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So, 16:00 Uhr
28.12.2003

nnz-Kurz-News vom Wochenende (2)

Nordhausen (nnz). Kurze Nachrichten des Sonntags – in Ihrer nnz für Sie zusammengestellt. Dabei geht es auch um Knastneubauten in Thüringen...


Hochschulbau hat Priorität
Thüringen hat in diesem Jahr nach Angaben von Finanzministerin Birgit Diezel (CDU) rund 196 Millionen Euro in den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur gesteckt. Davon wurden 44 Millionen Euro von privaten Geldgebern vorfinanziert. Mit rund 120 Millionen Euro flossen 61 Prozent der Bauinvestitionen des Landes in Hochschulprojekte. Trotz der angespannten Haushaltslage habe der Hochschulbau nach wie vor Priorität.


Erfolgsweg wird fortgesetzt
Mit Ausstellungen von Man Ray bis Max Ernst will das Kunsthaus Apolda 2004 die Besucher anlocken. Geplant seien vier Expositionen mit Fotografie, Malerei, Grafik und Plastik sowie eine Kunstauktion, teilte das Kunsthaus mit. Die 1995 eröffnete Einrichtung zählte in diesem Jahr rund 16 700 Besucher, prominentester Gast war Bundeskanzler Gerhard Schröder. Seit Eröffnung des Kunsthauses kamen über 217 000 Besucher.


Miss Ostdeutschland gekürt
Die schönste Frau Ostdeutschlands kommt aus Sachsen-Anhalt. Die 24-jährige Ivonne Neumann aus der Nähe von Halle gewann am Samstag im thüringischen Blankenstein/Saale den von der Queen of Germany Entertainment veranstalteten Schönheitswettbewerb. Zweite wurde Franziska Spindler aus Thüringen vor Pamela Prippenow in Brandenburg. An der Konkurrenz hatten sich 25 Schönheiten beteiligt. Die Siegerin qualifizierte sich für das Deutschland-Finale im Herbst 2004.


Fauler Steuerkompromiß
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat den von Bundesrat und Bundestag beschlossenen Steuerkompromiss wegen zusätzlicher finanzieller Lasten bei der Unternehmensnachfolge kritisiert. Mit dem Kompromiss sei in letzter Minute faktisch eine Erbschaftssteuererhöhung für Unternehmen beschlossen worden, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser am Sonntag in Erfurt. Der Steuerkompromiss entpuppe sich damit immer mehr zum „Bumerang für die Unternehmen“.


Keine Verzögerungen beim Knast-Bau
Trotz der schwierigen Haushaltslage wird es keine Verzögerungen bei den Gefängnisneubauten geben. Das schätzt Justizminister Gasser (CDU) ein. Für die Erweiterung der Anfang 2002 fertiggestellten Strafvollzugsanstalt in Tonna hätten die Bauarbeiten begonnen. Auch die Planungen für die neue Jugendstrafanstalt nahe Rudisleben sei angelaufen. Allerdings sei er skeptisch, ob der ursprünglich bis 2010 geplante dritte Gefängnisneubau in Ostthüringen noch in diesem Jahrzehnt errichtet werde, so Gasser. Dieses Projekt werde mindestens 100 Millionen Euro verschlingen.


Alle acht Adler sind weiter
Alle acht deutschen Springer sind am Montag beim Auftakt der 52. Vierschanzentournee in Oberstdorf dabei. Bester DSV-Athlet in der Qualifikation am Sonntag war Martin Schmitt (Furtwangen) mit 130,5 m. Sven Hannawald (Hinterzarten) kam bei verkürztem Anlauf auf 119 m. Im ersten Durchgang, der im K.o.-Modus ausgetragen wird, kommt es zwischen Michael Uhrmann und Stephan Hocke zu einem deutschen Duell. Den weitesten Sprung in der Qualifikation stand Sigurd Pettersen (Norwegen) mit 134 m.


