Mo, 06:25 Uhr
15.10.2012
Nun ist alles vorbei
Gegen 14.15 Uhr endete am Sonntag der Umzug durch Obergebra vorm Dorfgemeinschaftshaus, wo die Kirmesgesellschaft schon von vielen Einwohnern erwartet wurde. Von kleinen Aufregungen während des Umzuges war auch am Rande zu hören. War doch der Erbsbär kurzzeitig seiner Kette entkommen und musste eingefangen werden...
Als nächster Höhepunkt stand das Kirmesburschenschlagen an. Neuen Mitgliedern oder Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, steht diese Prozedur bevor. Schläge gibt’s mit dem Ausklopfer auf den Allerwertesten und anschließend muss ein Willkommenstrunk der besonderen Art auf ex getrunken werden. Dieser Tradition entkamen dieses Jahr Moritz Randel, Enrico Breschel, Johann Jalowi sowie Sarah Lübbecke nicht – aber alle überlebten.
Kirmes-TV berichtete bereits beim Abendprogramm über die besonderen Mühen beim Ausgraben der Kirmes. Hatte doch wohl die Kirmes ein Affe gestohlen! Die Suche nach der Kirmes konnte zum Abendprogramm verfolgt werden. Nach so viel Mühe beim Ausgraben und einem schönen Wochenende wurde die Kirmes nun Sonntag am Nachmittag wieder beerdigt und anschließend vom Kirmesschulzen unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen vergraben. Die Trauergemeinde reihte sich auf der Bühne auf, um würdig Abschied von der Kirmes zu nehmen. Dazu verliest der Kirmesschulze andächtig die Predigt und weiht die Anwesenden in mancherlei lustige Begebenheiten aus Obergebra ein. Während solch einer Predigt muss man eben über so Manches einmal reden, vieles war den Zuhörern sofort ein Begriff, aber so manch eine Begebenheit war für Viele auch neu.
Es gibt Dinge im Ort, da braucht es weniger Worte und alle wissen, was oder wer gemeint ist. Mit dem Tag der Befreiung konnte Jeder etwas anfangen und der Kirmesschulze sprach nur noch mal aus, was Jeder so dachte. Hier eine kurze Aufzählung weiter lustiger oder denkwürdiger Begebenheiten aus dem Ort.
Zum Maibaumsetzen übernahmen kräftige und engagierte Bürger den Personenschutz von Frau Lieberknecht während einer Kutschfahrt durch den Ort. Trotz bester Vorbereitungen gab es pünktlich zum Spielbeginn Bayern gegen Dortmund keinen Empfang im Partyraum und es musste doch der Fernseher in der Stube für die Fußballfans herhalten. Zum Ausruhen und Kraft tanken eignet sich ein Schläfchen im Feld hervorragend.
In Obergebra ergab sich offensichtlich eine Umbenennung eines bekannten Ausflugsortes. Aus Rolfs Blick wurde Am Kamm und von da aus geht es nur noch Berg ab.
Sensationelle Geburtsgewichte von über 7790 g verkündete ein junger Vater vor lauter Aufregung per SMS. Glück für die Mutti: es war nur ein Tippfehler. Interessant war natürlich auch, wozu man Pizzakartons noch so verwenden kann. Drei Diebstähle im Ort waren ebenfalls ein wichtiges Thema.
Dem Massimo ist im letzen Jahr auch ein kleines Missgeschick passiert, man konnte ihn wohl herrlich schimpfen hören. Leider erlaubte er offensichtlich seinem Sohn nicht, diesen deutsch-italienischen Wortschwall bei You Tube zu veröffentlichen.
Am Beispiel des Fahrrades erkannten die Zuhörer, dass Theorie und Praxis zwei Paar unterschiedliche Schuhe sind. Bei manch einer Familie nisten Vögel im Briefkasten, mach Frau nutzt den Regenschirm als Spinnenschutz im Keller. Im Eifer des Gefechts wurden sogar Kinder mal bei Freunden vergessen.
Es folgten noch viele weitere wahre Begebenheiten. Eine gewonnene Erkenntnis sollte aber noch erwähnt werden: wenn sie schwitzen, ist ihre Kopfdichtung kaputt. Die Fische in der Wipper haben seit dem Tauziehen an der Wipper auch einen besonderen Luxus: der Kirmesschulze spendete ihnen seine Brille.
