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Mi, 19:44 Uhr
31.10.2012

nnz-Forum: Bioenergie - Irrtum

Die Mitglieder der BI "Stoppt Biogas Nordhausen" stehen als Nordhäuser Bürger nicht allein da, was wieder einmal durch einen Beitrag in verschiedenen großen Zeitschriften in ganz Deutschland bewiesen wird und hoffen sehr, dass die Regierung schnelle Reaktionen bzw. Änderungen beschließt, um das EEG zu ändern und unsere Umwelt zu schützen...


Lesen Sie bitte selbst und machen sich eine eigene Meinung zum Thema Bioenergie. Hier sind dazu zwei Links: www.ftd.de oder aber http://www.capital.de/finanzen/:Energiewende--Bioenergie-entpuppt-sich-als-Irrtum/100048103.html

Der Autor Nikolai Fichtner erklärt dabei, wie das Bundesumweltamt die Notbremse zieht und am letzten Donnerstag erklärte, dass die Förderung von Strom und Sprit aus Pflanzen sich als ökologischer Irrtum erwiesen hat. Es gebe weltweit nicht genügend Anbauflächen, um sowohl die Bevölkerung zu ernähren, als auch Bioenergie zu produzieren.

Ist eine doch sehr interessante Wende seitens des Umweltbundesamtes und man kann nur hoffen, dass dies auch der Verantwortlichen für die Planung einer Biogasanlage in Nordhausen so sehen werden...

Deshalb liebe Bürgerinnen und Bürger von Nordhausen, zeigt Gesicht und kommt zur öffentlichen Stadtratssitzung am 08.11.2012 um 16Uhr in die Stadtwerke Nordhausen in den Konferenzraum Nr. 3 und stellt dem Oberbürgermeister und den Stadträten Fragen zum Stand der Standortwahl der geplanten Biomethananlage in Nordhausen. Wir wollen endlich Klarheiten und kein weiteres Schweigen seitens der Verantwortlichen!
W. Roßmell

Kommentare bitte nur mit Klarnamen abgeben!
Autor: red

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Kommentare
Franz Tabak
31.10.2012, 20:00 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Bodo Schwarzberg
31.10.2012, 22:18 Uhr
"IG Bio": Der falsche Trend in Nordhausen
Ich finde es gut, dass die Bürgerinitiative ihre Argumentation gegen die geplante Biomethananlage auf globale ökologische Sichtweisen ausweitet. Denn letztlich sind diese es, und weniger die Frage des Standortes, die das "Verheizen" von Nahrungspflanzen vor allem ad absurdum führen. Die Stadt Nordhausen sollte sich nicht gegen den Trend stellen, der in den von Herrn Roßmehl angegebenen wissenschaftlichen Publikationen und Entscheidungen auf höchster politischer Ebeme deutlich gegen den weiteren Ausbau bioenergetischer Anlagen spricht. Selbst die Bemischung von Biosprit in Kraftstoffe wurde bereits zurückgefahren. Die Stadt verlöre ihre Glaubwürdigkeit, wenn sie eine Biomethananlage gegen die Masse an Fakten und vor allem gegen die Mehrheit der Bürger versuchen sollte, durchzusetzen. Wahrheiten nicht zu akzeptieren, das hat sich in der Geschichte noch nie ausgezahlt.
Gerade erst wurde bei einer Konferenz verschiedener deutscher Organisationen die Ignoranz vieler gegenüber den klimawandelbedingten Wetterkatastrophen der Gegenwart und der nicht gar so fernen Zukunft gebrandmarkt.
Auch Nordhausen kann sich nicht von globalen Entwicklungen abkoppeln. Die Stadt sollte Vorreiter bei einer wahrhaft ökologischen Klimapolitik sein, unter konsequenter Einbeziehung unumstößlicher globaler Fakten. Und Alternativen gibt es einige. Das weiß auch die Fachhochschule, die die Biomethananlage so gerne lobt.
Jeder Bürger könnte seinen eigenen Energieverbrauch zum Beispiel deutlich senken, wenn er nur wollte und wenn die Politik endlich die Rahmenbedingungen dafür schaffen würde. X Biogasanlagen könnten so eingespart werden. Aber was bringt es, wenn z.B. die Autoindustrie immer sparsamere Motoren baut, aber diesen ökologischen Gewinn durch immer stärkere Autos wieder zunichte macht?
Der Mensch muss lernen, seine Energie- und Emissionsprobleme verstärkt durch Maßhalten zu lösen. Die Biomethananlage hingegen bedient das Immer-weiter-so der vergangenen und für unsere Existenz möglicherweise verhängnisvollen vargangenen 150 Jahre.
Jörch
01.11.2012, 08:44 Uhr
nur mal so am rande...
derzeit werden 65% der erneurbaren energien aus biomasse gewonnen und tragen damit mit 7,5% zur gesamterzeugung in deutschland bei....

