Mo, 14:07 Uhr
15.12.2003
Bittere Pille für Heiztechniker
Ellrich (nnz). Eine bittere Pille mussten heute fast 30 Mitarbeiter der insolventen Schulte-Heiztechnik schlucken. Sie sollen sich beim Arbeitsamt melden. Einzelheiten zur Betriebsversammlung wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Was auch immer wir in Zukunft machen werden – am Ende muß eine schwarze Zahl stehen. Das sagte Insolvenzverwalter Ulrich Hauter heute den rund 80 Beschäftigten der Schulte Heiztechnik in Ellrich. Das Unternehmen in seinem jetzigen Bestand würde sich nicht tragen, hinzu kämen Probleme mit Lieferanten. Es könnte gelingen, die Firma in den kommenden Woche rentabel zu machen, das aber habe einen hohen Preis: Einem Drittel der Mitarbeiter riet Hauter am Vormittag, dass sie fristlos kündigen und sich morgen beim Arbeitsamt melden, damit sie Arbeitslosengeld bekommen. Die zwei Drittel, mit denen bestehende Aufträge abgearbeitet werden sollen, die könnten noch in dieser Woche ihr Gehalt ausgezahlt bekommen – das Septembergehalt wohlgemerkt. Das Oktobergehalt sei dann Anfang Januar dran.
Sowohl die Geschäftsführung, die Mitarbeiter als auch der Insolvenzverwalter hoffen auf eine Weiterführung des Unternehmens. Alle wissen jedoch: Es muß ein Investor gefunden werden. Nach nnz-Informationen soll es bereits mehrere Interessenten für die Übernahme der Firma geben. Hier müsse jedoch geprüft werden. Letztlich aber entscheidet die Gläubigerversammlung, die wohl erst im April kommenden Jahres zusammentreten werde.
Derzeit wird in der Mühhäuser Anwaltskanzlei an einem Gutachten über den Zustand der Firma gearbeitet. Das gestalte sich nicht unbedingt leicht, gab der Insolvenzverwalter zu, immer noch stelle das Unternehmen nur schleppend die entsprechenden Zahlen bereit. Soviel könne Hauter jedoch schon sagen: Ein großer Schuldner der Ellricher Firma habe einfach kein Geld gezahlt. Das ist nicht etwa eine Bank, sondern die Arnsbacher Firma der Schulte-Gruppe. Fast könnte man meinen: Die Insolvenz in Ellrich war hausgemacht.
Autor: nnzWas auch immer wir in Zukunft machen werden – am Ende muß eine schwarze Zahl stehen. Das sagte Insolvenzverwalter Ulrich Hauter heute den rund 80 Beschäftigten der Schulte Heiztechnik in Ellrich. Das Unternehmen in seinem jetzigen Bestand würde sich nicht tragen, hinzu kämen Probleme mit Lieferanten. Es könnte gelingen, die Firma in den kommenden Woche rentabel zu machen, das aber habe einen hohen Preis: Einem Drittel der Mitarbeiter riet Hauter am Vormittag, dass sie fristlos kündigen und sich morgen beim Arbeitsamt melden, damit sie Arbeitslosengeld bekommen. Die zwei Drittel, mit denen bestehende Aufträge abgearbeitet werden sollen, die könnten noch in dieser Woche ihr Gehalt ausgezahlt bekommen – das Septembergehalt wohlgemerkt. Das Oktobergehalt sei dann Anfang Januar dran.
Sowohl die Geschäftsführung, die Mitarbeiter als auch der Insolvenzverwalter hoffen auf eine Weiterführung des Unternehmens. Alle wissen jedoch: Es muß ein Investor gefunden werden. Nach nnz-Informationen soll es bereits mehrere Interessenten für die Übernahme der Firma geben. Hier müsse jedoch geprüft werden. Letztlich aber entscheidet die Gläubigerversammlung, die wohl erst im April kommenden Jahres zusammentreten werde.
Derzeit wird in der Mühhäuser Anwaltskanzlei an einem Gutachten über den Zustand der Firma gearbeitet. Das gestalte sich nicht unbedingt leicht, gab der Insolvenzverwalter zu, immer noch stelle das Unternehmen nur schleppend die entsprechenden Zahlen bereit. Soviel könne Hauter jedoch schon sagen: Ein großer Schuldner der Ellricher Firma habe einfach kein Geld gezahlt. Das ist nicht etwa eine Bank, sondern die Arnsbacher Firma der Schulte-Gruppe. Fast könnte man meinen: Die Insolvenz in Ellrich war hausgemacht.

