Fr, 06:22 Uhr
28.09.2012
Wacker beim Tabellenführer
Der Hallesche FC II (U23), gemeinsam Spitzenreiter der NOFV-Oberliga Süd mit dem SSV Markranstädt, ist der nächste Gegner des FSV Wacker 90 Nordhausen. Die Südharzer müssen am Sonntag um 14 Uhr im Nachwuchszentrum Sandanger in der Mansfelder Straße in Halle antreten...
Der Blick auf die momentane Tabelle verrät Unglaubliches: Vier Aufsteiger der Saison 2011/12 liegen in Front – und Wacker Nordhausen ist Dritter im Bunde. Wer hätte das gedacht? Die Saison währt aber noch lang, deshalb wollen wir den Ball weiter flach halten. Schiedsrichter Daniel Kresin aus Leipzig pfeift die Begegnung wie schon die gegen Piesteritz, in der Wacker 5:1 gewann. Ein gutes Omen?
Sicherlich wird es ein ganz anderes Spiel als gegen die vor allen Dingen um Sicherheit und Schadensbegrenzung bemühten Gothaer am vergangenen Sonntag. Die junge HFC-Mannschaft wird von Anfang an zeigen wollen, wer Herr im Hause ist, um weiterhin an der Tabellenspitze zu bleiben. Auch eine mögliche Empfehlung für den Kader der 3. Bundesliga wird der eine oder andere Spieler im Hinterkopf mit in die Partie nehmen.
Drei Siege, klare 4:0- und 5:0-Erfolge in Erfurt und Rudolstadt sowie ein 2:0 gegen Laubsdorf, und zwei Unentschieden untermauern die gute Form der Hallenser Nachwuchsmannschaft. In vier der fünf bisherigen Spiele blieb der HFC II ohne Gegentreffer. Das wird also eine harte Nuss, die Wackers Angriffsabteilung zu knacken hat. Aber auch Nordhäuser Abwehrkünste sind gefragt, wenn man die 13 erzielten Treffer der Gastgeber bedenkt.
Beide Mannschaften haben sich im Februar dieses Jahres im Albert-Kuntz-Sportpark eine gutklassige, packende und kurzweilige Begegnung geliefert, die Wacker zwar mit 3:2 für sich entschieden hatte, wobei die Hallenser aber sehr gut mithielten. Trainer Jörg Goslar schätzte damals das Spiel kurz und bündig so ein: Es war ein gutes und schnelles Spiel, durchaus auf Oberliga-Niveau. Nun sind beide Vertretungen in diese höhere Spielklasse aufgestiegen und bestimmen gegenwärtig das dortige Niveau sogar mit.
Das darf nach dem Willen der Nordhäuser für unsere Mannschaft getrost weiter Gültigkeit haben. Übrigens ging es schon 17-mal gegen den HFC in Punktspielen. Bei der letzten Auseinandersetzung beider handelte es sich aber um deren erste Mannschaft in der Amateur-Oberliga der Saison 2000/2001. Es setzte damals zwei deftige Niederlagen für Wacker – 3:7 zu Hause und 0:3 in Halle. Am Saisonende stand als 18. der Tabelle unser Abstieg in die Thüringenliga fest.
Mit Stephane Mvibudulu hat der HFC II einen Spieler in seinen Reihen, der schon vier Mal traf. Sogar einmal erfolgreicher war aber Wackers Angreifer Caglayan Charlie Tunc mit bereits fünf Treffern zweitbester Torschütze der Liga ist. Er resümiert und blickt voraus. Zurzeit läuft es bei mir und der Mannschaft richtig gut, so wie ich es mir bei meinem Wechsel nach Nordhausen erhofft hatte. Wir verstehen uns alle prima, harmonieren miteinander, geben beim Training Vollgas und sind hoch konzentriert. Durch die letzten Erfolge haben wir somit auch das nötige Selbstbewusstsein, um immer gewinnen zu wollen. Das soll möglichst in Halle so bleiben.
Natürlich wünscht sich dies Wackers große Anhängerschaft ebenfalls für den Auftakt einer englischen Woche mit drei Spielen in acht Tagen.
Die Wacker-Reserve wird versuchen, die eigentlich unnötige Auswärtsniederlage in Dachwig mit einem Erfolg über die SpVgg Siebleben 06 vergessen zu machen. Aber Achtung: Die Gäste haben noch kein Auswärtsspiel verloren und in fremden Stadien in zwei Spielen zusammen acht Tore geschossen. Der Anstoß am Sonnabend im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark wird um 15 Uhr erfolgen.
