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Sa, 09:18 Uhr
10.11.2012

Politischer Briefwechsel

Das kommunal-politische Scharmützelchen zwischen den beiden Fraktionsvorsitzenden Andreas Wieninger (SPD) und Martin Höfer (FDP) geht munter weiter. Jetzt ist der Sozialdemokrat an der Reihe...


Werter Herr Martin Höfer,

danke für ihren persönlichen Brief auf welchen ich, bedingt durch ihre Veröffentlichung, so kurz als möglich antworten möchte.

Diese Antwort ist meine persönliche. Es steht mir nicht zu, meine persönliche Meinung als Fraktionsmeinung auszugeben. Einen Brief möchte ich ihnen auch nicht schreiben, da dadurch eine persönliche Nähe suggeriert werden könnte.

Anscheinend ist ihre Anwesenheit im Stadtrat immer ein persönliches Feindbild. Dies war schon so als sie noch der CDU und der damaligen-CDU Stadtratfraktion angehörten, welche sie dann verlassen haben. Und dies ist auch heute noch so, wo sie die Verwaltung im allgemeinen, die Kameraden der Feuerwehr, des Ordnungsamtes oder auch einzelne Personen der Unfähigkeit bezichtigen, nur weil diese ihre Arbeit tun und sie nicht mit allen Bürgern dieser Stadt gleichbehandelt werden wollen. Dies aber ist ihre persönliche Angelegenheit.

Was allerdings nicht geht ist ein, den gesetzlichen Regelungen der Thüringer Kommunalordnung sowie der Hauptsatzung und Geschäftsordnung des Nordhäuser Stadtrates entgegenstehendes Verhalten. Die darin enthaltenen Regelungen gelten für alle Stadtratsmitglieder. Darin sind auch Regelungen zur Pflicht der Teilnahme, Freistellungen von der beruflichen Tätigkeit und Regelungen bei verhindert sein, sowie Stellvertreterregelungen enthalten.

Dabei stehen, bzw. standen gerade sie als stellvertretender Ausschussvorsitzender in besonderer Verantwortung. Stattdessen machen sie alle anderen, nur nicht sich selbst für ein fast permanentes Fernbleiben von Sitzungen verantwortlich.

Diese oben genannten Regelungen sind zum Teil durch Beschlüsse des Stadtrates (in seiner Zuständigkeit) gefasst worden. Dies wissen auch sie. Es steht ihnen natürlich frei entsprechende Konsequenzen zu ziehen oder Änderungsanträge für die Regelungen auf den Weg zu bringen. Freundliche Grüße
Andreas Wieninger
Autor: nnz

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Kommentare
-Insider-
10.11.2012, 09:32 Uhr
die
muppetshow ist ein sch**ss-dreck dagegen :D
Janko
10.11.2012, 11:30 Uhr
und...
...für sowas bin ich wählen gegangen...
#augenroll#
Peppone
10.11.2012, 13:47 Uhr
Oh man,
so langsam bekomme ich Mitleid mit der Stadt-SPD und das will was heißen!
Vincent
10.11.2012, 14:02 Uhr
Herr Wieninger wo sie Recht haben da haben sie recht
Wenn Herr Höfer, bewusst gegen die geltenden Regeln des Stadtrates verstößt und denkt durch diese Art der peinlichen öffentlichen Diskussion sein Verhalten zu rechtfertigen, dann muss er dennoch dafür einstehen.
Luftikus
10.11.2012, 21:24 Uhr
Warum gerade jetzt Herr Wieninger?
Seit 2009 ist der jetzige Stadtrat gewählt und erst Ende 2012 vermisst man Herrn Höfer. Die Vertreter Regelung ist schon was schönes. Aber die Grünen und die FDP haben da nicht so eine große Auswahl an Fraktionskollegen. Zudem tagen einige Ausschüsse zu selben Zeiten oder an selben Tagen.

Wenn ein gewähltes Mitglied an keiner Sitzung teilnimmt, ist eine Abmahnung bzw. ein Strafgeld nötig. Aber Herr Höfer hat allen anderen Ausschüße besucht und den einen besagten wohl nur 2x. Da hätte man ihn ja wohl schon eher mal ansprechen können, und nicht erst nach 3 Jahren?!

Aber er selbst sagte ja, er habe mehrfach um eine zeitliche Verschiebung gebeten. Also sehe ich hier keine Fehlhandlung von seitens Höfer.
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