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Mo, 15:43 Uhr
24.09.2012

Kritik wird öffentlich gemacht

In der kommenden Woche ist es soweit. Offiziell wird mit der Erschließung der 100 Hektar großen Fläche in der Goldenen Aue begonnen. Hier soll ein Industriegebiet entstehen, das den Bündnsigrünen nicht so recht gefällt...


Mit dabei ist nicht nur der wirtschaftspolitische Sprecher der bündnisgrünen Fraktion im Thüringer Landtag, Dirk Adams, sondern mit dabei sollen auch Mitglieder der dortigen Bürgerinitiative oder des BUND sein.

Vor dem Hintergrund der Regionalpolitik der Europäischen Union und den absehbaren Veränderungen nach Ablauf der Förderperiode zum 31. Dezember 2013 versucht die Thüringer Landesregierung die zur Verfügung stehenden Fördermittel möglichst intensiv zu nutzen. Mit der "Thüringer Großflächeninitiative" soll die Erschließung von Standorten für die Ansiedlung von Gewerbe- und Industrieunternehmen vorangetrieben werden. Unter den im Rahmen der Großflächeninitiative entwickelten Flächen befindet sich auch das geplante Industriegebiet "Goldene Aue" im Landkreis Nordhausen.

"In der Mitte Deutschlands werden weiterhin Industriegroßflächen erschlossen - dieses Projekt weist aus unserer Sicht jedoch einige Besonderheiten auf: Wertvoller Ackerboden (hohe Bodenwertzahlen) wird vernichtet, es sind keine Investoren für das Gelände bekannt, die Verund Entsorgung ist weiterhin mit Unklarheiten verbunden und die Aktivitäten zur Bewerbung durch die landeseigene Vermarktungsgesellschaft bleiben undurchsichtig. Durch die enge räumliche Nähe zu zwei weiteren Industriegroßflächen ("Industriepark Mitteldeutschland" sowie "Kyffhäuser Industriegebiet") besteht nach unserem Standpunkt eine große Gefahr das die Investitionen letztlich finanziell unrentierlich und umweltpolitisch falsch sind", so Dirk Adams heute.
Autor: nnz

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Kommentare
Gudrun1974
24.09.2012, 18:35 Uhr
Jetzt noch eine BI gegen das Industriegebiet - es wird gruselig
Jawoll, nun auch noch die Grünen gegen das Industriegebiet!

Kein Autohof, keine Methangasanlage, kein Industriegebiet, keine, kein, kein ...

Der gesellschaftliche und lokal- bzw. landespolitische politische Sachverstand hinsichtlich Wirtschaft ist Vergnügungssteuer pflichtig - nein, eigentlich dadaistisch.

Worauf soll der Wohlstand in dieser Stadt, dieser Region gründen, wenn nicht auf einem gesunden wirtschaftlichen Fundament?

Auf den schönen und vielen Worten von Herrn Schwarzberg? Auf der Krakeelerei einer aggressiven Einfamilien-Häuschen- Bürgerinitiative? Auf den bourgeoisen Park-Hohenrode-Träumen der gelangweilten und pensionierten Mittelschichten Boheme dieser Stadt? Mitnichten!

