Di, 08:16 Uhr
16.12.2003
Happy Birthday
Nordhausen (nnz). Vor etwa mehr als einem Jahr wurde das Regionalmanagement im Landkreis Nordhausen offiziell gestartet. Zum ersten Geburtstag sprach die nnz mit Regionalmanagerin Uta Hirselandt über das erste Jahr und das nächste...
Zum ersten Mal sei es im vergangenen Jahr gelungen, wichtige Partner im Landkreis Nordhausen unter einen Hut zu bekommen. So sind der Landrat, die Oberbürgermeisterin, Vertreter der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), der Vorstand der Kreissparkasse Nordhausen und der Rektor der Fachhochschule in der so genannten Lenkungsgruppe vereint. Die Gruppe sei quasi eine Verpflichtung zur Zusammenarbeit, meint Uta Hirselandt.
In den sechs Projektgruppen sei in den zurückliegenden Monaten eine effektive Arbeit geleistet worden. So würden beispielsweise in der Gruppe Technologie und Netzwerk mehrere Netzwerke arbeiten, in denen wiederum Unternehmen des Landkreises und der Region vereint seien, die vorher vielleicht als Wettbewerber aufgetreten seien. Als Beispiel nannte Hirselandt das Netzwerk Biogas, das sich unter Führung der Schachtbau Nordhausen GmbH derzeit an einer Ausschreibung für eine Biogasanlage beteiligt. Weitere Netzwerke wurden zu Vorhaben wie Baustoffe oder Umwelt, Recycling und Entsorgung ins Leben gerufen. Hier vor allem gebe es eine Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement des Kyffhäuserkreises. Im kommenden Jahr soll ein weiteres Netzwerk Automobil-Cluster ins Leben gerufen werden.
Der erste Standortatlas des Landkreises Nordhausen ist das bisherige Ergebnis der Projektgruppe Standorte und Infrastruktur. Der Atlas war bereits auf der diesjährigen Expo-Real in München von Experten für sehr tauglich befunden worden. Eine erfolgversprechende Moderation leisteten die Mitglieder der Gruppe für die weiteren Planungen zum Industriegebiet in der Goldenen Aue. Die Fachhochschule kümmert sich um das Brachflächenmanagement und in dieser Woche soll an der Bildungseinrichtung eine Diplomarbeit vorgestellt werden, deren Erstellung ebenfalls unterstützt wurde.
Im Bereich Tourismus ist der Internetauftritt für die touristische Region realisiert worden. In der Korrekturphase befindet sich eine neue Imagebroschüre für den Landkreis Nordhausen. 10.000 Stück wird die erste Auflage umfassen, geplant ist eine Ausgabe in Englisch. Gemeinsam mit der Stadt Nordhausen und dem Jugendgästehaus Rothleimmühle wird zur Zeit eine touristische Broschüre über Nordhausen vorbereitet, die sich in erster Linie an Gäste mit Behinderungen wenden soll. Die Arbeitsgruppe Harzmanagement versteht sich zwar nicht als Konkurrent zum Harzer Verkehrsverein, doch im kommenden Jahr werden sich die Landtage von Thüringen und Niedersachsen in Nordhausen die touristische Klinke in Hand geben.
Über die Dachmarke, dem Kind der Projektgruppe Marketing gibt es nicht mehr viel zu sagen oder zu schreiben. Sie wurde bereits in der nnz ausführlich vorgestellt (siehe hierzu im Archiv). Verwendet wird sie seit Wochen vom Landkreis, der Kreissparkasse, der Fachhochschule, einigen Printmedien und auch von der nnz auf der Startseite. Erst kürzlich verschickte die Stadt Nordhausen ihre Weihnachtsglückwünsche. Die Briefumschläge waren versehen mit dem Aufkleber der Dachmarke Region Nordhausen.
Das ist ein vielversprechender Anfang, doch ich wünsche mir noch mehr solcher Standortbotschafter, meinte Uta Hirselandt. Für die Dachmarke wird gegenwärtig auch ein Internetauftritt vorbereitet. Erste deutliche Arbeitsansätze gibt es auch in den beiden Projektgruppen Bildung und Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Letztere kümmert sich derzeit um die künftige Strategie für das Innovationszentrum BIC an seinen beiden Standorten in Nordhausen und Sondershausen. Eine Vorlage wurde erarbeitet, sie liegt in dieser den BIC-Gesellschaftern zum Beschluß vor.
Wenn Uta Hirselandt ein Fazit zum ersten Geburtstag zieht, dann klingt es etwas hart: Wir haben begonnen zu arbeiten, haben auch schon einige Erfolge erzielt, doch es muß weitergehen. Die Partner in der Region müssen verstehen lernen, dass es nur gemeinsam mit der Region weitergehen kann. Und für dieses gemeinsame Handeln bietet das regionale Management den idealen Rahmen.
