Do, 13:48 Uhr
29.11.2012
Arbeitsmarkt-Reaktionen (3)
Der Thüringer DGB sieht die Flaute am Thüringer Arbeitsmarkt problematisch und fordert, dass jetzt schon über Kriseninstrumente nachgedacht werden soll...
Die November-Arbeitsmarktzahlen von Thüringen sind für den DGB Hessen-Thüringen weiter Anlass zur Sorge. Der Bezirksvorsitzende Stefan Körzell: Es ist immer weniger Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. Das ist für diejenigen gut, die in Beschäftigung sind. Die Arbeitslosen haben es in solch einer Situation jedoch schwerer, wieder eine Stelle zu bekommen. Es gibt weniger Angebote. Die Situation stellt sich ähnlich dar wie vor der letzten Krise.
Deshalb halten wir es für dringend notwendig, schon jetzt über Krisenbewältigungsinstrumente nachzudenken. Wenn es ernst wird, sollte rasch gehandelt werden können. Es gilt dann, so viele Menschen wie möglich in Beschäftigung zu halten und nicht sofort zu entlassen.
Körzell forderte die Thüringer Landesregierung noch einmal auf, bei der Bundesregierung darauf hinzuwirken, den Bezugszeitraum für Kurzarbeitergeld wieder auf zwei Jahre heraufzusetzen, statt ihn wie derzeit gültig bei sechs Monaten zu belassen. Einige Betriebe, so der DGB-Vorsitzende, seien bereits in Kurzarbeit und bräuchten diese Ausweitung schnell. Deshalb müsse die Politik jetzt handeln. Außerdem müsse, so Körzell, auch diesmal die Kurzarbeit wieder auf die Beschäftigten der Leiharbeit ausgeweitet werden. Dieser Appell richte sich vor allem an die Bundesregierung.
Autor: redDie November-Arbeitsmarktzahlen von Thüringen sind für den DGB Hessen-Thüringen weiter Anlass zur Sorge. Der Bezirksvorsitzende Stefan Körzell: Es ist immer weniger Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. Das ist für diejenigen gut, die in Beschäftigung sind. Die Arbeitslosen haben es in solch einer Situation jedoch schwerer, wieder eine Stelle zu bekommen. Es gibt weniger Angebote. Die Situation stellt sich ähnlich dar wie vor der letzten Krise.
Deshalb halten wir es für dringend notwendig, schon jetzt über Krisenbewältigungsinstrumente nachzudenken. Wenn es ernst wird, sollte rasch gehandelt werden können. Es gilt dann, so viele Menschen wie möglich in Beschäftigung zu halten und nicht sofort zu entlassen.
Körzell forderte die Thüringer Landesregierung noch einmal auf, bei der Bundesregierung darauf hinzuwirken, den Bezugszeitraum für Kurzarbeitergeld wieder auf zwei Jahre heraufzusetzen, statt ihn wie derzeit gültig bei sechs Monaten zu belassen. Einige Betriebe, so der DGB-Vorsitzende, seien bereits in Kurzarbeit und bräuchten diese Ausweitung schnell. Deshalb müsse die Politik jetzt handeln. Außerdem müsse, so Körzell, auch diesmal die Kurzarbeit wieder auf die Beschäftigten der Leiharbeit ausgeweitet werden. Dieser Appell richte sich vor allem an die Bundesregierung.

