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Do, 12:40 Uhr
01.11.2012

Nachhaltigkeit setzt sich durch

35 Prozent aller Verbraucher in Deutschland wissen mittlerweile um die Möglichkeit, ihre Geldanlage an nachhaltigen Prinzipien auszurichten. Vor allem die Altersstufe der 30- bis 49-Jährigen und finanziell bessergestellte Haushalte, die monatlich über ein Nettoeinkommen von mindestens 2.500 Euro verfügen, kennen den Zusammenhang...


Dies ist eines der Ergebnisse der Publikation „Vermögensbarometer 2012“ – eine aktuelle, repräsentative Studie, die das Wirtschafts- und Finanzforschungsinstitut Icon im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) durchgeführt hat.

„Wir stellen fest, dass das Thema Nachhaltigkeit auch bei der Geldanlage eine immer wichtigere Rolle einnimmt“, sagt Wolfgang Asche, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Nordhausen. „Das zeigt sich nicht nur an den gezielten Nachfragen der Kunden, sondern auch bei den Finanzentscheidungen, die sie treffen.“ 44 Prozent aller Verbraucher, die um die mögliche Kombination von Geldanlage und Nachhaltigkeit wissen, haben bereits nachhaltig investiert.

Deutsche sind zufrieden

Eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger – 57 Prozent – beurteilt die persönlichen finanziellen Umstände zurzeit als „sehr gut“ oder „gut“. Dieses Ergebnis, das deutlich über den Vergleichswerten der Vorjahre liegt, legt nahe, dass die seit langem schwelende Finanzkrise die Verbraucher nicht über die Maßen verunsichert hat.

Auch die Zukunftserwartungen der Verbraucher sind von Zuversicht geprägt. Die große Mehrheit der Deutschen – 82 Prozent – erwartet, dass ihre finanzielle Situation in den nächsten zwei Jahren gleich bleiben oder sich sogar verbessern wird.

Die Bundesbürger sind in der Mehrzahl der Meinung, dass sie souverän mit Geldentscheidungen umgehen können. 54 Prozent bewerten ihre eigenen Kenntnisse rund um das Thema Geld und Finanzen mit „sehr gut“ oder „gut“. Lediglich acht Prozent bescheinigen sich selbst bei diesem Thema mangelnde Sachkompetenz.

Eigenheim als Säule der Vermögensbildung

Selbstgenutzte Immobilien sind in Deutschland weiterhin ausgesprochen beliebt. 45 Prozent der Verbraucher sind der Meinung, dass sich das Eigenheim am besten für die Vermögensplanung bzw. den Vermögensaufbau eignet. Dieser Wert liegt um einen Prozentpunkt über dem bereits hohen Vorjahresergebnis.

Der Anteil der Deutschen, die für ihr Alter vorsorgen oder sich gedanklich mit diesem Thema beschäftigen, liegt mit 79 Prozent weiterhin auf ausgesprochen hohem Niveau. Das verbleibende Fünftel ist bei der finanziellen Vorsorge nicht aktiv. Zwölf Prozent aller Haushalte sehen sich „finanziell nicht in der Lage“, für den eigenen Ruhestand vorzusorgen.

Sparkassen sind Vertrauensanker

Sparkassen genießen in Deutschland größeres Vertrauen als jedes andere Kreditinstitut. 60 Prozent aller Bundesbürger bringen ihnen „viel“ oder „sehr viel“ Vertrauen entgegen. Dabei spielen zwei Besonderheiten der Sparkassen-Finanzgruppe eine wichtige Rolle: die konsequente Verankerung der Institute in ihrer jeweiligen Region und der gemeinnützige Ansatz. 84 Prozent der Haushalte legen beispielsweise Wert darauf, dass ihre Bank nicht nur den Gewinn maximiert, sondern auch auf das Wohlergehen der Menschen und Unternehmen im Geschäftsgebiet achtet. 60 Prozent möchten außerdem, dass ihre persönlichen Einlagen in der Region bleiben und dort Unternehmen oder Privatleuten mit Kapitalbedarf zugute kommen. Beide Ansätze sind seit langem wesentlicher Teil der Sparkassen-Philosophie.

Die Publikation „Vermögensbarometer 2012“ ist im Internet unter www.kskndh.de erhältlich. Im Rahmen der Untersuchung wurden rund 2.000 Verbraucher im Alter ab 14 Jahren im Juli und August 2012 befragt.
Autor: nnz

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