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Fr, 19:56 Uhr
30.01.2004

"Die schönste Regelschule der Stadt"

Nordhausen (nnz). "Es ist die schönste Regelschule der Stadt geworden", sagt Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl mit Blick auf die Petersbergschule, bei der in diesen Tagen die letzten Arbeiten des Komplett-Umbaus zu Ende gehen. Die nnz hat sich den Umbau mal etwas genauer angesehen.


Ob Oktober für die Schüler Im Oktober, so der Plan, werden die 370 Schüler vom Ausweichquartier in der Frauenberg-Schule auf den Petersberg zurückkehren. Bis dahin wird die neue Schule von der Landesgartenschau-GmbH als Forum für Veranstaltungen, Ausstellungen und das Projekt "Grünes Klassenzimmer" genutzt. Die Petersberg-Schule steht mitten im Ausstellungsgelände der 2. Thüringer Landegartenschau, die im April beginnt.

"Vor allem das neue lichtdurchflutete Atrium - das man von den Fluren aus betreten kann - zusammen mit dem Feigenbaum in der Mitte sorgt für fast mediterranes Flair. Eine früher unansehnliche Unkrautfläche hat sich damit komplett gewandelt", sagte Wahlbuhl. Insgesamt zeige sich das architektonisch sehr schöne Gebäude nach Umbau, Installation eines Glasdaches und farblicher Neugestaltung heller, freundlicher und großzügiger - das werde sich auch positiv auf das Lernklima auswirken.

Zwei Millionen Euro hat die Städtische Wohnungsbaugesellschaft als Bauherrin in den Schulumbau investiert. Dafür wurden alle insgesamt 42 Räume der Schule komplett erneuert, frisch gestrichen und mit neuem, farbigen Fußboden ausgestattet; die vier Fachkabinette für den naturwissenschaftlichen Unterricht wurden mit moderner Technik bestückt, zwei Medienkabinette wurden eingerichtet und ans Internet angeschlossen. Im Haus sind auch sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen und die Heizung neu; für die Sicherheit wurde eine moderne Brandmeldeanlage eingebaut. Ein Ende hat mit dem Umbau auch das "Kellerdasein" der Essens-Versorgung gefunden - ein Schülercafe befindet sich jetzt im Erdgeschoss. Und mit dem Einbau eines Aufzuges und entsprechender Toilettenräume ist die Schule zugleich behindertenfreundlich geworden.

Auch von außen zeigt sich die Schule jetzt freundlicher: Die gesamte Fassade wurde neu gestrichen und das Schul-Umfeld ist von der Landesgartenschau GmbH ebenfalls auf Vordermann gebracht worden, der Schulhof wurde großzügiger gestaltet und die Schulzimmer im Erdgeschoss lassen sich ohne größeren Aufwand in einen kleinen Garten Richtung Stadtmauer öffnen, so dass der Unterricht problemlos ins Freie verlegt werden kann.

Schulleiterin Sabine Schröder freut sich mit ihren Schülern und Kollegen auf die Schule: "Jede Klasse bekommt jetzt ihren eigenen Raum und im Keller haben wir nach dem Umbau ideale Bedingungen für die außerschulischen Angebote, wie zum Beispiel Hauswirtschaft, Kreativ-Kurse und Schülerclub, wo Schüler Musik hören, Hausaufgaben machen und Spielen können."
Autor: nnz

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