Wohlstand muss erarbeitet werden, die Menschen müssen ihr Brot verdienen können. Dazu müssen auch mal Schornsteine qualmen und stinken darfs auch mal.Und hoffentlich bald.
W. Roßmell
24.09.2012, 19:48 Uhr
@Lachen- einfach nur ohne Worte!
Ja ja, der so fruchtbare Boden und jetzt bemerken die Grünen, dass es verkehrt ist, diesen Boden für nach wie vor nicht vorhandenes Gewerbe freizugeben! Hier ist es nun einmal wirklich zu spät, schade! Aber in Sachen Agro Gasanlage in Wohngebieten, haben auch Sie noch die Chance etwas zu tun und Fehler zu vermeiden! Bitte beschäftigen Sie sich mehr mit diesem Thema, dann ist eine Entscheidung gar nicht so schwer, versprochen! Unsere Pressemappen können dabei wirklich sehr helfen...
Deshalb liebe Bürgerinnen und Bürger nochmals der Aufruf an dieser Stelle:
Kommt am Mittwoch um 15Uhr in den Bürgersaal (gegenüber vom Rathaus)zur öffentlichen Stadtratssitzung und stellt dem OB und den Stadtrat Eure Fragen, nur so können wir Antworten erhalten! Zeigt Gesicht und wehrt Euch gegen diese inzwischen mehr als umstrittende Agrogasanlage!
RWE
24.09.2012, 20:39 Uhr
Industriegebiete sind wichtig
falls wirklich Investoren kommen sollten, Herr oder Frau Lachen. Ich fürchte nur es wird ein weiteres Biotop für Unkraut. Vielleicht wird dort ja bald eine Methangasanlage gebaut.

Das würde Ihnen natürlich nicht passen. Sie wollen das Ding aus Mißgunst den Leuten vor die Haustür bauen.
Aber warum den denn nicht gleich all diese bourgeoisen Schmarotzer umsiedeln in den volkseigenen-äh-städtischen unsanierten Plattenbau. Auch wenn einen das TV-Programm vom Nachbarn nicht interessiert oder man die Bohrmaschine von Herrn XY von drei Eingängen weiter hören kann. Ein richtiger Städter muß das ab können, genauso so wie das bißchen Bioduft von der Darre oder die fast wöchentliche Beschallung vom Petersberg. Das wichtigste die Schornsteine rauchen-Willkommen im 19 Jahrhundert!

Man möge mir meine Polemik entschuldigen, aber wenn man so einen Unsinn lesen muß...
Ich weiß ja auch daß die Bewohner auf der "EDEKA-Seite der Leimbacher Straße das Ding auch nicht wollen. Also baut das Industriegebiet und die komische anlage gleich mit darauf.
Bodo Schwarzberg
24.09.2012, 22:01 Uhr
Widerstand ist Bürgerwillen
Ich unterstelle niemandem der Liebhaber des Industriegebietes, dass er mit ihm Böses im Schilde führt. Wohlstand, Arbeitsplätze, Einnahmen, wer möchte das nicht. Jedoch sollte sich auch der offenbar ängstliche, anonyme Herr (oder Dame) mit dem irreführenden Namen "Lachen" nicht den vorliegenden Tatsachen verschließen: Materieller Wohlstand, ist, so wie wir ihn kennen, angesichts steigender Preise und knapper werdender Ressourcen vollkommen logisch und rein ÖKONOMISCH (!)gedacht, ein Auslaufmodell.

Die Unternehmen können nur das fördern, verbrauchen und verkaufen, was auch vorhanden ist und für sie sowie den Kunden BEZAHLBAR bleibt. Bezahlbar bleibt all dies aber nur, wenn die Kosten, und zwar auch die peripheren, nicht ständig weiter steigen. Global gesehen, und nur diese Sichtweise berücksichtigt die realen Verhältnisse des Planeten, steigen die Kosten zur Beseitigung der menschgemachten Umweltschäden exorbitant. Wenn "Lachen" mich freundlicherweise auf Grund meiner öfters gebrauchten "schönen Worte" (o.ä.) kritisch bennent, dann vergisst er, dass diese "schönen Worte" z.B. auf Aussagen von international agierenden Konzernen wie Munich Re und internationalen, staatlichen Wirtschaftsverbänden wie der OECD beruhen oder auf Aussagen des Mitglieds der Leopoldina und Chefs des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) Prof. Dr. Schellenhuber. Nicht einmal die Amerikaner leugnen noch direkt den menschgemachten Kilawandel und dessen unkalkulierbare Folgen.

Es muss sich einfach in die Köpfe der Menschen eingraben, ob sie nun wollen oder nicht: Der Wohlstand, den sich "Lachen" vorstellt, ist bei Strafe unseres Unterganges nicht und schon gar nicht für alle halt-bzw. realisierbar.

