So, 18:23 Uhr
01.02.2004
nnz-Kurz-News am Wochenende (2)
Nordhausen (nnz). Die wichtigsten Meldungen des Sonntags haben wir für Sie zusammengestellt. Dabei geht es um die PDS, aber auch um Räumungsverkäufe.
Platz 3 für Gabi Zimmer
Beim Europaparteitag der PDS hat sich die frühere Parteivorsitzende Gabi Zimmer im zweiten Wahlgang sehr knapp gegen die bekannteste Vertreterin der Kommunistischen Plattform, Sahra Wagenknecht, durchgesetzt. Zimmer erhielt am Sonntag in Berlin 168 der 316 gültigen Stimmen (53,2 Prozent). Wagenknecht kam auf 145 Stimmen (45,9 Prozent). Notwendig war die einfache Mehrheit. Im ersten Durchgang hatte es noch keine Entscheidung gegeben, weil beide Kandidatinnen unter der erforderlichen absoluten Mehrheit blieben.
Weniger Räumungsverkäufe
Die Zahl der Räumungsverkäufe ist nach Angaben der Erfurter Industrie- und Handelskammer (IHK) im vergangenen Jahr gesunken. 2003 seien nur noch 60 Räumungsverkäufe und damit fast 15,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor gemeldet worden, teilte die Kammer am Sonntag in Erfurt mit. Vor allem Bekleidung, Textilien und Schuhe wurden dabei preisgünstig verkauft. In etwa 90 Prozent der Fälle war die Geschäftsaufgabe der Grund für die Sonderaktionen. Derartige Verkäufe habe es ferner wegen Umbau oder Wasserschäden gegeben.
Bibelschätze in der Goethe-Galerie
Bibelschätze aus zwei Jahrtausenden sind von diesem Montag an in der Jenaer Goethe Galerie zu sehen. Die Schau zur Geschichte der Bibel wird bis zum 14. Februar in dem Einkaufszentrum präsentiert. Die Dokumentation wurde von dem theologischen Publizisten und Qumranexperten Alexander Schick (Westerland/Sylt) in mehrjähriger Arbeit zusammengestellt. Die Schau sei eine in Europa einmalige Dokumentation über die berühmten Schriftrollen vom Toten Meer, sagte Pfarrer Wolfgang Piertzik, Initiator der Schau in Jena.
Verhandlung über Entschädigung
Das Oberlandesgericht in Jena verhandelt am Montag erstmals über die Höhe der Entschädigung für Besitzer ehemals volkseigener Grundstücke. Im Streit zwischen der Stadt Erfurt und einer Interessengemeinschaft geht es um Flächen, für deren Enteignung zu DDR-Zeiten keine Entschädigung gezahlt wurde. Auf solchen Flächen wurden unter anderem Plattenbaugebiete errichtet, Straßen oder Kindergärten gebaut. Eine Entscheidung noch am Verhandlungstag ist nach Angaben des Gerichts nicht wahrscheinlich.
Autor: nnzPlatz 3 für Gabi Zimmer
Beim Europaparteitag der PDS hat sich die frühere Parteivorsitzende Gabi Zimmer im zweiten Wahlgang sehr knapp gegen die bekannteste Vertreterin der Kommunistischen Plattform, Sahra Wagenknecht, durchgesetzt. Zimmer erhielt am Sonntag in Berlin 168 der 316 gültigen Stimmen (53,2 Prozent). Wagenknecht kam auf 145 Stimmen (45,9 Prozent). Notwendig war die einfache Mehrheit. Im ersten Durchgang hatte es noch keine Entscheidung gegeben, weil beide Kandidatinnen unter der erforderlichen absoluten Mehrheit blieben.
Weniger Räumungsverkäufe
Die Zahl der Räumungsverkäufe ist nach Angaben der Erfurter Industrie- und Handelskammer (IHK) im vergangenen Jahr gesunken. 2003 seien nur noch 60 Räumungsverkäufe und damit fast 15,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor gemeldet worden, teilte die Kammer am Sonntag in Erfurt mit. Vor allem Bekleidung, Textilien und Schuhe wurden dabei preisgünstig verkauft. In etwa 90 Prozent der Fälle war die Geschäftsaufgabe der Grund für die Sonderaktionen. Derartige Verkäufe habe es ferner wegen Umbau oder Wasserschäden gegeben.
Bibelschätze in der Goethe-Galerie
Bibelschätze aus zwei Jahrtausenden sind von diesem Montag an in der Jenaer Goethe Galerie zu sehen. Die Schau zur Geschichte der Bibel wird bis zum 14. Februar in dem Einkaufszentrum präsentiert. Die Dokumentation wurde von dem theologischen Publizisten und Qumranexperten Alexander Schick (Westerland/Sylt) in mehrjähriger Arbeit zusammengestellt. Die Schau sei eine in Europa einmalige Dokumentation über die berühmten Schriftrollen vom Toten Meer, sagte Pfarrer Wolfgang Piertzik, Initiator der Schau in Jena.
Verhandlung über Entschädigung
Das Oberlandesgericht in Jena verhandelt am Montag erstmals über die Höhe der Entschädigung für Besitzer ehemals volkseigener Grundstücke. Im Streit zwischen der Stadt Erfurt und einer Interessengemeinschaft geht es um Flächen, für deren Enteignung zu DDR-Zeiten keine Entschädigung gezahlt wurde. Auf solchen Flächen wurden unter anderem Plattenbaugebiete errichtet, Straßen oder Kindergärten gebaut. Eine Entscheidung noch am Verhandlungstag ist nach Angaben des Gerichts nicht wahrscheinlich.