auf wiedersehen biomasse, auf wiedersehen energiewende.... zumal es derzeit die einzige form ist, ee strom grundlasfähig zu machen.
im übrigen die am stärksten geförderte form, die solarenergie schlägt gerade mal mit 2,1% an der gesamtenergiemenge in deutschland zu buche....

aber die ökofaschisten die ihr gerufen habt, werdet ihr nun nicht mehr los.... allen voran die grünen die dereinst die biomasse als neues standbein der energieversorgung gesehen haben....

übrigens die bisher installierten anlagen, die gerade mal 12,5% anteil an der gesamten erzeugten energiemenge haben, kosten uns alle über das eeg zugesichert an den betreiber 400 Milliarden EURO. bei 80 Millionen Bürgern in unseren Lande fördert jeder von uns diese Anlagen mit 5000 EURO auf die nächsten 20 Jahre. also bei einen 4Personenhaushalt macht das 20.000 EURO.

Und wofür? dafür dass sich einige grüne günstlinge die taschen füllen. denn umweltschutz wird damit nicht im geringsten betrieben.
Bodo Schwarzberg
01.11.2012, 20:31 Uhr
mit Klarname keine Antibiogas-Kommentare?
Zum einen muss ich die nnz-Redaktion kritisieren, weil sie "Jörch" als Kommentator zu diesem Beitrag zugelassen hat. Denn im Ausweis des Schreiberlings steht "Jörch" wohl eher nicht. Anonyme Kommentare waren aber hier nicht zugelassen. Das aber nur eine Äußerung zur "Geschäftsordnung".
Natürlich muss ich dem sich hier verbotenerweise äußernden Jörch recht geben: Zwar hätten mich die Quellen seiner Daten interessiert, aber sofern sie stimmen, beweisen sie einmal mehr die Existenz der Scheuklappen, die sich Dr. Zeh und alle anderen Befürworter der Biomethananlage über die Ohren und Augen gezogen haben.
Zudem möchte ich anmerken, dass sich die Befürworter der Anlage offenbar sofort in Schweigen hüllen, sobald sie gezwungen sind, sich mit Namen zu outen. Besteht die Möglichkeit anonymer Kommentare zu diesem Thema, geht es dagegen hoch her in der nnz.
Da sollten sie sich doch wirklich mal an Herrn Roßmehl von der BI ein Beispiel nehmen! -
Für mich sind diese Verhältnisse Ausdruck eines gnadenlosen Opportunismus', von Ängsten vor Entlarvung gegenüber Freunden und Kollegen. Vor allem aber zeigt dieses Verhalten, dass die sonst so aktiven Kommentatoren nicht wirklich hinter der Biomethananlage stehen bzw. dass ihnen ganz andere Dinge wichtiger sind.

Und das ist das bisher beste Ergebnis der nnz-Beiträge zu diesem Thema. Ich kann mich nicht erinnern, das ein Befürworter der Anlage einen nnz-Beitrag geschrieben hat, mit seinem Klarnamen als Unterschrift.
__________________________________________
Anmerk. d. Red.: Da haben wir nicht aufgepasst, Entschuldigung
Jörch
02.11.2012, 07:38 Uhr
klarname...
sorry, ist mir entgangen.

Klarname ist, damit für alle ersichtlich.

Jörg Thümmel
Dipl. Ing. (FH) Maschinenbau

tätig im Bereich konventioneller und nuklearer Anlagenbau mit den Schwerpunkten Fluiddynamik (Druckstoß, Kondensationsschlag, Wasserhammer), Seismik (Erdbebensicherheit), Statik und Fluidmechanik von Komponenten, Behältern, Stahlbaut und Rohrleitungssystemen.
Jörch
02.11.2012, 11:11 Uhr
quelle
war diesmal aus mangel an zeit wikipedia.
die wiederum haben die info von
bmu

http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_ee_zahlen_bf.pdf
Heinrich Hinhelfer
02.11.2012, 11:54 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Heinrich Hinhelfer
02.11.2012, 11:55 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
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