Glücklicherweise erkennen dies immer mehr Menschen auch bei uns. Zwar unterstelle ich den meisten Mitgliedern von BIs gegen Biomethananlagen, Autohöfen e.t.c. puren Egoismus und weniger ökologisches Denken, aber immerhin. Der Widerstand zeigt, und so war es immer in der menschlchen Geschichte, dass eine neue Quaalität in der Enttwicklung bevorsteht.

Das Industriegebiet Goldene Aue wurde, (siehe Kleine Anfrage der Grünen an die Landesregierung)offenbar ins Auge gefasst, um EU-Mittel, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stehen, einzusetzen. Die Antworten der Landesregierung sind hanebüchen. Im Prinzip gibt sie zu, dass die Mittel schnell und ohne Rücksicht verbrasst werden mussten. Sie räumt in ihren Antworten sogar ein, dass der Flächenverbrauch ein ernstznehmendes Thema ist, verschiebt aber, bewährt aalglatt, die Lösung dieses generellen Problems auf das Jahr 2020, ebenso z.B., wie die Bundesregierung, die bis 2010 gescheiterte Aufhaltung des Artenrückganges kurzerhand auf das Jahr 2020 verschoben hat. - Denn da genießen gewiss viele der jetzigen Protagonisten solcher Pamphlete schon ihre vom Steuerzahler finanzierten Pensionen.
Auch das Thema Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmeen für die mit dem Industriegebiet angerichteten Naturschäden
verschiebt die landesregierung auf die Region. Das kündet von dem "hohen" Stellenwert dieser Maßnahmen für sie.
Leider verliert der Mensch schnell den Blick für die Vergangenheit. "Lachen" zum Beispiel übersieht in seiner Argumentation, dass unser Land bis auf wenige Reststücke rundherum von Menschenhand erschlossen, vermarktet und genutzt wird. Die Argumentation, wir müssten nun noch mehr erschließen, um noch mehr Wohlstand zu haben, noch mehr Geld, Profit oder was auch immer, einzufahren, widerspricht den Erfordernissen der Zeit. Es ist doch in Deutschland schon so gut wie alles vermarkte! Die Grenzen für die grundlegende Funktionsfähigkeit der Biosphäre sollten das gegenwärtige und künftige Handeln viel mehr bestimmen, als bisher. Die wissenschaftlichen Fakten aus aller Welt zeigen, dass 150 Jahre Industrialisierung zu katastrophalen ökologischen und damit existenziellen Problemen geführt haben.
Und wenn wir nicht von selbst rechtzeitig die entscheidenden Weichen stellen, wird uns die Realität der ökologischen Entwicklung noch viel stärker als bisher aufzeigen, was wir versäumt haben. Geben Sie z.B. bei Google die Stichworte "Aralsee", "Meeresspiegelanstieg", "PIK", "Wüstenbildung", "Meeresversauerung", "Klimatote 2003" oder "Kippelemente" ein. Dann werden Sie wissen, was ich meine.
Es ist viel mehr im Sinne unseres Wohlstandes, all diese Dinge zu brückisichtigen. Oder sollen wir die Taudenden Hitzetoten des Sommers 2003 etwa ignorieren?
Der Absturz der Ökonomie wird katastrophal sein, wenn die menschlichen Verfehlungen erst richtig durchschlagen. Wollen Sie das, lieber "Lachen"?
Ist es denn besser, jetzt und vielleicht noch in 50 Jahren Profit zu generieren, und die nachfolgenden Generationen dem Desater zu überlassen? Oder ist es besser, die Ökonomie jetzt moderat und mit Augenmaß, orientiert an den grundlegenden Säulen unserer Existenz auszurichten, um auch künftigen Generationen ein Auskommen, ja Wohlstand zu sichern?
Kurzsichtigkeit, der schnelle Effekt, das ist nicht die Lösung, wie die Faktenlage zeigt. Der Mensch neigt nicht zum Denken in Systemen mit vielen Faktoren. Aber: Wenn er weiter nur eindimensional denkt und handelt, wird dies Zig-Millionen Artgenossen das Leben kosten.
Der von "Lachen" angesprochene Wohlstand ist ein Luxusgut für einige wenige auf diesem Planeten auf Kosten von Milliarden anderen. Für diese ist Wohlstand schon erreicht, wenn sie den Tag überlebt haben.

