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Di, 17:52 Uhr
13.01.2004

Anfang Februar wird vorgesprochen

Nordhausen (nnz). Für die insgesamt sechs Bewerber, die ab 2005 die Nachfolge der Darsteller von Roland und Hexe in der Nordhäuser Rolandgruppe antreten möchten, wird es Anfang Februar ernst: Die Kandidaten werden zum Vorsprechen ins Kulturamt gebeten. Die Hintergründe und Details wie immer in Ihrer nnz.


In den nächsten Tagen werden sie persönlich benachrichtigt. „Alle Bewerbungen sind interessant, das Vorsprechen wird eine spannende Sache“, sagte Dr. Cornelia Klose, Leiterin des städtischen Amtes für Kultur, Soziales und Bildung. Peter Schwarz, der amtierende Roland-Darsteller, wird mit seinen Kollegen Brockenhexe, alias Marion Probst, „Alter Ewersberg“ und „Professor Zwanziger“ die Jury bilden, gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Wahlbuhl und Dr. Klose. „Beim Vorsprechen werden die Bewerber einen unserer Rolands-Fest-Texte aus dem Vorjahr vortragen müssen, zusätzlich werden wir noch um eine Überraschungs-Einlage bitten“, kündigte Schwarz an. Das schauspielerische Können werde beim Test weniger gefragt sein – „das kommt mit der Zeit von allein“ -, vielmehr zähle Ausstrahlung und Wirkung sowie das „Herz für die Stadt“, sagte Schwarz.

Die Entscheidung für die Nachfolge falle am Tag des Vorsprechens, und die Auserwählten müssten noch in diesem Jahr aktiv werden: „Wir werden sie zu unserem Probenbetrieb für die Eröffnung der Landesgartenschau und das Rolandsfest einladen, und auch zu unseren Auftritten bei diesen Anlässen“, sagte Schwarz. Es sei wichtig, dass die Nachfolger ein Gefühl für die Aufgabe entwickeln könnten.
Autor: nnz

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