Mo, 20:51 Uhr
17.12.2012
Nach der Arbeit...
...ist gut feiern. Die Grünen luden am heutigen Abend zu ihrer zweiten After Work Party. Beim ungezwungenen Beisammensein blieb aber auch die Politik nicht außen vor. Welche Herausforderungen die Grünen für das kommende Jahr sehen, hat die nnz erfahren...
Da sei zum einen natürlich die Bundestagswahl 2013, auf die man sich nun langsam vorbereite, aber auch in der Stadt und dem Landkreis Nordhausen warten nächstes Jahr einige Herausforderungen, so Christian Darr, der dieses Jahr für den Posten des Oberbürgermeisters kandidierte.
Mit der Entwicklung der Altstadt wie auch des ländlichen Bereichs, aber auch mit dem Thema Jugendarbeit und dem Klimaschutzkonzept der Stadt wolle man sich befassen. Der Gipsabbau und die Etablierung eines Biosphärenreservats blieben ebenso aktuell.
Ein weiteres Großthema, das auch den Landtagsabgeordneten Dirk Adams beschäftigt, ist das geplante Industriegebiet in der Goldenen Aue. Bester Ackerboden gehe für eine Fläche verloren, auf der sich bisher kein Unternehmen ansiedeln wolle, so der Landtagsabgeordnete.
Ein weiteres Thema das Herr Adams auch in Erfurt 2013 wieder zur Sprache bringen will, ist das Abwasserproblem in Steigerthal. Für das kommende Jahr ist ein erster Bauabschnitt geplant, der das Problem beheben soll. 2014 soll eine Ausbesserung der Straße folgen.
Bei einigen der Themen wie Gipskarst und Biosphärenreservat bemängelten die anwesenden Grünen-Mitglieder die bisherige Informationspolitik. Es würden zum Teil bewusst Befürchtungen und Ängste beim Bürger geschürt, die unbegründet seien. Dem wolle man in Zukunft entgegenwirken, indem man selber aktiv informiert und sich für Bürgerbeteiligung im Vorfeld von Bauvorhaben und Projekten stark macht. Der Bürger muss einbezogen werden, bevor Entscheidungen fallen. Auch dann wenn es einem gerade einmal nicht passt und man nicht einer Meinung ist so Dirk Adams.
Mit 30 Mitgliedern kann sich Bündnis ’90/Die Grünen in Nordhausen rühmen, einen ihrer größeren Kreisverbände in Thüringen zu haben. Im Stadtrat ist die Partei mit zwei, im Kreistag mit drei Sitzen vertreten und bildet damit in beiden Vertretungen die kleinsten Fraktionen. Auch wenn die Grünen das Jahr 2012 und die Wahlen in Stadt und Landkreis aus ihrer Sicht (selbstverständlich) als Erfolg verbuchen, bleibt abzuwarten ob und wie sie die selbst gewählten Herausforderungen für das kommende Jahr bewältigen.
Autor: aglDa sei zum einen natürlich die Bundestagswahl 2013, auf die man sich nun langsam vorbereite, aber auch in der Stadt und dem Landkreis Nordhausen warten nächstes Jahr einige Herausforderungen, so Christian Darr, der dieses Jahr für den Posten des Oberbürgermeisters kandidierte.
Mit der Entwicklung der Altstadt wie auch des ländlichen Bereichs, aber auch mit dem Thema Jugendarbeit und dem Klimaschutzkonzept der Stadt wolle man sich befassen. Der Gipsabbau und die Etablierung eines Biosphärenreservats blieben ebenso aktuell.
Ein weiteres Großthema, das auch den Landtagsabgeordneten Dirk Adams beschäftigt, ist das geplante Industriegebiet in der Goldenen Aue. Bester Ackerboden gehe für eine Fläche verloren, auf der sich bisher kein Unternehmen ansiedeln wolle, so der Landtagsabgeordnete.
Ein weiteres Thema das Herr Adams auch in Erfurt 2013 wieder zur Sprache bringen will, ist das Abwasserproblem in Steigerthal. Für das kommende Jahr ist ein erster Bauabschnitt geplant, der das Problem beheben soll. 2014 soll eine Ausbesserung der Straße folgen.
Bei einigen der Themen wie Gipskarst und Biosphärenreservat bemängelten die anwesenden Grünen-Mitglieder die bisherige Informationspolitik. Es würden zum Teil bewusst Befürchtungen und Ängste beim Bürger geschürt, die unbegründet seien. Dem wolle man in Zukunft entgegenwirken, indem man selber aktiv informiert und sich für Bürgerbeteiligung im Vorfeld von Bauvorhaben und Projekten stark macht. Der Bürger muss einbezogen werden, bevor Entscheidungen fallen. Auch dann wenn es einem gerade einmal nicht passt und man nicht einer Meinung ist so Dirk Adams.
Mit 30 Mitgliedern kann sich Bündnis ’90/Die Grünen in Nordhausen rühmen, einen ihrer größeren Kreisverbände in Thüringen zu haben. Im Stadtrat ist die Partei mit zwei, im Kreistag mit drei Sitzen vertreten und bildet damit in beiden Vertretungen die kleinsten Fraktionen. Auch wenn die Grünen das Jahr 2012 und die Wahlen in Stadt und Landkreis aus ihrer Sicht (selbstverständlich) als Erfolg verbuchen, bleibt abzuwarten ob und wie sie die selbst gewählten Herausforderungen für das kommende Jahr bewältigen.