Wenn wir die Angst verlieren, dass uns etwas verloren geht, wenn wir weniger Materielles haben, dann sind wir, in den den Planeten in der Endkonsequenz zerstörendden Ländern, einen großen Schritt weiter.

Und was die Zukunft der drei großen Industriegebiete angeht: Warten wir's ab.
Gudrun1974
25.09.2012, 06:34 Uhr
Pressemappen laufen wohl schlecht, Herr Roßmell / Causa Mitteldorf
Na, Herr Roßmell, Ihre Pressemappen laufen wohl schlecht, dass Sie diese wie Sauerbier anbieten müssen :-).

Was beabsichtigen Sie eigentlich mit dem ständigen Aufruf zum Sturm auf den Stadtrat?

P.S. Hallo, Herr Mitteldorf: Ist die LINKE nicht für starke kommunale Unternehmen? Warum torpedieren Sie schon jetzt die Pläne der EVN zur eigenen wirtschaftlichen Stärkung? Wieviel politische Wendungen wollen Sie eigentlich noch vollziehen? Immer hinter jeder BI her, auch, wenn man auf der Schussfahrt das Ruder rumreißen muss? Unglaubwürdig!
Harzer_Wolf
25.09.2012, 08:02 Uhr
Industriegebiet
Na da vergeht einem aber das Lachen @ Lachen. Kurze Aufklärung, damit auch Sie auf dem neuesten Stand Industriegebiet sind: Investoren, die dort bauen wollen - Fehlanzeige. Ideen für den Standort: - Fehlanzeige. Sind die ehemaligen Landbesitzer schon entschädigt wurden, obwohl man bereits 2002 !!!!! dem Verkauf zugestimmt hat: zum größten Teil - Fehlanzeige.

Ich hätte zum Beispiel nie verkauft, wenn man nicht mit Zwangsenteignung (also ein Stück Land irgendwo anders) gedroht hätte. Mein Geld dafür habe ich noch nicht gesehen.

Und: Wer nicht kapiert, das hier fruchtbarer Boden sinnlos versiegelt wird, der glaubt auch noch, das die Kinder vom Storch gebracht werden.
matze99734
25.09.2012, 08:18 Uhr
BI´s werden leider meist nur von Opportunisten betrieben
Sehr geehrter Herr Roßmell,

Ihr Engagement in allen Ehren - aber warum begehren Sie erst jetzt zu diesem Thema auf?

Ihr Bedauern bezüglich des Industriegebietes kommt wirklich zu spät. Es gab seinerzeit eine Bürgerinitiative dagegen. Haben Sie oder Ihre Mitstreiter dort mitgewirkt? Ich glaube nicht! Und warum nicht? Ganz einfach - es war Ihnen egel. Es betraf Sie einfach nicht. Sich jetzt aber hinzustellen, und eine Träne zu vergießen weil es endlich los geht mit dem Industriegebiet, ist wohl mehr als lächerlich. Ihr Verhalten ist rein opportunistisch - tut mir leid.

Ihre tolle Pressemappe habe ich gesehen - eine Sammlung von Internetseiten. Also eher eine Zusammenstellung von Wikipedia- und Google-Wissen. Fundiert ist da nix wirklich. Mal am Rande nachgefragt: Hatten die Betreiber der Seiten bzw. die Autoren der Artikel Ihnen eigentlich die Nutzungs- und Verbreitungserlaubnis dazu erteilt? Ich sage nur Urheberrecht ...

Ich kann Ihnen eine ähnliche Mappe zusammenstellen, die Ihre Behauptungen einfach widerlegt. Ist nicht schwer. Bitte führen Sie sich nicht wie der "Rat der Weisen" auf. Das steht Ihnen nicht zu und macht Sie lächerlich. Es schadet Ihrem Ansinnen und führt zur extremen Unsachlichkeit in der Debatte.

