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Do, 12:54 Uhr
06.09.2012

Großzügige Schenkung für Nordhausen

Mäzenin und Ehrenbürgerin Ilsetraut Glock hat jetzt ihr Alterswerk der Stadt Nordhausen geschenkt. Kulturamtsleiterin, Dr. Cornelia Klose und die Mitbegründerin der Ilsetraut-Glock-Grabe-Stiftung, Heidelore Kneffel, nahmen vor einigen Tagen die Kunstwerke in Bonn von ihr entgegen.

„Die 97jährige hatte den Wunsch, ihrer Heimatstadt ihr Alterswerk zu schenken. Es handelt sich dabei um sechs Acrylbilder. Sie tragen den Titel ‚Erinnerung an den Hades‘ und sind als eine Einheit zu betrachten, die auch einer speziellen Art der Hängung bedürfen“, erklärt jetzt Frau Klose.

Über die Entstehung dieses umfänglichen Werkes erzählte Ilsetraut Glock folgendes: „Ich habe vor einigen Jahren im Krankenhaus gelegen, mir ging es nicht sehr gut und nachts befielen mich Alpträume, die im Zusammenhang mit dem Hades - der griechischen Unterwelt der Antike - standen.“ So entstand nach dem Krankenhausaufenthalt diese Folge von Farbbildern, die vor allem die Farbgebung schwarz, rot und weiß aufweisen. Vier querformatige Bilder bilden die Mitte des Ensembles und rechts und links an den Seiten erscheinen Höllenhunde im Hochformat.

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Höllenhund im Hochformat (Foto: Heidelore Kneffel)

Ilsetraut Glock habe sich sehr darüber gefreut, dass diese sechs Bilder nun sogleich im Kunsthaus Meyenburg in der gegenwärtigen Ausstellung „Abstraktion trifft Realismus - Grafiken von William Hogarth bis Joseph Beuys“, präsentiert werden. Noch bis zum 16. September sind hier Werke der Stiftung zu sehen.

Dank Ilsetraut Glock besitzt die Stadt Nordhausen eine ansehnliche Kunstsammlung, die aus über 700 Werken namhafter Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts sowie aus einem Großteil ihres eigenen Schaffens besteht.

Alle zwei Jahre wird im Namen der Stiftung ein Grafikpreis ausgeschrieben, der eine immer größer werdende Resonanz erfährt.
Autor: nnz

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