Klaus Verkouter
Autor: nnzDer Blick auf die momentane Tabelle verrät Unglaubliches: Vier Aufsteiger der Saison 2011/12 liegen in Front – und Wacker Nordhausen ist Dritter im Bunde. Wer hätte das gedacht? Die Saison währt aber noch lang, deshalb wollen wir den Ball weiter flach halten. Schiedsrichter Daniel Kresin aus Leipzig pfeift die Begegnung wie schon die gegen Piesteritz, in der Wacker 5:1 gewann. Ein gutes Omen?
Sicherlich wird es ein ganz anderes Spiel als gegen die vor allen Dingen um Sicherheit und Schadensbegrenzung bemühten Gothaer am vergangenen Sonntag. Die junge HFC-Mannschaft wird von Anfang an zeigen wollen, wer Herr im Hause ist, um weiterhin an der Tabellenspitze zu bleiben. Auch eine mögliche Empfehlung für den Kader der 3. Bundesliga wird der eine oder andere Spieler im Hinterkopf mit in die Partie nehmen.
Drei Siege, klare 4:0- und 5:0-Erfolge in Erfurt und Rudolstadt sowie ein 2:0 gegen Laubsdorf, und zwei Unentschieden untermauern die gute Form der Hallenser Nachwuchsmannschaft. In vier der fünf bisherigen Spiele blieb der HFC II ohne Gegentreffer. Das wird also eine harte Nuss, die Wackers Angriffsabteilung zu knacken hat. Aber auch Nordhäuser Abwehrkünste sind gefragt, wenn man die 13 erzielten Treffer der Gastgeber bedenkt.
Beide Mannschaften haben sich im Februar dieses Jahres im Albert-Kuntz-Sportpark eine gutklassige, packende und kurzweilige Begegnung geliefert, die Wacker zwar mit 3:2 für sich entschieden hatte, wobei die Hallenser aber sehr gut mithielten. Trainer Jörg Goslar schätzte damals das Spiel kurz und bündig so ein: Es war ein gutes und schnelles Spiel, durchaus auf Oberliga-Niveau. Nun sind beide Vertretungen in diese höhere Spielklasse aufgestiegen und bestimmen gegenwärtig das dortige Niveau sogar mit.
Das darf nach dem Willen der Nordhäuser für unsere Mannschaft getrost weiter Gültigkeit haben. Übrigens ging es schon 17-mal gegen den HFC in Punktspielen. Bei der letzten Auseinandersetzung beider handelte es sich aber um deren erste Mannschaft in der Amateur-Oberliga der Saison 2000/2001. Es setzte damals zwei deftige Niederlagen für Wacker – 3:7 zu Hause und 0:3 in Halle. Am Saisonende stand als 18. der Tabelle unser Abstieg in die Thüringenliga fest.
Mit Stephane Mvibudulu hat der HFC II einen Spieler in seinen Reihen, der schon vier Mal traf. Sogar einmal erfolgreicher war aber Wackers Angreifer Caglayan Charlie Tunc mit bereits fünf Treffern zweitbester Torschütze der Liga ist. Er resümiert und blickt voraus. Zurzeit läuft es bei mir und der Mannschaft richtig gut, so wie ich es mir bei meinem Wechsel nach Nordhausen erhofft hatte. Wir verstehen uns alle prima, harmonieren miteinander, geben beim Training Vollgas und sind hoch konzentriert. Durch die letzten Erfolge haben wir somit auch das nötige Selbstbewusstsein, um immer gewinnen zu wollen. Das soll möglichst in Halle so bleiben.
Natürlich wünscht sich dies Wackers große Anhängerschaft ebenfalls für den Auftakt einer englischen Woche mit drei Spielen in acht Tagen.
Die Wacker-Reserve wird versuchen, die eigentlich unnötige Auswärtsniederlage in Dachwig mit einem Erfolg über die SpVgg Siebleben 06 vergessen zu machen. Aber Achtung: Die Gäste haben noch kein Auswärtsspiel verloren und in fremden Stadien in zwei Spielen zusammen acht Tore geschossen. Der Anstoß am Sonnabend im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark wird um 15 Uhr erfolgen.
Klaus Verkouter


