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Di, 09:40 Uhr
27.11.2012

Bittere Pille

Erhöhungen von Beiträgen und Gebühren sind immer eine bittre Pille. Vor allem in den Kommunen. Der Heringer Stadtrat musste gestern eine solche Entscheidung treffen, die von den Eltern vieler Kindergartenkinder noch verdaut werden muss...


Mehrheitlich hatte am Abend der Heringer Stadtrat die Erhöhung der Kosten für die Anlieferung des Mittagessens in den Kindertagesstätten Uthleben, Heringen und Windehausen beschlossen. Die bislang an das Kochhaus in Nordhausen gezahlten 1,40 Euro pro Portion waren nicht mehr zu halten. Zum Oktober dieses Jahres wurde der Preis pro Portion bereits um 20 Cent angehoben, ab dem 1. Januar steigt er noch einmal um 30 Cent.

"Das ist schmerzlich, aber vertretbar, denn der Anbieter konnte zu dem alten Preis das Essen nicht mehr kochen und liefern. Wir haben lange verhandelt, mit den Eltern intensiv diskutiert und mussten nun zu einem Beschluss kommen", berichtet der Bürgermeister der Landgemeinde Heringen, Maik Schröter der nnz.

In Auleben bleibt der Preis für das Mittagessen gleich, in dieser Kita wird selbst gekocht.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
27.11.2012, 10:46 Uhr
Alles ist vertretbar
Solange der Kunde zahlt ist alles vertretbar.
Wenn die Kunst des Vortrages in einer einigermaßen nachvollziehbaren Schlüssigkeit mündet, ist fast jeder Preis zu rechtfertigen.

PS: Setzt bloß keine Kinder mehr auf die Welt, denn der Anschi.. lauert überall!
Quietschferkel
27.11.2012, 11:37 Uhr
Nur mal so ne Frage,
also das jede Sachen irgendwo ihren Preis ist logisch, und das manchmal die Preise steigen müssen, auch verständlich, aber wenn Auleben selber kocht und nicht beliefert wird, so müsste doch (mein Gedanke) der Preis pro Essen dort günstgiger sein als der des angelieferten Essens (weil wär er teurer würde ja auch dahin geliefert werden). Und nun die Frage, wieso wird nicht die Kapazität in Auleben erhöht und die anderen Kita beliefert ??? Frag nur mal so.
98maschr
27.11.2012, 13:03 Uhr
Kann man so nicht einfach machen...
Kapazität erhöhen heißt Mehraufwand an Arbeit. Das heißt die vorhandenen Leute arbeiten länger oder man stellt mehr Leute ein, ergo würden die Kosten steigen, oder? Ganz davon zu schweigen, daß die Belieferung auch nicht kostenlos ist.
I.H.
27.11.2012, 13:32 Uhr
Wirtschaftlichkeitsrechnung
Kapaerhöhung heißt doch nicht, dass der Preis pro Essen steigt. Im Gegenteil, richtig gemacht muss er sinken.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Essen aus Auleben in HK unter dem aus dem subventionierten Kochhaus liegt, eher darüber. Aber unsere Stadtväter werden sich das schon da hinrechnen, wo sie es brauchen und gerne hätten.
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