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Sa, 11:24 Uhr
29.09.2012

Polizeibericht am Wochenende (1)

Das war nun wahrlich kein ruhiger Freitag für die Beamten der Nordhäuser Polizei. Gleich mehrere Unfälle in einem kurzen Zeitraum mussten abgearbeitet werden. Was darüber hinaus noch passierte, das haben wir für Sie zusammengetragen...


Etwa 1.000 Euro Sachschaden entstand bei einem Verkehrsunfall gestern gegen 08:50 Uhr. Ein Pkw beschädigte in Nordhausen, An der Bleiche, beim Rückwärtsrangieren aufgrund einer Baustelle mit der hinteren linken Fahrzeugecke einen geparkten Pkw. Beide Pkw wurden beschädigt.


Der gleiche Unfallhergang ereignete sich gegen 11:00 Uhr auf einem Parkplatz in Nordhausen-Nord. Ein 52jähriger Pkw-Fahrer beschädigte beim rückwärts Ausparken aus einer Parklücke das auf Parkplatzsuche befindliche Fahrzeug einer 38jährigen. Dabei entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen in Höhe von rund 550 Euro.


Ein 61 jähriger aus Bad Sooden-Allendorf befuhr am Freitag gegen 13:10 Uhr mit seinem LKW in Bielen die Marktstraße in Richtung Sundhausen. Aufgrund der Tonnagenbegrenzung der Zorgebrücke (3,5 Tonnen) ist ein Befahren dieser Brücke durch ihn nicht möglich, so dass dieser im Kreuzungsbereich der Sandstraße seinen LKW wendete. Hierzu fuhr er rückwärts in die Sandstraße und beim anschließenden Vorwärtsfahren unterschätzte er den seitlichen Abstand zu dem am linken Randstreifen parkenden PKW und streifte diesen in der weiteren Folge. Schaden rund 800 Euro.

Zwei Minuten später ereignete sich auf der B 4 der nächste Unfall. Ein 24jähriger Nordhäuser befuhr die B 4 aus Richtung Sondershausen kommend in Richtung Nordhausen. An der Anschlussstelle BAB 38 (Fahrtrichtung Leipzig) bremste er ab, um nach rechts zur Autobahn abzubiegen. Ein 22jähriger Nordhäuser, der die B4 zeitgleich in die selbe Richtung befuhr, bemerkte dies zu spät und fuhr auf den haltenden Pkw auf. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von rund 3300 Euro.


Nahezu zeitgleich ereignete sich wiederum ein Verkehrsunfall. Ein Audi-Fahrer befuhr gestern gegen 13:10 Uhr die Freiherr-vom-Stein-Straße aus der Grimmelallee kommend in der rechten Fahrspur. Der Fahrer eines Lkw-Gespanns befuhr die Freiherr-vom-Stein-Straße aus der Grimmelallee kommend in der mittleren Fahrspur und wollte nach links in die Uferstraße einfahren. Der 66jährige Audi-Fahrer wechselte plötzlich von der rechten Fahrspur auf die mittlere Fahrspur und wollte auch nach links in die Uferstraße einfahren. Dabei stieß er mit seinem Pkw seitlich gegen den Lkw. Der Schaden wurde auf 3.000 Euro beziffert.


Glück im Unglück: Ein 63 jähriger Fahrer eines VW Caddy beabsichtigte gestern gegen 13:45 Uhr aus dem Grundstück der Nordhäuser Albert-Kuntz-Schule auf die Theodor-Neubauer-Straße einzufahren. Dabei erkannte er den von links auf dem Gehweg mit dem Fahrrad ankommenden 11jährigen Jungen zu spät und kollidierte mit diesem. Der Junge kam zu Fall, blieb aber zum Glück unverletzt. Lediglich der VW wurde leicht beschädigt.