Autor: nnzZum ersten Mal sei es im vergangenen Jahr gelungen, wichtige Partner im Landkreis Nordhausen unter einen Hut zu bekommen. So sind der Landrat, die Oberbürgermeisterin, Vertreter der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), der Vorstand der Kreissparkasse Nordhausen und der Rektor der Fachhochschule in der so genannten Lenkungsgruppe vereint. Die Gruppe sei quasi eine Verpflichtung zur Zusammenarbeit, meint Uta Hirselandt.
In den sechs Projektgruppen sei in den zurückliegenden Monaten eine effektive Arbeit geleistet worden. So würden beispielsweise in der Gruppe Technologie und Netzwerk mehrere Netzwerke arbeiten, in denen wiederum Unternehmen des Landkreises und der Region vereint seien, die vorher vielleicht als Wettbewerber aufgetreten seien. Als Beispiel nannte Hirselandt das Netzwerk Biogas, das sich unter Führung der Schachtbau Nordhausen GmbH derzeit an einer Ausschreibung für eine Biogasanlage beteiligt. Weitere Netzwerke wurden zu Vorhaben wie Baustoffe oder Umwelt, Recycling und Entsorgung ins Leben gerufen. Hier vor allem gebe es eine Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement des Kyffhäuserkreises. Im kommenden Jahr soll ein weiteres Netzwerk Automobil-Cluster ins Leben gerufen werden.
Der erste Standortatlas des Landkreises Nordhausen ist das bisherige Ergebnis der Projektgruppe Standorte und Infrastruktur. Der Atlas war bereits auf der diesjährigen Expo-Real in München von Experten für sehr tauglich befunden worden. Eine erfolgversprechende Moderation leisteten die Mitglieder der Gruppe für die weiteren Planungen zum Industriegebiet in der Goldenen Aue. Die Fachhochschule kümmert sich um das Brachflächenmanagement und in dieser Woche soll an der Bildungseinrichtung eine Diplomarbeit vorgestellt werden, deren Erstellung ebenfalls unterstützt wurde.
Im Bereich Tourismus ist der Internetauftritt für die touristische Region realisiert worden. In der Korrekturphase befindet sich eine neue Imagebroschüre für den Landkreis Nordhausen. 10.000 Stück wird die erste Auflage umfassen, geplant ist eine Ausgabe in Englisch. Gemeinsam mit der Stadt Nordhausen und dem Jugendgästehaus Rothleimmühle wird zur Zeit eine touristische Broschüre über Nordhausen vorbereitet, die sich in erster Linie an Gäste mit Behinderungen wenden soll. Die Arbeitsgruppe Harzmanagement versteht sich zwar nicht als Konkurrent zum Harzer Verkehrsverein, doch im kommenden Jahr werden sich die Landtage von Thüringen und Niedersachsen in Nordhausen die touristische Klinke in Hand geben.
Über die Dachmarke, dem Kind der Projektgruppe Marketing gibt es nicht mehr viel zu sagen oder zu schreiben. Sie wurde bereits in der nnz ausführlich vorgestellt (siehe hierzu im Archiv). Verwendet wird sie seit Wochen vom Landkreis, der Kreissparkasse, der Fachhochschule, einigen Printmedien und auch von der nnz auf der Startseite. Erst kürzlich verschickte die Stadt Nordhausen ihre Weihnachtsglückwünsche. Die Briefumschläge waren versehen mit dem Aufkleber der Dachmarke Region Nordhausen.
Das ist ein vielversprechender Anfang, doch ich wünsche mir noch mehr solcher Standortbotschafter, meinte Uta Hirselandt. Für die Dachmarke wird gegenwärtig auch ein Internetauftritt vorbereitet. Erste deutliche Arbeitsansätze gibt es auch in den beiden Projektgruppen Bildung und Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Letztere kümmert sich derzeit um die künftige Strategie für das Innovationszentrum BIC an seinen beiden Standorten in Nordhausen und Sondershausen. Eine Vorlage wurde erarbeitet, sie liegt in dieser den BIC-Gesellschaftern zum Beschluß vor.
Wenn Uta Hirselandt ein Fazit zum ersten Geburtstag zieht, dann klingt es etwas hart: Wir haben begonnen zu arbeiten, haben auch schon einige Erfolge erzielt, doch es muß weitergehen. Die Partner in der Region müssen verstehen lernen, dass es nur gemeinsam mit der Region weitergehen kann. Und für dieses gemeinsame Handeln bietet das regionale Management den idealen Rahmen.


