Fr, 06:42 Uhr
09.11.2012
Spitzenspiel gegen Heidenau
Das Spitzenspiel des 11. Spieltages der Oberliga zwischen unserem FSV Wacker 90 Nordhausen und dem Heidenauer SV wird am Sonntag um 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark angepfiffen...
Dann geht die Saison schon ins zweite Drittel. Das erste bescherte Wacker eine unerwartete Tabellenposition. Schon seit Wochen marschiert Nordhausen vorneweg. Das ist ein schönes Gefühl, vor allem für die Fans. Nun sollte sich aber keiner wundern, wenn das nicht immer so bleibt. In der Oberliga können alle Fußball spielen. Wie wird man mit einer Niederlage oder gar einer Negativserie umgehen? Es gibt einige vermeintliche Anhänger, die schon nach dem Pokalaus wieder alles in Frage stellen. Ungeduld ist völlig fehl am Platze; denn Wacker liegt bis jetzt klar über dem Soll.
Mit dem Heidenauer SV aus dem Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge trifft der FSV auf eine Mannschaft, die noch nie hier am Fuße des Kuhberges weilte. Die Begegnung ist die dritte gegen einen Mitaufsteiger in die Oberliga. Die vier ersten Plätze belegen Aufsteiger, was nach zehn Spieltagen sicherlich Seltenheitswert besitzt.
Wacker konnte zuvor in Markranstädt einen Punkt entführen und beim Halleschen FC II sogar alle drei. Den letzten 2:1-Heimsieg gegen den FC Carl Zeiss Jena II sahen 450 zahlende Zuschauer. Das Präsidium und die Mannschaft möchten sich für die Anwesenheit und Unterstützung dieser echten Anhänger, die jedem Wetter trotzen, nachdrücklich bedanken und hoffen auch am Sonntag auf einen ähnlich guten, möglichst noch besseren Zuspruch.
Alle Fans konnten sehen, wie sich die Goslar-Elf ins Spiel kniete, um am Ende sagen zu können: Wir haben alles gegeben, um die drei Punkte im Albert-Kuntz-Sportpark zu behalten. Das hoffen wir natürlich auch dieses Mal, wobei die Fortsetzung der respektablen Serie keine Selbstverständlichkeit ist. Eine harte englische Woche liegt hinter der Mannschaft: FC CZ Jena II besiegt, im Viertelfinale beim SV SCHOTT Jena nach dreimaliger Führung trotzdem (unnötig!) ausgeschieden und am vergangenen Sonntag beim FC Rot-Weiß Erfurt II wieder ein wertvoller 2:1-Erfolg.
Unsere Gäste aus Heidenau haben wie Wacker bisher ein Spiel verloren (2:3 beim Chemnitzer FC II), aber bei zehn Spielen erst 17 Punkte, da sie als Remisspezialisten die meisten Unentschieden der Liga erreichten. Zuletzt wurde Halle 96 mit 3:1 entzaubert. Das Abschneiden der Ostsachsen in dieser Saison nötigte großen Respekt ab, zählt doch Heidenau nur 16 000 Einwohner. In der Vorsaison 2011/12 wurde der Verein Vize-Landesmeister hinter dem SSV Markranstädt und schaffte den Sprung in die NOFV-Oberliga Süd.
Wie die Nordhäuser so haben sich auch die Heidenauer vor der Saison erheblich verstärkt. Bekanntester Neuzugang dürfte der Tscheche Pavel Dobrý sein, der zuvor u.a. in Kiel, Dresden und Chemnitz auf Torjagd gegangen war. Die Mannschaft wird von einigen Experten zu den Geheimfavoriten der Oberligastaffel gezählt.
Pascal Biank (Foto: Klaus Verkouter)
Wie sieht unser Kapitän Pascal Biank die Situation vor dem 11. Spieltag? Die bisherigen Ergebnisse stimmen. Aber in der Defensive müssen wir kompakter stehen und dürfen bei Standards nicht so anfällig sein wie zuletzt wieder in Erfurt, wo wir das Spiel in Griff hatten. Nach einem Freistoß kam der Gegner wieder auf, wie schon bei SCHOTT Jena. Da sind wir noch nicht clever genug. Jetzt kommt Heidenau, das ist ein starker Gegner. Die spielen mit erfahrenen Kräften einen unaufgeregten Fußball. Wir brauchen auch wieder die Unterstützung der Fans von außen.
Bereits am Sonnabend, den 10.11.2012 gastiert um 14 Uhr die SG Lengenfeld/Effelder (Platz 13) bei Wacker II (Platz 3). Die Anhänger der Mannschaft erwarten eine Leistungssteigerung gegenüber der 1:2-Niederlage in Gebesee.