Ich vertraue der Mehrheit der Stadträte und unserem neuen OB. Auch ich will das Ding nicht in Himmelgarten haben und so, wie ich es mitbekommen habe, will das die Mehrheit der Stadträte auch nicht.

Ihre ständigen Aufrufe zur Teilnahme an der Stadtratssitzung sind ja im Prinzip in Ordnung. Aber seien Sie froh, dass Frau Rinke nicht mehr im Amt ist. Die hat in der Vergangenheit bei ähnlichen Aufrufen immer gleich ein Polizeiaufgebot bestellt.

Und an einer Ratssitzung teilnehmen sollte man nicht nur, wenn es einen unmittelbar betrifft. Ich besuche fast jede Sitzung und mir wurden dadurch einige Zusammenhänge klarer. Wenn mehr Bürger diese Möglichkeit nutzen würden, glaube ich fest daran, dass es weniger "bunte Knete" gäbe, welche hier ständig verbreitet wird. ;-)

Und noch eines @Bodo Schwarzberg: Bitte nicht pauschalisieren und alles gutheißen. Nicht jeder Widerstand ist gut und auch Bürgerwille. Ich erinnere nur an den 08.11.1923. Oder wollten Sie das gutheißen? Ich glaube ja wohl nicht.
Flitzpiepe
25.09.2012, 09:32 Uhr
Die Mappe möchte ich sehen,
die die Fakten (nicht Behauptungen) der BI widerlegt. Fangen wir doch mal einfach an:
Widerlegen Sie (matze99734) der BI doch bitte mal die Energieertragsrechnung pro Quadratmeter von Mais gegenüber Photovoltaik, die Thomas Fichtner in einem anderen Kommentar vorgerechnet hat.

Sie behaupten, dass Sie alle Aussagen der BI widerlegen können. Behaupten Sie nicht, tun Sie es!!!
I.H.
25.09.2012, 10:17 Uhr
Man oh man,
über das strukturelle Denken einiger Grüner und ihres BUND Anhanges mache ich mir wirklich große Sorgen. Das ganze Theater um das Industriegebiet jetzt wieder hochzukochen hat herzlich wenig mit ökologischem Denken sondern nur etwas mit Öko-Religion zu tun.

Das IG ist durch und wird entweder zu Ansiedlungen und damit zu Wohlstand der Gesellschaft führen oder alles bleibt so wie es ist. Und selbst wenn Unkrautflächen entstehen würden, sind diese um ein vielfaches ökologisch wertvoller als die mit Chemokeule behandelten Energiemais-Monokultur-Agrarsteppen der neuen Landjunker. An die Mär vom hochwertigen Ackerboden für Lebensmittel glauben nur noch weltfremde Grüne und der harte Kern ihrer religiösen Anhänger.

Bei den hier so oft gepriesen Tellerrändern der wandelnden Ökogewissen scheint es sich nur um die Ränder kleiner Espressountertassen zu handeln. Und diese Ränder sind offenbar so hoch, dass die Weitsicht der Ökoprediger nur im Himmel enden kann.

Den BI'lern vom NDH Agrogas empfehle ich nicht jedem hinterherzuhecheln, der auch gegen irgendwas ist. Das macht unglaubwürdig. Die hier handelnden, mit immer den selben Textbausteinen umherwerfenden Protagonisten dieser BI sind das meiner Meinung nach schon! Bärendienst nennt man das.
Retupmoc
25.09.2012, 11:18 Uhr
Richtig, nicht jede BI ist gut -
aber fast jede. Die Politiker verzapfen einen Unsinn nach dem Anderen. Und die Bürger sollen still halten? Wo leben wir denn? Schauen Sie sich dieses Land an und was die Politik verzapft hat:

u.a.
ein aufgeblähter Bahnhof in Stuttgart ( da fährt eh kein Normalbürger hin )

ein Flughafen, der nicht fertig wird, dafür aber immer teurer ( man sollte die Leute einfach über Neukölln oder Kreuzberg abwerfen, wozu denn eine Landebahn?)