Mit den Worten an die Trauergemeinde Wir halten zusammen wurde zum Gebet übergeleitet. Da muss doch dem Wirt die Brust geschwollen sein. Der Aufforderung zum Bleiben folgten Viele und so nahm die Jubiläumskirmes einen schönen Ausklang.
Ina Schmücking
Autor: nnzAls nächster Höhepunkt stand das Kirmesburschenschlagen an. Neuen Mitgliedern oder Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, steht diese Prozedur bevor. Schläge gibt’s mit dem Ausklopfer auf den Allerwertesten und anschließend muss ein Willkommenstrunk der besonderen Art auf ex getrunken werden. Dieser Tradition entkamen dieses Jahr Moritz Randel, Enrico Breschel, Johann Jalowi sowie Sarah Lübbecke nicht – aber alle überlebten.
Kirmes-TV berichtete bereits beim Abendprogramm über die besonderen Mühen beim Ausgraben der Kirmes. Hatte doch wohl die Kirmes ein Affe gestohlen! Die Suche nach der Kirmes konnte zum Abendprogramm verfolgt werden. Nach so viel Mühe beim Ausgraben und einem schönen Wochenende wurde die Kirmes nun Sonntag am Nachmittag wieder beerdigt und anschließend vom Kirmesschulzen unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen vergraben. Die Trauergemeinde reihte sich auf der Bühne auf, um würdig Abschied von der Kirmes zu nehmen. Dazu verliest der Kirmesschulze andächtig die Predigt und weiht die Anwesenden in mancherlei lustige Begebenheiten aus Obergebra ein. Während solch einer Predigt muss man eben über so Manches einmal reden, vieles war den Zuhörern sofort ein Begriff, aber so manch eine Begebenheit war für Viele auch neu.
Es gibt Dinge im Ort, da braucht es weniger Worte und alle wissen, was oder wer gemeint ist. Mit dem Tag der Befreiung konnte Jeder etwas anfangen und der Kirmesschulze sprach nur noch mal aus, was Jeder so dachte. Hier eine kurze Aufzählung weiter lustiger oder denkwürdiger Begebenheiten aus dem Ort.
Zum Maibaumsetzen übernahmen kräftige und engagierte Bürger den Personenschutz von Frau Lieberknecht während einer Kutschfahrt durch den Ort. Trotz bester Vorbereitungen gab es pünktlich zum Spielbeginn Bayern gegen Dortmund keinen Empfang im Partyraum und es musste doch der Fernseher in der Stube für die Fußballfans herhalten. Zum Ausruhen und Kraft tanken eignet sich ein Schläfchen im Feld hervorragend.
In Obergebra ergab sich offensichtlich eine Umbenennung eines bekannten Ausflugsortes. Aus Rolfs Blick wurde Am Kamm und von da aus geht es nur noch Berg ab.
Sensationelle Geburtsgewichte von über 7790 g verkündete ein junger Vater vor lauter Aufregung per SMS. Glück für die Mutti: es war nur ein Tippfehler. Interessant war natürlich auch, wozu man Pizzakartons noch so verwenden kann. Drei Diebstähle im Ort waren ebenfalls ein wichtiges Thema.
Dem Massimo ist im letzen Jahr auch ein kleines Missgeschick passiert, man konnte ihn wohl herrlich schimpfen hören. Leider erlaubte er offensichtlich seinem Sohn nicht, diesen deutsch-italienischen Wortschwall bei You Tube zu veröffentlichen.
Am Beispiel des Fahrrades erkannten die Zuhörer, dass Theorie und Praxis zwei Paar unterschiedliche Schuhe sind. Bei manch einer Familie nisten Vögel im Briefkasten, mach Frau nutzt den Regenschirm als Spinnenschutz im Keller. Im Eifer des Gefechts wurden sogar Kinder mal bei Freunden vergessen.
Es folgten noch viele weitere wahre Begebenheiten. Eine gewonnene Erkenntnis sollte aber noch erwähnt werden: wenn sie schwitzen, ist ihre Kopfdichtung kaputt. Die Fische in der Wipper haben seit dem Tauziehen an der Wipper auch einen besonderen Luxus: der Kirmesschulze spendete ihnen seine Brille.
Mit den Worten an die Trauergemeinde Wir halten zusammen wurde zum Gebet übergeleitet. Da muss doch dem Wirt die Brust geschwollen sein. Der Aufforderung zum Bleiben folgten Viele und so nahm die Jubiläumskirmes einen schönen Ausklang.
Ina Schmücking




