Fr, 06:52 Uhr
19.10.2012
nnz-Sportvorschau: Handball
Für die Handballer steht am kommenden Wochenende ein an Spielen extrem kleiner aber wichtiger Spieltag vor der Tür. Einzig die Männer werden im zweiten Auswärtsspiel der Saison in Suhl auf Herz und Nieren geprüft, weiß Frank Ollech zu berichten...
Nach zuletzt sechs Punkten in Folge steht dem Südharzexpress am Samstag ab 19:30 Uhr in der Suhler Wolfsgrube ein schwerer Anstieg bevor. Die Spielgemeinschaft Suhl/Goldlauter, ebenfalls mit 6:4 Punkten ausgezeichnet gestartet, war in den zurückliedenden Spielserien immer eine harte Nuss. Im letzten Jahr führten die Südharzer gar mit sechs Toren und verloren am Ende knapp.
Die Zeit der knappen Niederlagen scheinen sie in der noch jungen Spielserie abgelegt zu haben. Im Gegenteil, gleich drei mal in Folge punkten sie knapp und schleppen auf Platz drei liegend immer noch eine negativ Bilanz bei den Treffern mit sich. Diese resultiert aus der ersten Begegnungen gegen den derzeitigen Tabellenersten, die GO GO Hornets oder besser der Spielgemeinschaft Goldbach/Hochheim/Gotha.
Das Trainergespann Stephan Albrecht und Jörg Effenberger verstärkt durch Physiotherapeut Benjamin Fechner leisteten in den zurückliegenden Wochen ein enormes Pensum. Der Kader vor Saisonbeginn auf ein Minimum dezimiert und kaum konkurrenzfähig entwickelte sich spielerisch glänzend. Die Ausfallzeiten der verletzten Spieler wurden vom Rest der Mannschaft spielerisch kompensiert. Nach der Niederlage gegen die Hornets folgten Erfolge gegen Mühlhausen, Sonneberg und Werratal.
Jedoch zeigten die weiteren Spielergebnisse der Liga das diese keine Favoriten noch Underdogs mehr kennt. Angesichts von drei Absteigern und weiteren zwei wahrscheinlichen Absteigern kommt dies nicht von ungefähr. Nur ein Platz unter den ersten neun kann ein Team vor dem drohenden Abstieg bewahren.
Mit dieser Erkenntnis fahren die Südharzer nicht ohne Ambitionen zum Auswärtsspiel. Nicht nur die Erfolge der letzten Wochen haben das Selbstvertrauen gestärkt, sondern vielmehr das sich nach und nach die Ausfallliste an Spielern verkleinert. Zwar müssen sie weiterhin auf ihren Kanonier vom Dienst Stefan Fuhrmann verzichten, jedoch andere Spieler sprangen dafür ein. Wer die Reise am Samstag antritt wird zum Abschlusstraining am Freitag entschieden.
Für die Nordhäuser ist die Partie gegen Suhl/Goldlauter gleichzeitig der Auftakt zu zwei schweren Auswärtsspielen in Folge. Im Anschluss müssen sie in Altenburg, beim ebenfalls glänzend gestarteten Aufsteiger, Farbe bekennen.
Trainer Stephan Albrecht schaut indes nur von Spiel zu Spiel. "Erst einmal Suhl dann Altenburg. Es sind zwei völlig unterschiedlich Mannschaften, mit unterschiedlichen Spielsystemen. Unsere bisherige Serie ist erfreulich, jedoch kein Grund sich zurück zu lehnen." so der Trainer. Damit sein Team wieder von den Rängen Unterstützung erfährt können die Fans wieder dabei sein. Der Fanbus fährt am Samstag 15:30 Uhr von der Ballspielhalle ab.
Fank Ollech
Autor: nnzNach zuletzt sechs Punkten in Folge steht dem Südharzexpress am Samstag ab 19:30 Uhr in der Suhler Wolfsgrube ein schwerer Anstieg bevor. Die Spielgemeinschaft Suhl/Goldlauter, ebenfalls mit 6:4 Punkten ausgezeichnet gestartet, war in den zurückliedenden Spielserien immer eine harte Nuss. Im letzten Jahr führten die Südharzer gar mit sechs Toren und verloren am Ende knapp.
Die Zeit der knappen Niederlagen scheinen sie in der noch jungen Spielserie abgelegt zu haben. Im Gegenteil, gleich drei mal in Folge punkten sie knapp und schleppen auf Platz drei liegend immer noch eine negativ Bilanz bei den Treffern mit sich. Diese resultiert aus der ersten Begegnungen gegen den derzeitigen Tabellenersten, die GO GO Hornets oder besser der Spielgemeinschaft Goldbach/Hochheim/Gotha.
Das Trainergespann Stephan Albrecht und Jörg Effenberger verstärkt durch Physiotherapeut Benjamin Fechner leisteten in den zurückliegenden Wochen ein enormes Pensum. Der Kader vor Saisonbeginn auf ein Minimum dezimiert und kaum konkurrenzfähig entwickelte sich spielerisch glänzend. Die Ausfallzeiten der verletzten Spieler wurden vom Rest der Mannschaft spielerisch kompensiert. Nach der Niederlage gegen die Hornets folgten Erfolge gegen Mühlhausen, Sonneberg und Werratal.
Jedoch zeigten die weiteren Spielergebnisse der Liga das diese keine Favoriten noch Underdogs mehr kennt. Angesichts von drei Absteigern und weiteren zwei wahrscheinlichen Absteigern kommt dies nicht von ungefähr. Nur ein Platz unter den ersten neun kann ein Team vor dem drohenden Abstieg bewahren.
Mit dieser Erkenntnis fahren die Südharzer nicht ohne Ambitionen zum Auswärtsspiel. Nicht nur die Erfolge der letzten Wochen haben das Selbstvertrauen gestärkt, sondern vielmehr das sich nach und nach die Ausfallliste an Spielern verkleinert. Zwar müssen sie weiterhin auf ihren Kanonier vom Dienst Stefan Fuhrmann verzichten, jedoch andere Spieler sprangen dafür ein. Wer die Reise am Samstag antritt wird zum Abschlusstraining am Freitag entschieden.
Für die Nordhäuser ist die Partie gegen Suhl/Goldlauter gleichzeitig der Auftakt zu zwei schweren Auswärtsspielen in Folge. Im Anschluss müssen sie in Altenburg, beim ebenfalls glänzend gestarteten Aufsteiger, Farbe bekennen.
Trainer Stephan Albrecht schaut indes nur von Spiel zu Spiel. "Erst einmal Suhl dann Altenburg. Es sind zwei völlig unterschiedlich Mannschaften, mit unterschiedlichen Spielsystemen. Unsere bisherige Serie ist erfreulich, jedoch kein Grund sich zurück zu lehnen." so der Trainer. Damit sein Team wieder von den Rängen Unterstützung erfährt können die Fans wieder dabei sein. Der Fanbus fährt am Samstag 15:30 Uhr von der Ballspielhalle ab.
Fank Ollech

