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Di, 06:32 Uhr
23.10.2012

Erfolgsserie nicht gerissen

Das Erste von zwei Auswärtsspielen in Folge konnten die NSV Handballer am Samstag erfolgreich beenden. Sie entführten aus der Wolfsgrube in Suhl beide Punkte und kletterten unerwartet auf Platz zwei der Thüringenliga. Die nnz mit dem ausführlichen Spielbericht von Frank Ollech...


Nach zuletzt 6:0 Punkten in Serie führen die NSV Männer auch am vergangenen Samstag nicht ohne Hoffnungen zum Auswärtsspiel gegen die SG Suhl/Goldlauter. Dass sie jedoch gleich beide Punkte mitnahmen ist angesichts der Nordhäuser Probleme schon ein wenig verwunderlich.

Wie in der zurückliegenden Spielserie setzten die Südharzer die Gastgeber von Beginn an unter Druck. Ihre Marschroute schien klar, sie wollten die Partie selbst kontrollieren. Erst nach der 3:0 Führung wachten die Gastgeber auf, sie ließen es im Weiteren jedoch am nötigen Druck fehlen, um selbst spielbestimmend zu werden.

Bis zum 8:5 wurde der Spielstand von beiden Mannschaften verwaltet. Danach wuchs dieser beim 11:5 auf sechs Treffer für den NSV an. Zwar optisch und auf der Anzeigetafel auf der Erfolgsspur waren die Spieler jedoch gewarnt. Auch in der zurückliegenden Spielserie führten die Südharzer sicher mit sechs Treffern und mussten am Ende eine schmerzliche Niederlage hinnehmen.

Die Gäste kämpften, die Partie wurde zunehmend ruppig. Die Spieler testeten dabei alle Regelauslegungen der Schiedsrichter aus. Diese hatten an diesem Abend wohl schwerste Aufgabe zu bewältigen.

Nach kurzen Achtungserfolgen der Hausherren (11:7 und 12:8) übernahm der NSV wieder das Kommando. Beim 15:9 war der alte Abstand wieder hergestellt. Ob es danach der Ausfall der Zeitanlage war oder die Kräfte ihnen einen Streich spielten bleibt wohl ewig ein Geheimnis. Mit Mühe und Not schleppte sich der Express in die Halbzeitpause. Der Spielstand zu diesem Zeitpunkt alles andere als erfreulich. Dieser war auf 15:13 geschrumpft.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber treffsicherer, nicht besser. Beim 17:17 hatten sie den ersten Achtungserfolg erzielt. Doch die Nordhäuser, in den letzten Begegnungen gereift, kümmerte dies wenig. Sie legten auf 20:17 vor. Wenig später beim 20:20 kamen dann endgültig letztjährige Erinnerungen auf.

Diese wurden mit den Treffern zum 22:20 und 24:21 völlig zerstreut, der Südharzexpress nahm Anlauf für den Schlussspurt. Den gewannen sie mit Bravur und holten sich den vierten Sieg in Folge mit 28:23. Auf dem Spielprotokoll wurde jedoch der letzte Treffer sowohl den Gastgebern als auch dem NSV gutgeschrieben. Ein Fehler den nun der Staffelleiter korrigieren muss. Den Nordhäusern kann es in jedem Fall egal sein.

Ein Erfolg der auf Seiten des NSV viel gekostet hat. Der erst wieder in den Kader zurück gekehrte Christian Flötling hat nach einer Platzwunde über dem Auge auch noch einen Muskelfaserriss erlitten und fällt wiederum länger aus. Auch Marc Phillip Tube musste nach der Partie den Arzt aufsuchen.

Den Grundstein zum Erfolg legte Keeper Sören Ahlert in den letzten 10 Spielminuten. Er zeigten seinen Vorderleuten die Richtung an, die zum Erfolg führen sollte. Am treffsichersten erwies sich Marcel Effenberger mit Fünf Feldtoren und weiteren Vier vom Punkt. Dem nur wenig nachstehend Matthias Thiel mit sechs Treffern. Gewonnen hat die Partie jedoch die Abwehr um Michael Spiel, der diese exzellent organisierte. Erfreulich auch die Leistung vom Eigengewächs Lukas Fehling. Er steuerte gleich Treffer zum Erfolg bei.

Auch der Einsatz von Andre Elster, der sich mit drei Zeitstrafen opferte, spricht für das Teamwork des NSV. Nun geht es nach Altenburg, wo ein bärenstarker Aufsteiger auf die Südharzer wartet.
Frank Ollech

Sören Ahlert/ Nikita Schneider/ Thomas Riemekasten 1/ Lukas Fehling 3/ Christian Flötling 4/ Matthias Thiele 6/ /Marc Phillip Tube 4/ Andre Elster 1/ Michael Spieß/ Marcel Effenberger 9
Autor: nnz

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