250 Euro Schaden entstand bei einem Unfall um 14:10 Uhr. Ein Pkw-Fahrer befuhr den Parkplatz des Marktkaufs in Nordhausen. Beim vorwärts Einfahren in eine Parklücke achtete er nicht ausreichend auf den Abstand zu dem in der linken Parklücke parkenden PKW und streifte diesen in der weiteren Folge.


Leicht verletzt wurde eine Person bei einem Verkehrsunfall in Nordhausen. Eine 44jährige Nordhäuserin befuhr die Hesseröder Straße von der Grimmelallee kommend in Richtung Bochumer Straße. Ein 43jähriger aus Nordhausen befand sich mit seinem Pkw BMW im Nachfolgeverkehr. Auf Grund eines Rückstaus musste die 44 Jährige mit ihrem Seat anhalten. Das bemerkte der BMW-Fahrer zu spät und fuhr auf. Die 44jährige Seat-Fahrerin wurde zur Untersuchung ins Südharz Klinikum gebracht. Schaden hier: rund 2.000 Euro.


Ein 43jähriger aus Nordhausen parkte gestern sein Fahrzeug in Nordhausen in der Dr.-Robert- Koch-Straße auf dem Parkplatz des dort befindlichen Einkaufsmarktes. Als er gegen 18:00 Uhr die quer zur Parkplatzausfahrt befindliche Parkfläche rückwärts in seiner Fahrtrichtung nach rechts verlassen wollte, kollidierte er mit dem linken hinteren Stoßfänger mit dem hinter sich befindlichen Pkw Alfa. Der Schaden an beiden Fahrzeugen wurde auf 6.000 Euro beziffert.
Autor: nnz

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
29.09.2012, 12:28 Uhr
Viele dieser Unfälle vermeidbar
Immer wieder kracht es beim Ein- und Ausparken auf Supermarktparkplätzen. Natürlich ließen sich diese Unfälle durch Aufmerksamkeit vermeiden. Die meisten Fahrer scheinen vor allem zu versäumen, den stehenden Verkehr der nächsten, hinter ihnen liegenden Parkreihe im Blick zu haben und nicht nur die Fahrspurdavor. Sitzt in einem stehenden Auto der benachbarten Parkreihe ein Fahrer, so sollte man dieses Fahrzeug beim Ausparken besonders im Blick behalten - aus besagten Gründen. Die in der NNZ immer wieder publizierten Unfälle zeigen, dass das oft unterbleibt. Aber auch die Bequemlichkeit mancher Zeitgenossen ist indirekte Ursache. Man könnte derartige Unfälle auf Parkflächen auch dadurch ganz einfach vermeiden oder unwahrscheinlicher machen, indem man sein Fahrzeug nicht dorthin stellt, wo die Dichte der Autos am größten ist, nämlich so nahe wie möglich am Supermarkteingang. Dabei bieten die Parkplätze oft so viel freien Platz. Dort ließe sich vollkommen ungefährlich rangieren! Allerdings müssten manche Menschen auch zehn oder 20 Meter weiter laufen. Die Bequemlichkeit ist zu groß, um daran etwas zu ändern, bzw. man verdrängt die größere Gefahr eines Rangierunfalls im Gebiet der größten Parkdichte.
Die zweiten hier immer wieder publizierten Unfälle sind Auffahrunfälle. Hier beobachte ich immer wieder das dichte Auffahren als Ursache. Wenn wenigstens einer von zwei Fahreren zu seinem jeweiligein Vordermann ausreichend Abstand hält: der jeweils andere bzw. er selbst hat mehr Zeit zu reagieren, wenn der andere bremst. Je länger die Bremsleuchten das Anhalten ankündigen und der andere, eventuell etwas schlafmützige Hintermann dieses sehen kann, ums so sicherer.
Viel Ärger und Lauferei ließ sich durch einige wenige Maßnahmen der Selbstüberprüfung vermeiden.
Wolfi65
29.09.2012, 14:33 Uhr
Genau
Eine Selbstüberprüfung bzw. ein Self-Check wäre auch mal für Besserwisser und Alles-Richtig-Macher und Könner angebracht.
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