Mi, 13:56 Uhr
04.02.2004
Lernen wieder in Thüringen
Nordhausen (nnz). Noch gehen die Kinder aus Stempeda und Rodishain in Sachsen-Anhalt zur Schule. Doch das wird sich ändern. Spätestens ab dem 1. August.
Dann nämlich werden die Schüler aus den beiden östlichen Ortens des Landkreises die Grundschule in Petersdorf sowie die Käthe-Kollwitz-Regelschule in Nordhausen besuchen. Hintergrund dieser Entscheidung, für die der Kreistag gestern grünes Licht gab ist die Tatsache, dass der Landkreis Sangerhausen auch eine Schulnetzplanung vornimmt. Auch dem benachbarten Landkreis gehen die Kinder aus und so sollen die Grund- und die Regelschule in Rottleberode am dem 31. Juli 2005 geschlossen werden. Schon zum 1. August dieses Jahres werden keine fünften Klassen in Rottleberode mehr gebildet. Die 25 Regelschüler aus Stempeda und Rodishain müssten dann bis nach Rossla fahren.
Das sei den Kindern nicht zuzumuten, meinten die Kreistagsmitglieder. Und so werden die neun Grundschüler und die Regelschüler ab dem Schuljahr 2004/2005 nach Petersdorf und Nordhausen fahren. Damit wird sich auch für die Eltern manches vereinfachen. Da gab es Beispiele, wo die jüngeren Kinder in Sachsen-Anhalt zur Schule gingen, die älteren aber aufs Gymnasium in Nordhausen. Das machte – wegen der unterschiedlichen Ferienzeiten – die Urlaubsplanung in den Familien zum Puzzle.
Autor: nnzDann nämlich werden die Schüler aus den beiden östlichen Ortens des Landkreises die Grundschule in Petersdorf sowie die Käthe-Kollwitz-Regelschule in Nordhausen besuchen. Hintergrund dieser Entscheidung, für die der Kreistag gestern grünes Licht gab ist die Tatsache, dass der Landkreis Sangerhausen auch eine Schulnetzplanung vornimmt. Auch dem benachbarten Landkreis gehen die Kinder aus und so sollen die Grund- und die Regelschule in Rottleberode am dem 31. Juli 2005 geschlossen werden. Schon zum 1. August dieses Jahres werden keine fünften Klassen in Rottleberode mehr gebildet. Die 25 Regelschüler aus Stempeda und Rodishain müssten dann bis nach Rossla fahren.
Das sei den Kindern nicht zuzumuten, meinten die Kreistagsmitglieder. Und so werden die neun Grundschüler und die Regelschüler ab dem Schuljahr 2004/2005 nach Petersdorf und Nordhausen fahren. Damit wird sich auch für die Eltern manches vereinfachen. Da gab es Beispiele, wo die jüngeren Kinder in Sachsen-Anhalt zur Schule gingen, die älteren aber aufs Gymnasium in Nordhausen. Das machte – wegen der unterschiedlichen Ferienzeiten – die Urlaubsplanung in den Familien zum Puzzle.


