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Mo, 09:52 Uhr
08.10.2012

Nur knapp geschlagen

Wir hatten gestern bereits über den Auftaktkampf der Nordhäuser Boxer beim deutschen Meister Velbert berichtet. Jetzt haben wir noch einen ausführlichen Bericht für Sie...


Es war das Duell des Rekordmeisters gegen den Vizemeister: Zum Auftakt der neuen Saison in der 1. Box-Bundesliga musste sich am Wochenende der NSV Nordhausen gegen den Rekordmeister Velbert geschlagen geben. Vor heimischer Kulisse gewannen die Velberter knapp 10:8. Obwohl wir dem Unentschieden sehr nahe waren: Wir sind nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Es ist bitter, ohne Punkte nach Hause zu fahren. Aber Velbert ist ein äußerst starker Gegner, der eben nicht leicht zu knacken ist“, sagte der Nordhäuser Trainer Konrad Werner.

Im Leichtgewicht konnte sich Europameister Dennis Makarov gegen Michael Loginov aus Nordhausen durchsetzen. Michael trat wegen einer Verletzung nach der dritten Runde nicht mehr an. 7:6 für Rekordmeister Velbert.

Im Halbweltergewicht trat der Hamburger Artem Harutyunyan erstmalig für Velbert an. Sein Gegner der Schwedische Meister und Olympiateilnehmer von London Anthony Yigit zeigte sich als starker Kämpfer, beide schenkten sich nichts. Am Ende des Kampfes entschieden sich die Kampfrichter aber für Artem Harutyunyan. Somit gingen die Velberter mit 8:6 in Führung.

Mit Balasz Bacskai trat der Europameister von 2010 für Nordhausen in den Ring. Sein Gegner, der amtierende Deutsche Meister und Olympiateilnehmer Patrick Wojcicki, blutete nach unzähligen Aufwärtshaken stark aus der Nase und musste sich am Ende Bacskai klar geschlagen geben. 8:7 und für Nordhausen war wieder alles offen.

Im Mittelgewicht trafen der Deutsche Meister Dennis Radovan (Velbert) und Sebastian Formella aufeinander. Sebastian überraschte sein Gegenüber mit schnellen knackigen Aufwärtshaken und einer großen kämpferischen Leistung. Radovan hatte damit seine Mühe. Trotzdem lag er am Ende bei den Punktrichtern vorn. Damit stand es 9:7 für den Gastgeber.

Im Halbschwergewicht gab es eine Überraschung als Peter Mullenberg, der Millitärweltmeister aus Holland, nach einer Verletzung am linken Auge, gegen Adam Deines, in der 3. Runde aus dem Kampf genommen wurde. Mullenberg wollte zwar weiterkämpfen, wurde vom Ringarzt aber nicht mehr freigegeben. Nach Punkten nun nur noch 9:8 für Velbert.

Mit Spannung wurde nun der letzte Kampf erwartet. Bei einem Sieg von Johann Witt wäre ein Unentschieden in Velbert einer Sensation gleichgekommen. Witt traf auf den Militär-Europameister Gottlieb Weiss (Velbert). Weiss versuchte Witt im Rückwärtsgang auf Distanz zu halten doch Johann suchte den offenen Schlagabtausch und durchbrach mit seiner Doppeldeckung den „Sicherheitsabstand“ des Velberter Boxers. Ab der dritten Runde hatte sich Witt mit seinem Stil durchgesetzt und traf im Infight gut auf der Außenbahn. In der letzten Runde versuchte es Weiss mit Boxen und Witt mit der Brechstange. Das brachte wiederum Gottlieb Weiss einige Vorteile. In den letzten 30 Sekunden gab es noch einmal ein packendes Duell Fuß an Fuß, in dem beide Kämpfer schwere Hände einstecken mussten.

Das Kampfgericht gab den Kampf am Ende an Gottlieb Weiss. Damit setzte sich Velbert mit 10:8 Velbert ist zu Hause eine Macht, sie haben allein vier deutsche Meister am Start.
Autor: nnz

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Kommentare
Rainer Zufall
08.10.2012, 11:00 Uhr
Knappe Ergebnisse
Und wieder waren viele Ergebnisse sehr knapp gegen uns entschieden wurden. Leider ist im Amateurboxen der Heimvorteil extrem hoch. Schade eigentlich..
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