Autor: nnzDann geht die Saison schon ins zweite Drittel. Das erste bescherte Wacker eine unerwartete Tabellenposition. Schon seit Wochen marschiert Nordhausen vorneweg. Das ist ein schönes Gefühl, vor allem für die Fans. Nun sollte sich aber keiner wundern, wenn das nicht immer so bleibt. In der Oberliga können alle Fußball spielen. Wie wird man mit einer Niederlage oder gar einer Negativserie umgehen? Es gibt einige vermeintliche Anhänger, die schon nach dem Pokalaus wieder alles in Frage stellen. Ungeduld ist völlig fehl am Platze; denn Wacker liegt bis jetzt klar über dem Soll.
Mit dem Heidenauer SV aus dem Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge trifft der FSV auf eine Mannschaft, die noch nie hier am Fuße des Kuhberges weilte. Die Begegnung ist die dritte gegen einen Mitaufsteiger in die Oberliga. Die vier ersten Plätze belegen Aufsteiger, was nach zehn Spieltagen sicherlich Seltenheitswert besitzt.
Wacker konnte zuvor in Markranstädt einen Punkt entführen und beim Halleschen FC II sogar alle drei. Den letzten 2:1-Heimsieg gegen den FC Carl Zeiss Jena II sahen 450 zahlende Zuschauer. Das Präsidium und die Mannschaft möchten sich für die Anwesenheit und Unterstützung dieser echten Anhänger, die jedem Wetter trotzen, nachdrücklich bedanken und hoffen auch am Sonntag auf einen ähnlich guten, möglichst noch besseren Zuspruch.
Alle Fans konnten sehen, wie sich die Goslar-Elf ins Spiel kniete, um am Ende sagen zu können: Wir haben alles gegeben, um die drei Punkte im Albert-Kuntz-Sportpark zu behalten. Das hoffen wir natürlich auch dieses Mal, wobei die Fortsetzung der respektablen Serie keine Selbstverständlichkeit ist. Eine harte englische Woche liegt hinter der Mannschaft: FC CZ Jena II besiegt, im Viertelfinale beim SV SCHOTT Jena nach dreimaliger Führung trotzdem (unnötig!) ausgeschieden und am vergangenen Sonntag beim FC Rot-Weiß Erfurt II wieder ein wertvoller 2:1-Erfolg.
Unsere Gäste aus Heidenau haben wie Wacker bisher ein Spiel verloren (2:3 beim Chemnitzer FC II), aber bei zehn Spielen erst 17 Punkte, da sie als Remisspezialisten die meisten Unentschieden der Liga erreichten. Zuletzt wurde Halle 96 mit 3:1 entzaubert. Das Abschneiden der Ostsachsen in dieser Saison nötigte großen Respekt ab, zählt doch Heidenau nur 16 000 Einwohner. In der Vorsaison 2011/12 wurde der Verein Vize-Landesmeister hinter dem SSV Markranstädt und schaffte den Sprung in die NOFV-Oberliga Süd.
Wie die Nordhäuser so haben sich auch die Heidenauer vor der Saison erheblich verstärkt. Bekanntester Neuzugang dürfte der Tscheche Pavel Dobrý sein, der zuvor u.a. in Kiel, Dresden und Chemnitz auf Torjagd gegangen war. Die Mannschaft wird von einigen Experten zu den Geheimfavoriten der Oberligastaffel gezählt.
Pascal Biank (Foto: Klaus Verkouter)
Wie sieht unser Kapitän Pascal Biank die Situation vor dem 11. Spieltag? Die bisherigen Ergebnisse stimmen. Aber in der Defensive müssen wir kompakter stehen und dürfen bei Standards nicht so anfällig sein wie zuletzt wieder in Erfurt, wo wir das Spiel in Griff hatten. Nach einem Freistoß kam der Gegner wieder auf, wie schon bei SCHOTT Jena. Da sind wir noch nicht clever genug. Jetzt kommt Heidenau, das ist ein starker Gegner. Die spielen mit erfahrenen Kräften einen unaufgeregten Fußball. Wir brauchen auch wieder die Unterstützung der Fans von außen.Bereits am Sonnabend, den 10.11.2012 gastiert um 14 Uhr die SG Lengenfeld/Effelder (Platz 13) bei Wacker II (Platz 3). Die Anhänger der Mannschaft erwarten eine Leistungssteigerung gegenüber der 1:2-Niederlage in Gebesee.

