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Do, 13:07 Uhr
08.11.2012

Architekten im Audimax

Heute und morgen findet in Nordhausen der Mitteldeutsche Architektentag statt. Zu Beginn der Tagung hörten sich mehr als 120 Fachleute aus den drei mitteldeutschen Bundesländern Vorträge und Grußworte an...

Architektentag in Nordhausen (Foto: nnz) Architektentag in Nordhausen (Foto: nnz)

Im Audimax der Nordhäuser Fachhochschule treffen sich Architekten und Stadtplaner sowie Vertreter aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft, um Szenarien einer nachhaltigen Entwicklungspolitik sowie die Raumrelevanz zukünftiger Entwicklungsprognosen zu diskutieren. Nach 2008 findet der Kongress erstmalig wieder in Thüringen statt.

Ziel der Veranstaltung soll es sein, dass alle Teilnehmer die Gelegenheit zur Mitwirkung und Positionierung erhalten. Das über die zwei Tage Diskutierte wird festgehalten und in die so genannte „Nordhäuser Erklärung“ einfließen. „Architektur neu zu denken bedeutet, gewohnte Handlungsmuster zu durchbrechen. Architekten, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten sind gefordert, Wandel ohne Wachstum zu gestalten“, formuliert Hartmut Strube, Präsident der Architektenkammer Thüringen, den Anspruch des Architektentags.

Trommer bei seinem Grußwort (Foto: nnz) Trommer bei seinem Grußwort (Foto: nnz)
Grußwort vom Präsidenten

Neben den Grußworten von Vertretern der Landes- und kommunalen Politik ergriff auch der Präsident der Bundesarchitektenkammer, Sigurd Trommer, das Wort. Er sprach von vielen, von zu vielen Architekten in Deutschland und von der daraus resultierenden Situation. So würden junge Architekten oftmals bis zu einem Jahr als Praktikanten beschäftigt und auch danach seien die Honorare und Gehälter nicht unbedingt auskömmlich. Das gelte auch und insbesondere für die öffentliche Hand als Auftraggeber.

Der Mitteldeutsche Architektentag wird morgen fortgesetzt. Dabei soll eine Nordhäuser Erklärung verabschiedet werden (siehe nnz-Archiv) sowie der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau verliehen werden.
Autor: nnz

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