Sa, 10:49 Uhr
31.01.2004
Aufholjagd am Ende nicht belohnt
NordhausenBraunlage (nnz). Nur mit einem Rumpfkader musste der Braunlager SC Harz gegen den Adendorfer EC antreten. Wie die Eishockey-Partie im Braunlager Stadion ausgegangen ist, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.
Um es gleich vornweg zu nehmen: Es gab eine 4:6 (0:1, 3:4, 1:1)-Niederlage gegen den Adendorfer EC. Zwar kehrte überraschend bereits Michael Grondey wieder in die Mannschaft zurück, dafür musste Coach Henry Heyduk aber die Ausfälle von Patrick Pröschild, Jim Brown, Dennis Overbeck und Sebastian Kotke verkraften. "Wir haben drei Verteidiger verloren, und das kann man in dieser Liga nicht einfach ausgleichen", so Heyduk nach dem Spiel.
Beide Mannschaften starteten vor rund 500 Zuschauern ruhig in die Partie. Auf Harzer Seite war man vor allem darauf bedacht, nicht wie in den bisherigen Spielen wieder in Rückstand zu geraten. Da aufgrund der Ausfälle allerdings nur zwei Reihen zusammen kamen, konnten die Wölfe auch nicht wie gewohnt attackieren, sondern mussten etwas mit den Kräften haushalten. Trotzdem war das 0:1 nach 20 Minuten vermeidbar, hatte Spartak Olenberg doch nach einer unnötigen Strafe gegen die Wölfe im Power Play getroffen (17.).
Die ersten fünf Minuten des zweiten Drittels stellten dann bereits die Weichen auf einen Adendorfer Sieg. Die Gäste zogen mit drei schnellen Treffern auf 4:0 davon, und Heyduk reagierte. Der BSC-Trainer nahm eine Auszeit und setzte mit der Hereinnahme von Tobias Bannach für den keinesfalls schlechten Jan-Philip Fiege ein weiteres Zeichen. Fortan wirkten die Wölfe wie ausgewechselt, und auch mit dem Toreschießen klappte es nun. Zunächst verkürzte Peter Willis in Überzahl, eine knappe Minute später fälschte dann Michael Oliveira zum 2:4 ab. In der Folge ging es gleich mehrfach hoch her vor dem Adendorfer Kasten, den nächsten Treffer erzielten mit einem Mann weniger auf dem Eis in Person von Frank Richardt allerdings die Heidschnucken. Diesmal dauerte es aber nur 15 Sekunden, und die Harzer waren wieder auf zwei Tore heran.
Im letzten Spielabschnitt drängte der BSC auf den Anschlusstreffer, musste sich aber auch mehrfach bei Bannach bedanken, dass die Partie nicht vorzeitig entschieden war. Als dann Oliveira tatsächlich zum 4:5 einschoss (48.), schien alles offen. Doch im Anschluss ließen die Wölfe zwei Überzahlsituationen ungenutzt, und während die Adendorfer schließlich zwei Minuten vor Schluss den Sack endgültig zumachten.
Tore: 0:1 Olenberg (Deibert, Böttger 5-4) 16:23, 0:2 Richardt (Olenberg 4-4) 22:25, 0:3 Darowski (Pflüger, Nevzorov 4-4) 22:51, 0:4 Richardt (Böttger, Deibert) 24:53, 1:4 Willis (Horlacher, Schulz 5-4) 29:23, 2:4 Oliveira (Pugliese, Pape) 30:13, 2:5 Schmidt (M.Hofmann 4-5) 38:52, 3:5 Oliveira (Pugliese, Breneizeris 5-4) 39:07, 4:5 Oliveira (Siegert, Breneizeris 5-4) 47:31, 4:6 Deibert (Richardt) 57:36
Strafen: Braunlage 14 - Adendorf 20 + 10 für Hudak
Zuschauer: 470
Autor: nnzUm es gleich vornweg zu nehmen: Es gab eine 4:6 (0:1, 3:4, 1:1)-Niederlage gegen den Adendorfer EC. Zwar kehrte überraschend bereits Michael Grondey wieder in die Mannschaft zurück, dafür musste Coach Henry Heyduk aber die Ausfälle von Patrick Pröschild, Jim Brown, Dennis Overbeck und Sebastian Kotke verkraften. "Wir haben drei Verteidiger verloren, und das kann man in dieser Liga nicht einfach ausgleichen", so Heyduk nach dem Spiel.
Beide Mannschaften starteten vor rund 500 Zuschauern ruhig in die Partie. Auf Harzer Seite war man vor allem darauf bedacht, nicht wie in den bisherigen Spielen wieder in Rückstand zu geraten. Da aufgrund der Ausfälle allerdings nur zwei Reihen zusammen kamen, konnten die Wölfe auch nicht wie gewohnt attackieren, sondern mussten etwas mit den Kräften haushalten. Trotzdem war das 0:1 nach 20 Minuten vermeidbar, hatte Spartak Olenberg doch nach einer unnötigen Strafe gegen die Wölfe im Power Play getroffen (17.).
Die ersten fünf Minuten des zweiten Drittels stellten dann bereits die Weichen auf einen Adendorfer Sieg. Die Gäste zogen mit drei schnellen Treffern auf 4:0 davon, und Heyduk reagierte. Der BSC-Trainer nahm eine Auszeit und setzte mit der Hereinnahme von Tobias Bannach für den keinesfalls schlechten Jan-Philip Fiege ein weiteres Zeichen. Fortan wirkten die Wölfe wie ausgewechselt, und auch mit dem Toreschießen klappte es nun. Zunächst verkürzte Peter Willis in Überzahl, eine knappe Minute später fälschte dann Michael Oliveira zum 2:4 ab. In der Folge ging es gleich mehrfach hoch her vor dem Adendorfer Kasten, den nächsten Treffer erzielten mit einem Mann weniger auf dem Eis in Person von Frank Richardt allerdings die Heidschnucken. Diesmal dauerte es aber nur 15 Sekunden, und die Harzer waren wieder auf zwei Tore heran.
Im letzten Spielabschnitt drängte der BSC auf den Anschlusstreffer, musste sich aber auch mehrfach bei Bannach bedanken, dass die Partie nicht vorzeitig entschieden war. Als dann Oliveira tatsächlich zum 4:5 einschoss (48.), schien alles offen. Doch im Anschluss ließen die Wölfe zwei Überzahlsituationen ungenutzt, und während die Adendorfer schließlich zwei Minuten vor Schluss den Sack endgültig zumachten.
Tore: 0:1 Olenberg (Deibert, Böttger 5-4) 16:23, 0:2 Richardt (Olenberg 4-4) 22:25, 0:3 Darowski (Pflüger, Nevzorov 4-4) 22:51, 0:4 Richardt (Böttger, Deibert) 24:53, 1:4 Willis (Horlacher, Schulz 5-4) 29:23, 2:4 Oliveira (Pugliese, Pape) 30:13, 2:5 Schmidt (M.Hofmann 4-5) 38:52, 3:5 Oliveira (Pugliese, Breneizeris 5-4) 39:07, 4:5 Oliveira (Siegert, Breneizeris 5-4) 47:31, 4:6 Deibert (Richardt) 57:36
Strafen: Braunlage 14 - Adendorf 20 + 10 für Hudak
Zuschauer: 470