oder regional, eine Mülldeponie die mehr Kosten verursacht, als Nutzen.

ein Industriegebiet, in dem sich keiner ansiedeln will

einen Schweinezüchter und Schlachter, der den gesamten Südharz mit einer Duftglocke überzieht, das einem etwas hochkommt

Lassen wir die Politiker ruhig werkeln. Die wissen alles und können alles @ Matze.
Deshalb fährt ja auch der Euro an die Wand. Und die ganze Staatenunion.

Ich sage, Menschen wie Herr Roßmell haben wenigstens Initiative. Sie kümmern sich um die Umwelt und sind dabei nicht auf Wählerstimmenfang. Weiter so!
dirfido
25.09.2012, 11:29 Uhr
Bürger kommt am 26.09.2012 um 15:00Uhr zur Sitzung des Stadtrates der Stadt Nordhausen im Bürgersaal
Es ist richtig wenn die Methangasanlage in Nordhausen-Ost und das Industriegebiet Bielen nicht in einen Topf geworfen werden. Es ist aber falsch bei Mitgliedern von Bürgerinitiativen pauschal von Opportunisten zu sprechen. In grauer, längst vergangener Zeit gab es in den Ämtern und Regierungen (auch hier in Deutschland) mehr Opportunisten als aufrechte Kämpfer für Bürgerrechte und Ordnung.

Es scheint nun gänzlich anders zu sein!?
Plötzlich werden Mitbürger, welche sich um ihre eigenen Sachen, die eigene Familie und Eigentum kümmern (müssen!) als Opportunisten beschimpft. Eine EX-Oberbürgermeisterin wird als diktatorisches Schreckgespenst verunglimpft – zumindest hatte ich hier bei nnz-online schon mehrfach den Eindruck.
Es gab eine Zeit in der wir Bürger glaubten der neue Staat schützt uns, unsere Familien und unser Eigentum vor willkürlichen Eingriffen von außen. Mehr und mehr sehen sich viele Mitbürger getäuscht und verlieren zunehmend das Vertrauen in unsere Politiker, die Wahlbeteiligung fällt ins Bodenlose und die Menschen resignieren. Einige Bürger in Nordhausen bewegen sich (nicht nur an die Wahlurne) weil sie in ihrem eigenem Umfeld bedrängt werden.
Was sagt und das?
Ja, der Mensch ist Träge, wie alle Individuen benötigt er ein Ereignis, einen Reitz zur Veränderung und Bewegung. Die Mitglieder der Bürgerinitiativen sitzen aber nicht passiv herum und warten auf die Erlösung, sondern sie wehren sich gegen das Übel.
Wie sagen die Nordhäuser in einer Redensart:
“ Die Leute kümmern sich um den Dreck vor ihrer eigenen Haustür!“ und das ist schon ein guter, sehr guter Anfang.

Ob die Pressemappe gelungen ist oder nicht - ist nicht die Frage, die Leute haben sich positioniert und Engagement gezeigt. Die Veröffentlichungen der Verantwortlichen, soweit sie es gibt, sahen da nicht besser aus. Eine Rechtsberatung in Sachen „Copyright“ haben die Autoren der Pressemappe bestimmt nicht nötig und brauchen auch keine Belehrung zu Recherchen im Internet. Alle Quellenangaben sind, soweit notwendig, enthalten – von Wiki oder Googel – Texten ist da NICHTS – die Mappe habe ich auch gelesen, steht ja auch im Internet. Zugegeben, für eine Doktorarbeit reicht es nicht, aber jeder kann es besser machen und die Fakten widerlegen.

