eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 19:22 Uhr
19.11.2012

Wo lohnt sich die Geldanlage noch?

In unsicheren Zeiten fragen sich immer mehr Verbraucher, wo sie ihr schwer verdientes Geld sicher anlegen können. Bundesanleihen sind zwar sicher, sie bringen aber kaum Rendite. Die Investition in Aktien ist häufig zu riskant. Was übrig bleibt, sind Sparbriefe, Festgeld und Tagesgeld...

Gerade in der Schuldenkrise möchten Anleger auf Nummer sicher gehen. Ganz einfach ist es nicht, denn sichere Anlagen bringen in der Regel keine großen Gewinne: Für Bundesobligationen, Bundesanleihen und Bundesschatzbriefe gibt es maximal ein Prozent Zinsen. Für Unternehmensanleihen großer Konzerne gibt es auch nicht mehr so viel, wie vor einigen Jahren. Glücklicherweise gibt es noch immer Banken, die sichere Anlagen bieten: Festgelder, Tagesgelder und Sparbriefe zahlen höhere Zinsen.

Festgeldangebote im Vergleich: Festgeld (5.000 Euro)
Bank3 Monate6 Monate12 Monate
MoneyYou-2,20%2,35%
NIBC Direct2,00%2,10%2,30%
IGB direkt1,50%1,80%2,30%
ZiraatBank1,30%1,80%2,25%


Der EU-Anlegerschutz liegt grundsätzlich bei 100.000 Euro je Anleger. Bei vielen ausländischen und deutschen Instituten ist er weitaus höher. Private Banken sind Mitglied in einem Einlagensicherungsfonds. Diese garantieren über den gesetzlich garantierten Schutz Millionenbeträge für jeden Kunden. Volksbanken und Sparkassen haben eigene Sicherungssysteme, die unlimitiert haften.

Interessierte können sich die Angebote der AS Privatbank unter http://www.festgeldkonto.com/as-privatbank-festgeld/ ansehen. Diese Bank überzeugt diesen Monat mit besonders großzügigen Zinsen beim Festgeld. 12 Monate werden mit 3,00 Prozent per annum verzinst. Für eine Laufzeit von 36 Monaten gibt es sogar 4,00 Prozent.

Die Erklärung für große Zinsunterschiede
Gerade ausländische Banken bieten deutschen Anlegern große Zinsen an. Der Grund: Die ausländischen Banken können das Geld von deutschen Anlegern günstiger einsammeln als in ihrem Land. Anschließend vergeben sie das Geld mit höheren Konditionen in Form von Krediten an einheimische Kunden. In Deutschland haben die Banken keinen Bedarf für kurzfristige Anlegergelder. Sie besitzen bereits eine stabile Einlagenbasis und können sich über Schuldscheine oder Pfandbriefe günstig refinanzieren.

Experten raten Anlegern von Sparbriefen grundsätzlich ab. Zwar bieten sie größere Zinsen als Tages- und Festgeldkonten, der Unterschied ist aber nicht ernst zu nehmen. Kurze Laufzeiten von bis zu zwei Jahren sind vorteilhafter. Dann können Kunden ihr Geld zu besseren Konditionen erneut anlegen. Wer sein Geld dagegen über einen längeren Zeitraum anlegt, der ist nicht flexibel und kann von einer Zinserhöhung nicht profitieren. Im Falle einer finanziellen Notlage kann er dementsprechend auch nicht das angelegte Geld nutzen.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Herr Taft
19.11.2012, 20:09 Uhr
Gegenbeispiel
Wer sein Geld 2008 für 2 Jahre angelegt hat, bekam 4%. Als er es dann in 2010 fällig hatte und wieder für 2 Jahre angelegt hat, bekam er vielleicht noch 2,5%. Als er es jetzt in 2012 fällig hatte und wieder für 2 Jahre anlegen wollte bekam er mit Glück 1,25%. Das Problem ist, dass niemand vorhersagen kann, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln.Somit kann jemand der heute sein Geld für 5 Jahre oder länger anlegt besser fahren, als derjenige, der es auf dem Tagesgeld belässt.

Wer sein Geld im Ausland (Beispiel ABN Amro oder RBS) angelegt hatte musste in 2009 zittern, es wieder zu bekommen. Es war nur Glück, dass es geklappt hat - beim nächsten Mal kann es anders ausgehen.
Albert
19.11.2012, 21:42 Uhr
Enteignung der Sparer
Die von der EZB und den Regierungen der Eurostaaten betriebene Niedrigstzinspolitik ist in Wirklichkeit eine Enteignung der Sparer, um so die von den diversen Regierungen angehäuften Schulden abzubauen.

Um Wahlen zu gewinnen, verschenken Regierungen immer wieder Unsummen an die Bürger, die vorher nicht erwirtschaftet worden sind, also auf Pump. Diese Gelder werden dann von den so Beglückten in der Regel blitzschnell verkonsumiert.

Andere Bürger legen – wie von Politikern gefordert – Monat für Monat ihre Ersparnisse an, um für das Alter vorzusorgen.

Zurzeit erleben wir, wie die von den Regierungen angehäuften Schuldenblasen platzen und eine ganzes Währungssystem zu zerstören drohen. Angesichts dieser extrem großen Gefahr retten sich die Regierungen mit Hilfe einer vertragsuntreuen EZB in die Niedrigstzinspolitik. So müssen die Staaten für ihre Schulden (fast) keine Zinsen mehr zahlen. Durch Inflatationsraten oberhalb der Schuldzinsen und die kalte Steuerprogression, die zu Steuereinnahmen oberhalb der Inflation führen, hoffen die Regierungen, die Schuldenlast abbauen zu können.

Die Leidtragenden sind die Bürger, die Schritt für Schritt enteignet werden, insbesondere die Sparer. Offiziell ist z. Zt. die Rede von ca. 2% Inflation. Dies gilt aber nur für den statistischen Warenkorb. Die tatsächliche Inflation müsste jeder Haushalt für sich selbst berechnen. Da wir keine Miete zahlen, nicht monatlich ein neues Handy oder sonstwie genannten unnötiges internetfähiges pubertäres Spielzeug kaufen, stattdessen aber Strom, Gas und Benzin brauchen, liegt die Inflation unseres Haushaltes bei ca. 3,5%.

Bei 2% Guthabenzinsen, evtl. noch abzüglich 25% Steuern und 5,5% Soli, ist die Enteignung der Sparer offensichtlich.

Was hilft? – Druck auf die EZB zur Zinserhöhung auf etwa 1 Prozentpunkt oberhalb der tatsächlichen Inflation. Druck auf die Regierungen, damit diese sparen und aufhören mit Wahlgeschenken. Und Druck auf die Euroländer, damit jedes Land selbst und ganz allein für seine Schulden haftet. – Was macht derjenige, der kurzfristig die Früchte seiner jahrzehntelangen Arbeit vor den Eurorettern retten möchte? – Er bringt sein Geld außerhalb des Euroraumes (Norwegen, Schweden, Schweiz u.s.w.) unter oder er geht in Sachanlagen, am besten in Aktien von stock konservativen und serieusen Großunternehmen, die schneller wachsen als die Inflation.

Viel Glück bei der Rettung vor den Eurorettern!
Harzer_Wolf
20.11.2012, 08:41 Uhr
Tipp
Auf die Frage gibt es nur eine Antwort: Den Euro in Währungen tauschen, die nicht zum Euro - Gemeinschaftsraum gehören. Dollar, Rubel, Franken usw.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)