eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Sa, 16:52 Uhr
20.12.2003

nnz-Kurz-News am Wochenende (1)

Nordhausen (nnz). Die nnz-Redaktion hat auch an diesem Wochenende wieder die Nachrichten aus Deutschland und Thüringen zusammengefasst. Diesmal haben wir auch den Sport berücksichtigt.


Kompromiß sei tragfähig
Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) hat den Kompromiss von Bundestag und Bundesrat zur Handwerksordnung als tragfähig bezeichnet. Der Meisterbrief sichere das hohe Qualifikationsniveau und damit die Leistungsfähigkeit des Handwerks, sagte er am Samstag bei der Ehrung des Handwerkernachwuchses in Erfurt. Der Große Befähigungsnachweis sei weiterhin in 90 Prozent aller Handwerke zur selbstständigen Führung des Betriebs notwendig. Nur einfache Arbeiten seien ohne Meisterabschluss möglich.


Kein Platz im Knast
In Thüringer Gefängnissen fehlen Haftplätze und Personal. Überfüllte Haftanstalten und eine steigende Zahl der Gefangenen führen zu zunehmenden Belastungen der Justivollzugsbediensteten. Derzeit gibt es im Freistaat laut dem Justizministerium rund 2130 Inhaftierte und 986 Bedienstete. Weitere Stellen werden angesichts der prekären Haushaltslage nicht besetzt. Prognosen zufolge wird sich jedoch die Gefangenenzahl in Thüringen bis 2008 auf mehr als 2300 erhöhen


Ausgeradelt in Merkers
Der insolvente Fahrradhersteller Merkers-Rad wird zum 31. Januar stillgelegt. Ein entsprechender Antrag sei beim Amtsgericht Meiningen gestellt worden, sagte Insolvenzverwalter Axel W. Bierbach. Grund seien mangelnde Aufträge. Den verbliebenen 46 von ehemals 146 Mitarbeiter werde gekündigt. Für das Unternehmen war kein Investor gefunden worden. Gegen die Merkers-Rad GmbH & Co KG war Anfang Dezember das Insolvenzverfahren eröffnet worden.


Tod in der Kurve
Ein 27 Jahre alter Mann ist in der Nacht zum Samstag bei einem Verkehrsunfall bei Küllstedt im Landkreis Eichsfeld tödlich verunglückt. Nach Polizeiangaben verlor der Mann wegen überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen. In der Folge kam er in einer Rechtskurve von der Straße ab und fuhr in einen Straßengraben. Wegen der Wucht des Aufpralls wurde das Auto zurück auf die Fahrbahn geschleudert, wo es sich mehrfach überschlug und daraufhin einen Abhang hinabstürzte. Der Fahrer starb am Unfallort.


Viel Arbeit für den Weihnachtsmann
Das einzige Thüringer Weihnachtspostamt in Himmelsberg im Kyffhäuserkreis kann auf eine Rekordzahl von 2680 Briefen verweisen. So viel Post hat der Himmelsberger Heimatverein noch nie erhalten. Die bisherige Höchstmarke von 2500 Wunschbriefen stammt aus dem Jahr 2000. Im Vorjahr hatten 2000 Briefe die Gemeinde mit fast 200 Einwohnern erreicht. Die meisten Zuschriften kamen aus Thüringen.


Mit Endspurt zufrieden
Der Endspurt im Weihnachtsgeschäft am 4. Advent hat den Einzelhändlern in Thüringen gute Umsätze beschert. „Trotz Schmuddelwetters nutzten viele den Samstag als Erlebniseinkauf für die ganze Familie“, sagte die Geschäftsführerin des Thüringer Einzelhandelsverbandes, Monika Osiewacz. Die meisten Händler würden wohl trotzdem nicht die Umsätze von 2002 erreichen. Die Verluste aus dem gesamten Jahr seien nicht in wenigen Wochen aufzuholen. Größere Städte mit Attraktionen seien die Gewinner.


12 Menschen verbrannten in Bus
Bei einem schweren Unfall eines bayerischen Reisebusses sind am Morgen an der Grenze zwischen Belgien und Frankreich zwölf Menschen verbrannt. 37 Menschen konnten sich aus den Flammen retten, zum Teil dank des Einsatzes des Beifahrers. Er wurde bei dem Unfall herausgeschleudert und konnte die verklemmte Tür öffnen. Der Bus hatte aus noch ungeklärter Ursache eine Fahrbahnbegrenzung aus Betonteilen gerammt und rasend schnell Feuer gefangen. Die meisten Passagiere sind Deutsche.


