So, 12:12 Uhr
11.11.2012
Punkt geholt
Die Nordhäuser Boxer der 1. Bundesliga sammeln weiter Punkte. In Hamm holten sie gestern Abend den nächsten Zähler mit einem Unentschieden gegen die Nordrhein-Westfalen. Die Nordhäuser trafen auf eine engagierte Mannschaft...
Das Team aus Hamm hat sich mit dem Aufstieg in die 1. Liga erheblich verstärkt. Uns standen äußerst starke Kämpfer gegenüber, sagte Mathias Geidel, Abteilungsleiter Boxen beim Nordhäuser Sportverein.
Insbesondere der schwedische Bantam-Kämpfer Hassan Bashir – mit 270 Kämpfen auf dem Konto, davon 205 Siege – sei eine harte Nuss gewesen, die der für Nordhausen kämpfende Dieter Geyer zu knacken hatte. Dieter zeigte alles. Doch am Ende wurde der zunehmend unsauber boxende Schwede - zwei Verwarnungen in der 4. Runde – zum Sieger erklärt, so Geidel.
Im anschließenden Halbwelter-Fight boxte David Müller (Bild) für Nordhausen gegen den Hammeraner Neuzugang aus Hannover, Aytekin Yöreci, beherzt und technisch sauber. David hatte dabei immer eine Hand mehr im Duell. Dennoch sahen die Punktrichter Yöreci als Sieger.
Balasc Bacskai wiederum war die Konstante im Nordhäuser Team – und brachte die Wende mit seinem Weltergewichts-Kampf gegen den aus Holland verpflichteten Niederländischen Meister Max van der Pas. Wie gewohnt setzte Balasc in der 2. Runde schwere Treffer, so dass der Ringrichter ein Einsehen mit van der Pas hatte und den Kampf abbrach.
Die Siegserie der Nordhäuser setzte sich fort mit Sebastian Formella im Mittelgewicht, der seinen Gegner Nuri Yesil klar nach Punkten bezwang. Im Halbschwergewicht konnte dann wiederum Leon Bunn für Nordhausen punkten und besiegte den deutlich größeren Refik Latifi ebenfalls nach Zählern. Leon freute sich nach dem Kampf: Mir liegen größere Gegner.
Im abschließenden Schwergewichtskampf setzten die Nordhäuser - nach der Verletzung von Johann Witt in Straubing - auf den jungen Marcus Finke. Der hatte es mit keinem Geringeren als Eugen Schellenberg zu tun, dem Deutschen Meister 2010, der ebenfalls aus Hannover nach Hamm gewechselt war. Marcus machte seine Sache sehr gut, enttäuschte nicht. Er musste aber die Überlegenheit Schellenbergs anerkennen. Marcus Finke ist in meinen Augen ein hoffnungsvolles Talent, der eine große boxsportliche Zukunft vor sich hat, so Nordhausens Cheftrainer Konrad Werner.
Autor: nnzDas Team aus Hamm hat sich mit dem Aufstieg in die 1. Liga erheblich verstärkt. Uns standen äußerst starke Kämpfer gegenüber, sagte Mathias Geidel, Abteilungsleiter Boxen beim Nordhäuser Sportverein.
Insbesondere der schwedische Bantam-Kämpfer Hassan Bashir – mit 270 Kämpfen auf dem Konto, davon 205 Siege – sei eine harte Nuss gewesen, die der für Nordhausen kämpfende Dieter Geyer zu knacken hatte. Dieter zeigte alles. Doch am Ende wurde der zunehmend unsauber boxende Schwede - zwei Verwarnungen in der 4. Runde – zum Sieger erklärt, so Geidel.
Im anschließenden Halbwelter-Fight boxte David Müller (Bild) für Nordhausen gegen den Hammeraner Neuzugang aus Hannover, Aytekin Yöreci, beherzt und technisch sauber. David hatte dabei immer eine Hand mehr im Duell. Dennoch sahen die Punktrichter Yöreci als Sieger.
Balasc Bacskai wiederum war die Konstante im Nordhäuser Team – und brachte die Wende mit seinem Weltergewichts-Kampf gegen den aus Holland verpflichteten Niederländischen Meister Max van der Pas. Wie gewohnt setzte Balasc in der 2. Runde schwere Treffer, so dass der Ringrichter ein Einsehen mit van der Pas hatte und den Kampf abbrach.
Die Siegserie der Nordhäuser setzte sich fort mit Sebastian Formella im Mittelgewicht, der seinen Gegner Nuri Yesil klar nach Punkten bezwang. Im Halbschwergewicht konnte dann wiederum Leon Bunn für Nordhausen punkten und besiegte den deutlich größeren Refik Latifi ebenfalls nach Zählern. Leon freute sich nach dem Kampf: Mir liegen größere Gegner.
Im abschließenden Schwergewichtskampf setzten die Nordhäuser - nach der Verletzung von Johann Witt in Straubing - auf den jungen Marcus Finke. Der hatte es mit keinem Geringeren als Eugen Schellenberg zu tun, dem Deutschen Meister 2010, der ebenfalls aus Hannover nach Hamm gewechselt war. Marcus machte seine Sache sehr gut, enttäuschte nicht. Er musste aber die Überlegenheit Schellenbergs anerkennen. Marcus Finke ist in meinen Augen ein hoffnungsvolles Talent, der eine große boxsportliche Zukunft vor sich hat, so Nordhausens Cheftrainer Konrad Werner.


