Mo, 11:46 Uhr
05.11.2012
Zweite Nullnummer in Folge
Die Thüringenliga der Männer ist ausgeglichen wie noch nie. Nach dem 8. Spieltag liegen zwischen dem Silberrang und Platz 10, der zu den abstiegsgefährdeten Plätzen gehört, magere zwei Punkte. Gegen den Tabellennachbarn Behringen/Sonneborn wollten die Südharzer ihren bisherigen Tabellenplatz festigen...
Nach der Schlappe von Altenburg, wo in den letzten 20 Minuten gar nichts mehr zusammen lief, gingen die Südharzer scheinbar mental Angeschlagen in die Partie. Ihr erster Treffer, erzielt durch Marcel Effenberger, fiel erst in der 4. Spielminute. Bis dahin Kampf und Krampf auf dem Parkett, allerdings spannungsreich und fair. Da die Gäste ebenfalls gedämpft begannen bedeutete dies der Ausgleich. Bis zur 10. Spielminute (3:4) wurde auf beiden Seiten weiter mit Treffern gegeizt.
Einen Zwischenspurt nutzten die Gäste zum Ausbau der Führung auf zwei Treffer. Erst in der 19. Minute erzielte Matthias Thiele mit seinem 5. Treffer den Ausgleich zum 9:9.
Anstatt daraus die nötige Lockerheit zu ziehen, wirkte ihr Spiel weiterhin reserviert. Die Abwehr stand längst nicht so sicher wie gewohnt und im Angriff fehlte die letzte Entschlossenheit. Die Gäste, ihrerseits Clever, spielten ihre Angriffe überlegt und lange aus und hatten mit Christopher Kohls einen wurfgewaltigen Vollstrecker.
Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff dann ein kurzer Endspurt der Hausherren. Mit dem 14:13 übernahmen sie durch Sebastian Kreutz erstmals die Führung. Den neuerlichen Ausgleich konterten sie mit 16. Treffer durch Marcel Effenberger. Der 16:15 Pausenstand schon mal ganz wichtig für den weiteren Verlauf.
Nach der Pause und dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste markierte ein verwandelter Strafwurf die erstmalige Führung mit zwei Treffern (18:16). Beim Stand von 19:18 gab es Szenenapplaus für eine Einwechslung. Nach genau 400 Minuten Pause gab Stefan Fuhrmann nach verletzungsbedingten Ausfall sein Comeback. Da man auf der Gegenseite gleich zwei Fahrkarten vom Punkt warf konnten die Hausherren durch Stefan Fuhrmann mit Treffer 20 und Mathias Thiele mit Treffer 21 drei Tore vorlegen.
Wie gewonnen so zerronnen. Nach vier Feldtoren in Folge glichen die Gäste nicht nur aus, sie übernehmen die Führung und bauten sie auf zwei Tore aus. Es verblieben dem NSV noch 10 Minuten um den Sieg aus dem Feuer zu ziehen. In der 55. Minute hatten sie es geschafft, den Ausgleich zum 26:26 durch Thomas Riemekasten. Es folgte ein Schlagabtausch bei dem die Gäste jeweils vorlegen konnten. Beim Stand von 28:28 erzielte Behringen/Sonneborn 24 Sekunden vor Abpfiff den 29. Treffer. Den retteten sie mit Geschick und Glück über die Spielzeit.
Mit 28:29 verloren die Nordhäuser unglücklich und unnötig die wichtige Partie gegen den Tabellennachbarn. Dieser, vielleicht der spielstärkste Gegner der sich in der Ballspielhalle bisher vorstellte, konnte seine Fehlerquote, besonders in Schlussphase, geringer halten. Die Nordhäuser gelang es nicht sich in den entscheidenden Situationen abzusetzen. Mussten dabei immer wieder Rückschläge durch vermeintliche Zeitstrafen hinnehmen.
Trotz der Niederlage liegen die Südharzer noch im Soll, doch das Polster ist aufgebraucht. In 14 Tagen muss in Ronneburg gepunktet werden will man nicht in den gefährdeten Teil der Tabelle abrutschen.
