Mi, 16:46 Uhr
28.01.2004
Geballte Frauen-Power
Nordhausen (nnz). Mit einem weiblichen Staraufgebot waren die Bündnisgrünen heute auf Tour durch den Landkreis Nordhausen. Neben der Kirchen-Tour gibt es bei einer flexiblen Partei natürlich auch die Ost-Tour...
Im Osten fehlt in den Parlamenten die grüne Farbe. Und das ärgert die Basis wie die Überbau. Astrid Rothe und Steffi Lemke repräsentierten heute faktisch den Überbau auf Bundes- und Landesebene, Gisela Hartmann übernahm den Part der Basis. Gemeinsam schauten sich die Damen unter anderem die Firma NOI Rotortechnik in Niedersachswerfen an, denn schließlich werden da große Rotore für große Windkraftanlagen gebaut. Auch die Arbeitsbedingungen seien dort wieder sehr gut, die Geschäftsleitung sehr offen und die Belegschaft nicht verschlossen gewesen. Und im Übrigen – es sei ein politischer Besuch und kein Kontrollbesuch gewesen, meinte die Spitzenkandidatin in Thüringen, Astrid Rothe.
Der Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke erläuterte dann Gisela Hartmann nicht ohne Stolz das Erreichte auf der Deponie bei Nentzelsrode. Fakt ist, viele – damals die neuen - Ideen von Hartmann stecken dort oben, doch auch hier gilt: Das Erreichte ist nicht das Erreichbare. Und so befürworten die grünen Damen aus Erfurt und Berlin den weiteren Ausbau der Deponie und brachten das mit den Gebühren ein wenig durcheinander.
Warum aber soll die grüne Politik-Farbe wieder im Landtag und in den Kommunalparlamenten auftauchen? Ganz einfach: Wir sind eine eckige Kraft, die schnell und beweglich agieren und reagieren kann. Ich glaube, dass unsere Ideen von den Menschen gefragt und gewollt sind, so Astrid Rothe. Und die Ideen für den diesjährigen Wahlkampf, die habe man sich schließlich schon im vergangenen Jahr ausgedacht: Bildung, Innovation oder Forschung zum Beispiel. Jetzt seien eben auch die anderen Parteien auf diesen Zug gesprungen, der Deutschland nach vorn bugsieren soll.
Noch nie sei die Ausgangssituation in Thüringen für Grün so gut gewesen wie in diesem Jahr. Auch deshalb wird ein klares Ziel mit einer klaren Zahl ausgegeben. 7 Prozent, sagt die Bundesgeschäftsführerin Lemke, doch die Finger benutzt sie zum Demonstrieren dieser Zahl noch nicht.
Autor: nnzIm Osten fehlt in den Parlamenten die grüne Farbe. Und das ärgert die Basis wie die Überbau. Astrid Rothe und Steffi Lemke repräsentierten heute faktisch den Überbau auf Bundes- und Landesebene, Gisela Hartmann übernahm den Part der Basis. Gemeinsam schauten sich die Damen unter anderem die Firma NOI Rotortechnik in Niedersachswerfen an, denn schließlich werden da große Rotore für große Windkraftanlagen gebaut. Auch die Arbeitsbedingungen seien dort wieder sehr gut, die Geschäftsleitung sehr offen und die Belegschaft nicht verschlossen gewesen. Und im Übrigen – es sei ein politischer Besuch und kein Kontrollbesuch gewesen, meinte die Spitzenkandidatin in Thüringen, Astrid Rothe.
Der Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke erläuterte dann Gisela Hartmann nicht ohne Stolz das Erreichte auf der Deponie bei Nentzelsrode. Fakt ist, viele – damals die neuen - Ideen von Hartmann stecken dort oben, doch auch hier gilt: Das Erreichte ist nicht das Erreichbare. Und so befürworten die grünen Damen aus Erfurt und Berlin den weiteren Ausbau der Deponie und brachten das mit den Gebühren ein wenig durcheinander.
Warum aber soll die grüne Politik-Farbe wieder im Landtag und in den Kommunalparlamenten auftauchen? Ganz einfach: Wir sind eine eckige Kraft, die schnell und beweglich agieren und reagieren kann. Ich glaube, dass unsere Ideen von den Menschen gefragt und gewollt sind, so Astrid Rothe. Und die Ideen für den diesjährigen Wahlkampf, die habe man sich schließlich schon im vergangenen Jahr ausgedacht: Bildung, Innovation oder Forschung zum Beispiel. Jetzt seien eben auch die anderen Parteien auf diesen Zug gesprungen, der Deutschland nach vorn bugsieren soll.
Noch nie sei die Ausgangssituation in Thüringen für Grün so gut gewesen wie in diesem Jahr. Auch deshalb wird ein klares Ziel mit einer klaren Zahl ausgegeben. 7 Prozent, sagt die Bundesgeschäftsführerin Lemke, doch die Finger benutzt sie zum Demonstrieren dieser Zahl noch nicht.