Aber wie auch die Befürworter der Methangasanlage (hier bei nnz-online) und schärfsten Kritiker der Pressemappe oder der Bürgerinitiative zugeben müssen, ist der Standort Nordhausen-Ost eine schlechte Idee.
Unseren Stadträten aber in ihrer Mehrheit und in aller Öffentlichkeit die Ablehnung dieses Standortes zu unterstellen grenzt schon an Hellseherei!
Bisher gibt es keine Signale oder Verlautbarungen die den Standort der geplanten Methangasanlage in Nordhausen-Ost in Frage stellen.

Das Datum 08.11.1923 war ein trauriger Tag für München und für eine ganze Nation. Wer hier aber einen demokratischen Bürgerwillen und Bürgerinitiativen mit Faschismus in einen Atemzug nennt, sollte besser schweigen!

Es ist erfrischend, solch engagierte Mitbürger zu sehen. Ich wünsche den Mitgliedern und Unterstützern der Bürgerinitiative viel Kraft und Erfolg für ihre weitere Arbeit zum Wohle unserer Stadt Nordhausen!

Ich kann nur alle Mitbürger aufrufen:

Bürger kommt am 26.09.2012 um 15:00Uhr zur Sitzung des Stadtrates der Stadt Nordhausen im Bürgersaal. Bürger zeigt Gesicht! Es scheint wichtiger denn je!
wirflöha
25.09.2012, 14:03 Uhr
Protest-Wohin?
Warum Immer Rufen,
hier zur Teilnahme an Sitzung des Stadtrates auf zurufen, grenzt an Verhöhnung der Bürger.
Einige der Kommentatoren, schreiben ja auch, dass sie sich NICHT allzu viel davon versprechen, warum wohl?

Ein mäßig bis übermäßig gefüllter Raum, wo Niemand etwas versteht, ist die beste Abschreckung für jeden engagierten Bürger.
Das ist aber, zum Teil gewollt. Und im Kreistag sieht es nicht besser aus.
Diese so geschockten, … ehemals bis dahin noch interessierten Bürger tauchen nie wieder auf. Geschafft, mit allen Mitteln!
Und wenn das Interesse auch noch so groß ist. Sie bleiben zu Haus.

Mein Vorschlag war bereits mehrfach gewesen, kurzfristig die Öffentlichkeit mit der Straßenbahn in die Wiedigsburghalle zu delegieren, auf Kosten der Stadt versteht sich, ist, wird nie gewollt sein.

So kann die „hohe„ Politik unter sich bleiben, und basta!

Hat Antworten, und Nordhäuser gehen sooo ungern auf die Straße, das überlassen sie den Sundhäusern und CO., oder? Also, matze und dirfido bleibt zu Haus und lest was danach in der nnz steht!

Wirflöha
Birgit26
25.09.2012, 15:06 Uhr
Ihren Kommentar kann ich nicht nachvollziehen!
Was wollen Sie uns damit sagen, ist es nicht richtig zur Stadtratssitzung zu kommen und die Einwohnerfragestunde zu nutzen, um seine Bedenken kundzutun und anzufragen? Was bringt es uns auf die Nachrichten in der nnz oder anderswo zu warten? Also auf zur Stadtratssitzung morgen um 15.00 Uhr!
RWE
25.09.2012, 15:33 Uhr
Man darf wirklich nicht jede Sau durchs Dorf treiben.
Da hat Matzr99734 schon recht. Schönefeld ist bundesweit wichtig und S21 war ideologisch verseucht. Beides hat nicht mit der thüringer Provienz zu tun.
Bin ja auch für das IG, auch wenn ich nicht so recht an den Nutzen glaube.
Ach so @ Lachen-Sie verunglimpfen Leute die sich für hohenrode einsrtzen (gelangweilte Mittelschicht). Seien Sie froh, daß es private Initiativen gibt.
Ud ansonsten hat Matze schon recht man sollte sich immer informieren.Wenn erst einmal der blasikirchplatz zubetoniert ist gibt es wieder Geschrei.
W. Roßmell
25.09.2012, 19:18 Uhr
Sehr geehrter "matze99734",...
ich weiß gar nicht, warum Sie mich mit "Opportunisten" und gar mit einem Datum aus einer Zeit in Verbindung bringen, die Sie hoffentlich selbst nicht erlebt haben! Ich muss mich schon fragen, mit was für einen Haß Sie hier Menschen, Bürgerinitiativen, deren Willen und mit deren klar geschilderten Zielen verunglimpfen und meinen, dass Sie das "Recht dazu haben", sich so weit unter der Gürtellinie in einer absolut unverschämten Art und Weise zu gestigulieren!
Ich habe zum Glück bemerkt, dass es hier genügend Menschen gibt, die sich von solch einer Art "der Verständigung" distanzieren! Ich hoffe sehr, dass Sie das auch gemerkt haben! Eigentlich ist das schon reif für eine Strafanzeige, denn weder mit dem Faschismus und deren menschenverachtende Politik in Ihrer genannten Zeit wollen wir uns indentifizieren, noch sind wir in der Bürgerinitiative "Stoppt Biogas Nordhausen" Opportunisten, charakterlos oder lächerlich!
Ich denke, dass Sie sich in Ihren "Kommentaren zügeln" und noch besser, sich auch outen sollten, damit man sich "Aug in Aug" und vor allem in einem sachlichen Dialog über diese Themen unterhalten bzw. austauschen sollte! Ansonsten lassen Sie sich hier aus, aber erwarten künftig keine Antworten mehr!