Frank Ollech
Sören Ahlert/ Nikita Schneider/ Stefan Fuhrmann 1/ Christian Müller/ Johannes Ermisch/ Thomas Riemekasten 5/ Lukas Fehling/ Sebastian Kreutz 2/ Matthias Thiele 8/ /Marc Phillip Tube/ Andre Elster 4/ Michael Spieß / Marcel Effenberger 8
Autor: psgNach der Schlappe von Altenburg, wo in den letzten 20 Minuten gar nichts mehr zusammen lief, gingen die Südharzer scheinbar mental Angeschlagen in die Partie. Ihr erster Treffer, erzielt durch Marcel Effenberger, fiel erst in der 4. Spielminute. Bis dahin Kampf und Krampf auf dem Parkett, allerdings spannungsreich und fair. Da die Gäste ebenfalls gedämpft begannen bedeutete dies der Ausgleich. Bis zur 10. Spielminute (3:4) wurde auf beiden Seiten weiter mit Treffern gegeizt.
Einen Zwischenspurt nutzten die Gäste zum Ausbau der Führung auf zwei Treffer. Erst in der 19. Minute erzielte Matthias Thiele mit seinem 5. Treffer den Ausgleich zum 9:9.
Anstatt daraus die nötige Lockerheit zu ziehen, wirkte ihr Spiel weiterhin reserviert. Die Abwehr stand längst nicht so sicher wie gewohnt und im Angriff fehlte die letzte Entschlossenheit. Die Gäste, ihrerseits Clever, spielten ihre Angriffe überlegt und lange aus und hatten mit Christopher Kohls einen wurfgewaltigen Vollstrecker.
Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff dann ein kurzer Endspurt der Hausherren. Mit dem 14:13 übernahmen sie durch Sebastian Kreutz erstmals die Führung. Den neuerlichen Ausgleich konterten sie mit 16. Treffer durch Marcel Effenberger. Der 16:15 Pausenstand schon mal ganz wichtig für den weiteren Verlauf.
Nach der Pause und dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste markierte ein verwandelter Strafwurf die erstmalige Führung mit zwei Treffern (18:16). Beim Stand von 19:18 gab es Szenenapplaus für eine Einwechslung. Nach genau 400 Minuten Pause gab Stefan Fuhrmann nach verletzungsbedingten Ausfall sein Comeback. Da man auf der Gegenseite gleich zwei Fahrkarten vom Punkt warf konnten die Hausherren durch Stefan Fuhrmann mit Treffer 20 und Mathias Thiele mit Treffer 21 drei Tore vorlegen.
Wie gewonnen so zerronnen. Nach vier Feldtoren in Folge glichen die Gäste nicht nur aus, sie übernehmen die Führung und bauten sie auf zwei Tore aus. Es verblieben dem NSV noch 10 Minuten um den Sieg aus dem Feuer zu ziehen. In der 55. Minute hatten sie es geschafft, den Ausgleich zum 26:26 durch Thomas Riemekasten. Es folgte ein Schlagabtausch bei dem die Gäste jeweils vorlegen konnten. Beim Stand von 28:28 erzielte Behringen/Sonneborn 24 Sekunden vor Abpfiff den 29. Treffer. Den retteten sie mit Geschick und Glück über die Spielzeit.
Mit 28:29 verloren die Nordhäuser unglücklich und unnötig die wichtige Partie gegen den Tabellennachbarn. Dieser, vielleicht der spielstärkste Gegner der sich in der Ballspielhalle bisher vorstellte, konnte seine Fehlerquote, besonders in Schlussphase, geringer halten. Die Nordhäuser gelang es nicht sich in den entscheidenden Situationen abzusetzen. Mussten dabei immer wieder Rückschläge durch vermeintliche Zeitstrafen hinnehmen.
Trotz der Niederlage liegen die Südharzer noch im Soll, doch das Polster ist aufgebraucht. In 14 Tagen muss in Ronneburg gepunktet werden will man nicht in den gefährdeten Teil der Tabelle abrutschen.
Frank Ollech
Sören Ahlert/ Nikita Schneider/ Stefan Fuhrmann 1/ Christian Müller/ Johannes Ermisch/ Thomas Riemekasten 5/ Lukas Fehling/ Sebastian Kreutz 2/ Matthias Thiele 8/ /Marc Phillip Tube/ Andre Elster 4/ Michael Spieß / Marcel Effenberger 8






