Mit Kündigung wird gerechnet
Toll Collect rechnet offenbar schon fest mit einer Kündigung des Betreibervertrages durch den Bund. Das schreibt die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Kreise des Mautkonsortiums um DaimlerChrysler und die Deutsche Telekom. Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe hatte die Kündigung zum Jahresende angedroht, sollte das Konsortium bis dahin nicht einen verbindlichen Zeitrahmen für einen finanziellen Ausgleich der Einnahmeausfälle von monatlich mehr als 150 Millionen Euro vorlegen.


Drei Tote bei Messerstecherei
Bei einer Messerstecherei vor einer Diskothek in Heidenheim in Baden-Württemberg sind in der Nacht drei Spätaussiedler im Alter von 15, 16 und 17 Jahren getötet worden. Ein dringend tatverdächtiger 17 Jahre alter Deutsche stellte sich am Mittag den Behörden. Gegen ihn war zuvor Haftbefehl wegen Totschlags erlassen worden. Angaben zum Motiv für die Bluttat können die Ermittler bislang nicht machen. Die Toten sollen im Laufe des Tages obduziert werden.


Mehr Sicherheit bei Bussen gefordert
Angesichts des schweren Busunglücks an der belgisch-französischen Grenze hat der ADAC seine Forderungen zur Sicherheit von Busreisen bekräftigt. Vor allem müssten die Busse technisch sicherer werden, sagte ein ADAC-Sprecher. Dazu gehörten zum Beispiel ein Abstandsradar und schwer brennbare Materialien bei der Innenausstattung. Bei dem Busunglück starben am Morgen 12 Reisende, 37 Passagiere wurden verletzt. Der Reisebus gehört zu einem bayerischen Reiseunternehmen aus Oberfranken.


300.000 Euro für Anzeigen
In ganzseitigen Zeitungsanzeigen hat die Bundesregierung die Verabschiedung des Reformpakets durch Bundestag und Bundesrat gefeiert. Die Anzeigen unter der Überschrift "Und Deutschland bewegt sich doch!" wurden nach Angaben des Bundespresseamtes in der "Bild"-Zeitung, der "Süddeutschen" und der "FAZ" geschaltet. Kosten: rund 300 000 Euro. Die Anzeigen waren bereits vor den gestrigen Abstimmungen in Auftrag gegeben worden - die Zustimmung galt als sicher.


Guter Platz für Künzel
Die Oberwiesenthalerin Claudia Künzel hat am Samstagnachmittag beim Skilanglauf-Weltcup im österreichischen Ramsau einen guten fünften Platz belegt. Nach 10 km im freien Stil hatte die Staffel-Weltmeisterin 40,1 Sekunden Rückstand auf Katerina Neumannova. Die 30-jährige Tschechin feierte sechs Monate nach der Geburt ihrer Tochter beim ersten Saisonrennen ein tolles Comeback. Zweite wurde mit 25,4 Sekunden Rückstand Kristina Smigun (Estland), die sich damit die Weltcup-Führung zurückholte.


Medaillen zurück
Skilangläufer Johann Mühlegg will die bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City gewonnenen Goldmedaillen in jedem Fall "freiwillig" zurückgeben. "Dies ist kein Schuldeingeständnis", sagte der für Spanien startende Allgäuer am Samstag in der ARD-Sendung "Sportschau live". Der Internationale Sportgerichtshof hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) angewiesen, die Aberkennung bis zum 14. März zu beschließen. Mühlegg denkt zudem nicht an ein Comeback nach Ablauf seiner Doping-Sperre.


Deutsche Adler flogen hinterher
Roar Ljökelsöy hat am Samstag das Weltcup- Springen in Engelberg gewonnen. Der Norweger setzte sich mit Sprüngen von 128,5 und 136 m (258,6 Punkten) gegen den Finnen Janne Ahonen und den Österreicher Martin Höllwarth durch. Bester Deutscher war Sven Hannawald (Hinterzarten), der mit Sprüngen von 127,5 und 133,5 m (250,8) auf Patz fünf kam. Ljökelsöy übernahm nach seinem zweiten Saisonsieg mit 288 Punkten auch die Führung in der Weltcup- Gesamtwertung.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)