Fr, 18:21 Uhr
28.09.2012
Buttersäure-Anschlag
Die nnz hatte bereits kurz über den Anschlag mit Buttersäure auf die Räume einer ehemaligen Gaststätte in der Nordhäuser Altstadt berichtet. Jetzt liegen der Redaktion weitere Einzelheiten vor...
Der Anschlag hat sich in der Nacht, gegen 4 Uhr ereignet. Die Uhrzeit kann deshalb so genau beziffert werden, da der Eingang zu Mecklenburgs Hof per Video überwacht wird. Die Aufnahmen zeigen mehrere vermummte und maskierte Gestalten, die auf das Fenster der ehemaligen Gaststätte zugehen. Gesichter sind nicht zu erkennen.
Dort bohrten die Unbekannten ein Loch in den Rahmen eines Fensters und leiteten dadurch vermutlich die stark riechende und giftige Buttersäure in den Gastraum, der seit einiger Zeit nicht mehr genutzt wird.
Feuerwehrleute mit Schutzanzügen gingen mehrfach in den Raum mit Messgeräten. Als die Einsatzleitung über eine Stunde auf den Bereitschaftsdienst des Gesundheitsamtes gewartet hatte, wurde angeordnet, die Türen und Fenster zu öffnen und schnellst möglich zu belüften, auch mit Hilfe von Technik.
Danach kann versucht werden, die Säure mit einer Lauge zu neutralisieren. Dennoch, so Experten, wird es Tage dauern, bis die letzten Spuren der Säure verschwunden sind. Besonders ärgerlich: der Immobilienbesitzer befindet sich gerade in Gespräche mit einem neuen Pächter für die Gaststätte. Außerdem wurden mehrere Wände innerhalb des Hofes mit schwarzer Farbe besprüht.
Vor drei Jahren gab es auf die gleichen Räumlichkeiten bereits einen Buttersäure-Anschlag. Damals wurde die gefährliche Flüssigkeit durch ein angekipptes Fester hineingeschüttet.
Autor: nnzDer Anschlag hat sich in der Nacht, gegen 4 Uhr ereignet. Die Uhrzeit kann deshalb so genau beziffert werden, da der Eingang zu Mecklenburgs Hof per Video überwacht wird. Die Aufnahmen zeigen mehrere vermummte und maskierte Gestalten, die auf das Fenster der ehemaligen Gaststätte zugehen. Gesichter sind nicht zu erkennen.
Dort bohrten die Unbekannten ein Loch in den Rahmen eines Fensters und leiteten dadurch vermutlich die stark riechende und giftige Buttersäure in den Gastraum, der seit einiger Zeit nicht mehr genutzt wird.
Feuerwehrleute mit Schutzanzügen gingen mehrfach in den Raum mit Messgeräten. Als die Einsatzleitung über eine Stunde auf den Bereitschaftsdienst des Gesundheitsamtes gewartet hatte, wurde angeordnet, die Türen und Fenster zu öffnen und schnellst möglich zu belüften, auch mit Hilfe von Technik.
Danach kann versucht werden, die Säure mit einer Lauge zu neutralisieren. Dennoch, so Experten, wird es Tage dauern, bis die letzten Spuren der Säure verschwunden sind. Besonders ärgerlich: der Immobilienbesitzer befindet sich gerade in Gespräche mit einem neuen Pächter für die Gaststätte. Außerdem wurden mehrere Wände innerhalb des Hofes mit schwarzer Farbe besprüht.
Vor drei Jahren gab es auf die gleichen Räumlichkeiten bereits einen Buttersäure-Anschlag. Damals wurde die gefährliche Flüssigkeit durch ein angekipptes Fester hineingeschüttet.






















