Mo, 13:20 Uhr
17.12.2012
Geld fürs Schloss
Ab 1990 bemühte sich die Stadt Heringen einen Investor für den gesamten Schlosskomplex zu finden. Man begann Nutzungs- und Sanierungskonzepte zu erarbeiten. Unter dieser Zielstellung wurde begonnen das Schlossumfeld neu zu gestalten.
Das Herrenhaus wurde umfassend saniert, das große Stallgebäude als Markt- und Festhalle eingerichtet und der östliche Schlossplatz in der jetzigen Form angelegt. Mit Mitteln der Stadtsanierung gelang es das Dach des Neuen Schlosses neu einzudecken. Die Stadt Heringen und die 1997 wieder entstandene Interessengemeinschaft Schloß Heringen 1327 e.V. kämpfte gemeinsam um die Rettung und den Erhalt des Schlosses, 2005 erfolgte die Anerkennung als National wertvolles Denkmal durch die Bundesregierung.
Die Anerkennung als National wertvolles Kulturdenkmal, was bedeutet dies eigentlich:
Es heißt hier existiert ein Objekt bzw. Bauwerk mit seltenen und einzigartigen Eigenschaften und Charakteren.
Diese Anerkennung ist gleichzeitig mit einem neuen Förderrahmen von ca. 5 Mill. € verbunden, diese Mittel werden anteilig vom Bund, dem Freistaat Thüringen und der Stadt Heringen zur Verfügung gestellt. Das Thüringer Landesamt für Denkmalpflege sichert die fachlich einwandfreie Sanierung und die denkmalpflegerische Zielstellung ab.
Erst dadurch konnte die 2004 erarbeitete Sanierungsstudie verwirklicht werden. Nach Abschluss der der Arbeiten wird das Alte Schloss wieder vollständig ertüchtigt sein und auch wieder das Heimatmuseum beherbergen.
Es wurde die Dachkonstruktion erneuert, das Dach mit Kupferblech belegt, alle Decken erneuert, der Treppenturm repariert. Die Notseite präsentiert sich wieder mit der Ansicht des 16.Jhdt. Zum Schutz gegen Witterungseinflüsse wurde die Sandsteinfassade vom Neuen und Alten Schloß verputzt.
Das Neue Schloss wird im 9.Bauabschnitt dann ebenfalls grundhaft saniert und zu einem Schulungszentrum umgebaut. Um den 9.BA realisieren zu können wurden mit Unterstützung des Bundestagsabgeordneten Herrn Manfred Grund Fördermittel beantragt.
Hierzu sind als 9. Bauabschnitt folgende Arbeiten zu realisieren:
- Deckenputze und Deckenverkleidungen im 1. und 2. OG sowie im DG
- Sanierung und Wiederherstellung der Innenputze/-anstriche in allen Geschosse
- Wiederherstellen der Eichenfußböden im EG- sowie im 1. und 2. Ober- und im
Dachgeschoss
- Vorinstallation für Elektroversorgung und Beheizung
- Sicherung und Erhaltung historischer Befunde und Malereien
- Sanierung der Gewölberippen im Hofsaal
- Sanierung der Treppenanlage
- Wiederherstellung des ursprünglichen Geländeniveaus
- Einbau eines umlaufenden Tiefenerders für den Blitzschutz
- Gestaltung des Schlosshofes
Der Landeskonservator Herr Holger Reinhardt übergibt heute um 14:00 Uhr dem Bürgermeister der Stadt Heringen/Helme, Herrn Maik Schröter einen Fördermittelbescheid über 325.000,00 € aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm III des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (Kulturstaatsminister) sowie dem Thüringer Landeshaushalt zur Sanierung des Kulturdenkmal Neues Schloss Heringen.
Autor: nnzDas Herrenhaus wurde umfassend saniert, das große Stallgebäude als Markt- und Festhalle eingerichtet und der östliche Schlossplatz in der jetzigen Form angelegt. Mit Mitteln der Stadtsanierung gelang es das Dach des Neuen Schlosses neu einzudecken. Die Stadt Heringen und die 1997 wieder entstandene Interessengemeinschaft Schloß Heringen 1327 e.V. kämpfte gemeinsam um die Rettung und den Erhalt des Schlosses, 2005 erfolgte die Anerkennung als National wertvolles Denkmal durch die Bundesregierung.
Die Anerkennung als National wertvolles Kulturdenkmal, was bedeutet dies eigentlich:
Es heißt hier existiert ein Objekt bzw. Bauwerk mit seltenen und einzigartigen Eigenschaften und Charakteren.
Diese Anerkennung ist gleichzeitig mit einem neuen Förderrahmen von ca. 5 Mill. € verbunden, diese Mittel werden anteilig vom Bund, dem Freistaat Thüringen und der Stadt Heringen zur Verfügung gestellt. Das Thüringer Landesamt für Denkmalpflege sichert die fachlich einwandfreie Sanierung und die denkmalpflegerische Zielstellung ab.
Erst dadurch konnte die 2004 erarbeitete Sanierungsstudie verwirklicht werden. Nach Abschluss der der Arbeiten wird das Alte Schloss wieder vollständig ertüchtigt sein und auch wieder das Heimatmuseum beherbergen.
Es wurde die Dachkonstruktion erneuert, das Dach mit Kupferblech belegt, alle Decken erneuert, der Treppenturm repariert. Die Notseite präsentiert sich wieder mit der Ansicht des 16.Jhdt. Zum Schutz gegen Witterungseinflüsse wurde die Sandsteinfassade vom Neuen und Alten Schloß verputzt.
Das Neue Schloss wird im 9.Bauabschnitt dann ebenfalls grundhaft saniert und zu einem Schulungszentrum umgebaut. Um den 9.BA realisieren zu können wurden mit Unterstützung des Bundestagsabgeordneten Herrn Manfred Grund Fördermittel beantragt.
Hierzu sind als 9. Bauabschnitt folgende Arbeiten zu realisieren:
- Deckenputze und Deckenverkleidungen im 1. und 2. OG sowie im DG
- Sanierung und Wiederherstellung der Innenputze/-anstriche in allen Geschosse
- Wiederherstellen der Eichenfußböden im EG- sowie im 1. und 2. Ober- und im
Dachgeschoss
- Vorinstallation für Elektroversorgung und Beheizung
- Sicherung und Erhaltung historischer Befunde und Malereien
- Sanierung der Gewölberippen im Hofsaal
- Sanierung der Treppenanlage
- Wiederherstellung des ursprünglichen Geländeniveaus
- Einbau eines umlaufenden Tiefenerders für den Blitzschutz
- Gestaltung des Schlosshofes
Der Landeskonservator Herr Holger Reinhardt übergibt heute um 14:00 Uhr dem Bürgermeister der Stadt Heringen/Helme, Herrn Maik Schröter einen Fördermittelbescheid über 325.000,00 € aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm III des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (Kulturstaatsminister) sowie dem Thüringer Landeshaushalt zur Sanierung des Kulturdenkmal Neues Schloss Heringen.


