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Fr, 16:08 Uhr
09.11.2012

Gedacht

Der 9. November steht in diesem deutschen Lande für viele historische Momente. An den schwärzesten 9. November wird alljährlich erinnert, auch in Nordhausen, an diesem Nachmittag...

An 1938 erinnert (Foto: nnz) An 1938 erinnert (Foto: nnz)

Es war die Nacht vom 9. auf den 10. November des Jahres 1938, da brannte auch in Nordhausen die Synagoge. Kaum jemand stand dagegen auf, fast alle Nordhäuser schauten symbolisch weg. Auch als die ersten jüdischen Mitbürger mit einem Stern "versehen" wurden, auch, als die ersten Mitbürger plötzlich "weg" waren.

Was danach folgte, kann mit Worten nicht wirklich beschrieben werden. Auch Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) konnte das in seiner Ansprache am Gedenkstein in Nordhausen nicht. "Wie konnte dieser Hass entstehen? Warum konnte dieser Hass kollektiviert werden?"

An 1938 erinnert (Foto: nnz) An 1938 erinnert (Foto: nnz)

Das alles ist Geschichte, es soll jedoch nicht vergessen werden, denn der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem es einst kroch. Ein Jahr nach der Entdeckung des rechtsradikalen Mordtrios. Auch deshalb ist das Erinnern und das Mahnen nötig. Aber es ist nicht nur an diesen Tagen notwendig. Nicht nur an diesem 9. November.
An 1938 erinnert (Foto: nnz)
An 1938 erinnert (Foto: nnz)
An 1938 erinnert (Foto: nnz)
An 1938 erinnert (Foto: nnz)
An 1938 erinnert (Foto: nnz)
An 1938 erinnert (Foto: nnz)
Autor: nnz

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