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Mi, 12:40 Uhr
14.01.2004

Werden Thüringer immer fauler?

Nordhausen (nnz). Nur noch 41 Prozent der Thüringer bestreiten ihren Lebensunterhalt durch Arbeit. Das sagen die Statistiker dieses Landes. Die Details wie immer mit dem bekannten Klick...


Im Mai 2003 bestritten 977.000 Thüringer ihren Lebensunterhalt überwiegend aus der Erwerbstätigkeit. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 41,0 Prozent der Bevölkerung. Damit sank in Thüringen die Zahl der Personen, deren wichtigste Unterhaltsquelle die Erwerbstätigkeit ist. Im Jahr 1991 waren es 47,4 Prozent und im Jahr 2000 nur 43,0 Prozent.

Aus ersten Ergebnissen des Mikrozensus 2003, der größten europäischen Haushaltsbefragung, geht weiter hervor, dass andererseits der Anteil der Menschen, die von Rente, Pension und ähnlichen leben, deutlich zugenommen hat. Im Mai 2003 nannte rund ein Drittel der Thüringer diese Einkommensart als wichtigste Unterhaltsquelle. Im Jahre 2000 waren es knapp 30 Prozent und im Jahr 1991 rund 25 Prozent.

Der Anteil der Bevölkerung, der in erster Linie vom Unterhalt durch Angehörige lebt, sank in den Jahren 2000 und 2003 auf 20,1 bzw. 18,2 Prozent. Im Jahr 1991 waren es noch 23,8 Prozent. Da es sich bei dieser Personengruppe vor allem um Kinder handelt, ist die Hauptursache in der geringen Geburtenzahl zu sehen.

Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen werden einerseits darin deutlich, dass für 46,2 Prozent der Männer Haupteinkommensquelle die Erwerbstätigkeit ist. Frauen gaben dies nur zu 35,9 Prozent an. Dagegen leben 37,4 Prozent der Frauen überwiegend von Rente, Pension und ähnlichen, während es bei den Männern 26,8 Prozent sind.
Autor: nnz

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