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Do, 13:32 Uhr
22.03.2001

Kein Aprilscherz mehr: "Robert" in Nordhausen

Nordhausen (nnz). Roberts Reise an den Ursprung seiner theatralischen Laufbahn erwies sich von Anfang an als schwierig. Der Weg von Basel nach Nordhausen ist eigentlich per Bahn leicht zu bewältigen.
Mehrere Weichensteller waren und sind seit Monaten am Werk, um Schindhelm nach "Sonstwo" zu leiten und zu schicken, nur nicht nach Nordhausen. Aufsichtsratsmitglieder und ein Vorsitzender agierten dabei so tollpatschig, dass die nationalen und internationalen Medien ihnen im harmlosesten Fall Provinzdenken attestierten. Mit einem verfänglichen Satz in einem Brief an Schindhelm war es Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Wahlbuhl (SPD), der die Blamage nicht nur perfekt machte, sondern sich auf Druck der Anwälte von Michael Schindhelm fast noch entschuldigen musste. Nun soll Robert alias Michael am vorletzten Tag des Monats März in Nordhausen ankommen. Die letzte Weiche stellten dazu das Buchhaus Rose und das Management der Südharz-Galerie. Dort wird Michael Schindhelm seinen Robert vorstellen und sich selbst stellen. Warum musste also dieser unsägliche Brief nach Basel mit nicht belegbaren Behauptungen geschrieben werden? Warum hätte man Michael Schindhelm nicht selbst befragen, vielleicht sogar mit seiner DDR-Vergangenheit und der damaligen Nordhäuser Situation konfrontieren können? Die Antwort auf diese Fragen wird wohl ewig das Geheimnis der verhinderten Verhinderer bleiben. Da ist die Stasi im Leben des Michael Schindhelm. Sie ist Teil seiner Biographie, dazu muß er stehen. Aber man sollte ihm auch Gelegenheit geben, sich dazu zu äußern, wie es gestern der MDR tat. Daß es Schindhelm an diesem vorletzten Tag dieses Monats hier in Nordhausen machen wird, ist allemal besser für die Nordhäuser als per Internet im Archiv der nnz und der "WELT" zu stöbern.
Lassen wir uns also auf den Robert ein, hören wir seiner Reise nicht nur zu, sondern befragen ihn nach seinen Aufenthalten in diesem komplizierten Deutschland und in der damaligen Sowjetunion. Am 30. März sollte dazu Gelegenheit sein.
Autor: nnz

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