Wenn Sie sich so einschätzen, eine Mappe zusammenstellen zu können, in denen Sie all unsere Fragen, geäußerten Probleme und "Behauptungen" zu den Nachteilen einer Agrogasanlage in der Nähe von Wohngebieten zu widerlegen, dann frage ich mich, warum Sie das bisher noch nicht getan haben! Unsere Pressemappe ist im Übrigen keine Sammlung von Internetseiten oder gar eine Zusammenstellung von Wikipedia- und Googlewissen, sondern wissenschaftlich fundiert und mit der aktuellen Politik und deren Äußerungen zur schnellstens notwendigen Überarbeitung des EEG versehen! Das haben uns inzwischen auch scon einige Stadträte bestätigt!
Sie haben diese Pressemappe nicht gelesen, vielleicht können und wollen Sie das auch nicht, nur dann haben Sie sich mit "Ihrem Beitrag "lächerlich" gemacht und leider "unterirdisch" reagiert!
Wir werden an den nächsten Stadtratssitzungen sehr wohl teilnehmen auch wenn ein "Polizeiaufgebot" bestellt wird... Was Sie hier so loslassen, spottet jeglicher Beschreibung und wenn Sie selbst an fast allen Stadtratssitzungen teilnehmen (hoffentlich an der Morgen auch!), dann würden Sie selbst fetsgestellt haben, dass es da nicht nur um "bunte Knete"geht und ein Polizeiaufgebot nicht notwendig ist!
Ich bitte Sie an dieser Stelle nur um eins, überdenken Sie bitte einmal Ihren hier von sich gegebenen Schwachsinn, outen Sie sich für künftige Dialoge hier bei NNZ und vergessen Sie "Ihre Pressemappe", auf die wir gespannt sind!
Künftig werden "Ihre Beiträge und Dialoge" ins Leere laufen, da wir es nicht nötig haben, mit solchen "Personen" auch nur einen Satz zu kommunizieren, wenn diese jenseits von aller Sachlichkeit liegen!
Wir als Bürgerinitiative "Stoppt Biogas Nordhausen" werden mit der Unterstützung von inzwischen über 2.300 Unterschriften weiterhin den versprochenen Dialog mit dem OB und seinen Stadträten suchen und einfordern und unser Veto gegen solch eine umstrittene Anlage in der Nähe von Wohnbebauung zum Ausdruck bringen! Vielleicht wollen Sie Matze99734, ja solch einen "Brumm- und Riechkessel" mit enormer Verkehrsbelästigung als Befürworter vor die eigene Haustür gebaut haben, dann können Sie Morgen dazu öffentlich Stellung beziehen...
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