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Do, 15:17 Uhr
29.11.2012

Zum Nachteil der Nutzer

Die elektronischen Briefdienste stecken noch in den Kinderschuhen. Das zeigt ein Vergleich der Stiftung Warentest. Ihr größtes Manko: Sie sind nicht kompatibel. Nutzer des E-Postbriefs können keine Nachrichten an De-Mail-Adressen schicken und umgekehrt...


Seit Herbst gibt es die neuen De-Mail-Dienste von Telekom und Francotyp-Postalia. Zwei Jahre älter ist der E-Postbrief der Deutschen Post. Beide Systeme sind sicherer als herkömmliche E-Maildienste, erfordern allerdings mehr Aufwand. Nutzer müssen sich zunächst anmelden und identifizieren. Im Test war der E-Postbrief innerhalb von 24 Stunden einsatzbereit. Bei der Telekom De-Mail dauerte es eine Woche und bei Francotyp-Postalia mussten die Tester sogar einen Monat warten.

Unterschiede gibt es auch bei den Preisen: De-Mails kosten je nach Datengröße zwischen 33 und 49 Cent. Teurer ist der E-Postbrief mit 55 Cent.

Der Vorteil: Nachrichten und Dokumente können sowohl vertraulich als auch schnell via Internet verschickt werden. Doch Vorsicht bei Rechtsgeschäften, die die Schriftform erfordern: Die Kündigung eines Vertrags oder einer Versicherung ist mit dem E-Postbrief gar nicht und mit der De-Mail nur mit viel Extra-Aufwand möglich. Gegen eine Anmeldung sprich zudem, dass es zwischen beiden Systemen keine Verbindung gibt. Die Zahl möglicher Empfänger ist somit stark begrenzt.

Der ausführliche Test De-Mail und E-Postbrief ist online unter www.test.de veröffentlicht.
Autor: red

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Kommentare
Franz Tabak
29.11.2012, 15:53 Uhr
Vertraulich und sicher
Dass diese dienste sicher sein sollen, wage ich zu bezweifeln. Wie oft hört man von der wirtschaft, dass sie ausgespäht werden?

Der schaden liegt inzwischen in milliardenhöhe und hier will man mir weißmachen, dass diese mailverkehr eine sichere angelegenheit ist. Bei der post habe ich die erfahrung gemacht, dass sie selbst mit einfachen briefen sie schon schwierigkeiten hat, sie von a nach b zu bringen.
I.H.
29.11.2012, 16:36 Uhr
Was man selbst macht funktioniert
Recht so @Hanni, alles nur Nepper, Schlepper und Bauernfänger. Alles wird ausgespäht und die Post kann noch nicht mal einen Brief von A nach B bringen. Genau so siehts aus.

Deshalb sollten Sie ihre Post, so wie ich, selber austragen @Hanni. Das ist gesund und macht die Birne frei. Man braucht den Brief nicht mal schreiben, man kann dem Empfänger gleich alles erzählen und eine Briefmarke braucht man auch nicht.
Franz Tabak
29.11.2012, 21:38 Uhr
@Carl Stuelpner...
alias Jupp:

Sie haben Recht, wenn man nicht Schreiben kann, ist es besser, man geht gleich selber zum Empfänger!
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