Souvenirsammler unter den Nadelsammlern: Das, was sie mit dem Entwenden der Stempel anrichten, ist nicht nur Sachbeschädigung und strafbar. Sie bringen damit auch andere Menschen um ihr Freizeitvergnügen und sie beschädigen eine an sich wunderbare Initiative im Harz. Aber wie ich schon im obigen Beitrag zum Müll auf dem Poppenberg sinngemäß schrieb: Das Verhalten, "Jeder ist sich selbst der Nächste" ist leider ein verbreitet grundlegender Teil unserer Gesellschaft.
Bodo Schwarzberg
Autor: redIm Landkreis Nordhausen gibt es meines Wissens nach 12 Wandernadeln. In zwei Stempelkästen schaute ich am Neujahrstag hinein: beide Stempel waren nicht gebrauchsfähig.
Der Stempel 93 (Dreitälerblick) am Weg Netzkater-Poppenberg existierte, zumindest im Stempelkasten, nicht mehr. Nur noch ein Draht kündete von seiner einstigen Anwesenheit. Der Stempel 92 (Poppenberg) hingegen war noch vorhanden, allerdings ohne den zugehörigen Stempelgummi. Dieser lag neben dem Stempel. Außerdem fehlte der Deckel des Stempelkissens, was dessen Austrocknung beschleunigen dürfte. Den Stempelgummi steckte ich, hiermit mache ich es offiziell, ein, um ihm dem Harzer Tourismusverband in Nordhausen zum Wiederankleben zu übergeben. Meine Vermutung, dass hier der Klebstoff nicht geeignet ist, um den Stempel langfristig in seiner Gesamtheit gebrauchsfähig zu halten, scheint sich immer mehr als richtig herauszustellen. Denn auf dieses Phänomen stieß ich schon häufiger.
Es scheinen weniger Diebe zu sein, die den fehlenden Stempelgummi zu verantworten haben, sondern mangelndes Handwerk beim Ankleben. Wenn der Stempelgummi dann schon lose ist, kann ich ihn auch mitgehen lassen, wird mancher Stempelsammler dann denken. Also bitte: Nehmt Euch mehr Zeit beim Kleben und nehmt besseren Klebstoff!
Zudem appelliere ich an das Gewissen der Souvenirsammler unter den Nadelsammlern: Das, was sie mit dem Entwenden der Stempel anrichten, ist nicht nur Sachbeschädigung und strafbar. Sie bringen damit auch andere Menschen um ihr Freizeitvergnügen und sie beschädigen eine an sich wunderbare Initiative im Harz. Aber wie ich schon im obigen Beitrag zum Müll auf dem Poppenberg sinngemäß schrieb: Das Verhalten, "Jeder ist sich selbst der Nächste" ist leider ein verbreitet grundlegender Teil unserer Gesellschaft.
Bodo Schwarzberg