Nun doch mehr als 20.000 Opfer?
Bei dem verheerenden Erdbeben im Iran sind wahrscheinlich doch mehr als 20 000 Menschen ums Leben gekommen. Mit dieser Bilanz korrigierte der iranische Innenminister Mussavi Lari alle bisherigen offiziellen Schätzungen, die zwischen 5 000 und 7 000 Toten lagen. Rund 1000 Menschen sollen laut iranischem Fernsehen lebend aus den Trümmern gerettet worden sein. Dagegen erklärte ein Sprecher des THW in Bonn, bislang sei niemand lebend geborgen worden. Dennoch soll die Suche bis morgen fortgesetzt werden. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) will am Montag zwei mobile Gesundheitsstationen in das iranische Erdbebengebiet fliegen. Diese sollen über drei Monate lang Pflege, Impfungen und Geburtshilfe für bis zu 40.000 Patienten gewährleisten, wie das DRK am Sonntag in Berlin mitteilte. Ein deutsches Team von fünf Mitarbeitern pro Gesundheitsstation werde ebenfalls in die iranische Provinz Kerman fliegen. Der Einsatz koste 420.000 Euro und werde weitgehend vom Europäischen Amt für Humanitäre Hilfe finanziert.


Rücksicht auf Viereiner nehmen
Anlässlich des Verkaufsbeginns für Silvesterknaller am Montag hat der Bund gegen den Missbrauch der Tiere auf Gefahren für Vierbeiner durch die Knallerei zum Jahreswechsel hingewiesen. "Schon jetzt ist absehbar, dass die nächsten Tage und die Silvesternacht für viele Tiere zur Schreckenszeit wird", hieß es in einer am Sonntag in München veröffentlichten Erklärung. Die Explosion von Raketen, Chinaböllern und Knallfröschen versetze Heim- und Wildtiere mit ihrem meist empfindlichen Gehör in Angst und Schrecken. Der Verband rief deswegen dazu auf, auf Knallerei in der Nähe von Tieren nach Möglichkeit zu verzichten


Mr. Bean in Lebenskrise
Der britische Komiker „Mr. Bean“ hat wegen extremer Niedergeschlagenheit fünf Wochen in einer Prominentenklinik in den USA zugebracht. Demnach hatten die schlechten Kritiken seiner Agentenkomödie „Johnny English“ die Lebenskrise von Rowan Atkinson ausgelöst. Wie es weiter hieß, will Atkinson nach den Verrissen ein Jahr lang nicht mehr arbeiten. Dabei braucht er sich eigentlich keine Sorgen zu machen, war sein Film über einen tölpelhaften britischen Agenten doch ein Publikumserfolg.


Fahrrad-Touristen sind frei
Rund vier Wochen nach der Entführung im Südosten Irans sind zwei deutsche und ein irischer Fahrradurlauber wieder frei. Die drei Touristen seien wohlauf, verkündete Außenminister Kamal Charrasi im iranischen Fernsehen. Die Urlauber waren Anfang Dezember von einer Kriminellenbande verschleppt worden. Über die Umstände der Befreiung oder etwaige Lösegeldzahlungen wurde bislang nichts bekannt. Das Auswärtige Amt in Berlin äußerte sich erleichtert über den glücklichen Ausgang des Entführungsdramas.


Immer weniger machen „blau“
Der Krankenstand in den Betrieben ist in diesem Jahr auf ein Rekordtief seit 1990 gefallen. Gegenüber 2002 sanken die krankheitsbedingten Fehlzeiten erneut um zehn Prozent. Dies gehe aus neuen Statistiken des Bundesgesundheitsministeriums hervor, berichtet die „Welt“. Danach fehlten die Arbeitnehmer 2003 rund 3,6 Prozent der Sollarbeitszeit. Dies entspricht neun Arbeitstagen. Arbeitsmarktforscher nannten als Gründe die schwache Konjunktur und die Angst vor einem Verlust des Arbeitsplatzes.
Autor: nnz

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