Fr, 13:57 Uhr
12.12.2003
Neue Fahrzeuge für Gefahrgutzug
Nordhausen(nnz). Die zahlreichen Unfälle in der letzten Zeit verdeutlichen die Gefahr auf den Straßen des Landkreises. Wenn bei Unfällen oder Havarien Gefahrgut in flüssiger, fester oder gasförmiger Form austritt, dann ist in Zukunft der Gerätewagen 3 im Einsatz. nnz hat sich das Spezialfahrzeug angesehen.
Der Gerätewagen Gefahrgut 3 hat es in sich. Landrat Joachim Claus (CDU) konnte sich heute Mittag von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten überzeugen.
Die mitgeführten Behälter sind gegen viele Chemikalien resistent und können bis zu 10.500 Liter aufnehmen. Zur Aufnahme dienen verschiedene Pumpen, die eine Leistung von bis zu 600 Liter pro Minute haben.
Die Einsatzkräfte brauchen sich keiner Gefahr für ihre Gesundheit aussetzen, da das Fahrzeug mit sechs Chemikalienschutzanzügen ausgestattet ist. In diesen können die Männer unabhängig von der Außenluft in einer kontaminierten Umgebung arbeiten. Mit den gefährlichen Stoffen kommen sie nicht in Berührung.
Das Fahrzeug verfügt über leistungsfähige Funkgeräte zur Kommunikation bei den Einsätzen.
Um die Gefahrenlage zu beurteilen ist es außerdem mit verschiedenen Messgeräten ausgestattet, die es zum Beispiel ermöglichen eine Explosionsgefahr zu ermitteln.

Zur Zeit verfügt der Gefahrgutzug des Landkreises über ein Messfahrzeug, einen Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz, einen Gerätewagen 1, einen ABC-Erkundungswagen und einen Dekon-LKW.
Mit dem neuen Gefahrgutwagen und einem neuen Einsatzleitwagen wird eine weitere Lücke in der Ausstattung der Feuerwehren in Stadt und Landkreis Nordhausen geschlossen. Für die Beschaffung stellten der Freistaat Thüringen 362.500 Euro und der Landkreis Nordhausen 185.900 Euro zur Verfügung.
Autor: nnz
Der Gerätewagen Gefahrgut 3 hat es in sich. Landrat Joachim Claus (CDU) konnte sich heute Mittag von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten überzeugen. Die mitgeführten Behälter sind gegen viele Chemikalien resistent und können bis zu 10.500 Liter aufnehmen. Zur Aufnahme dienen verschiedene Pumpen, die eine Leistung von bis zu 600 Liter pro Minute haben.
Die Einsatzkräfte brauchen sich keiner Gefahr für ihre Gesundheit aussetzen, da das Fahrzeug mit sechs Chemikalienschutzanzügen ausgestattet ist. In diesen können die Männer unabhängig von der Außenluft in einer kontaminierten Umgebung arbeiten. Mit den gefährlichen Stoffen kommen sie nicht in Berührung.
Das Fahrzeug verfügt über leistungsfähige Funkgeräte zur Kommunikation bei den Einsätzen.
Um die Gefahrenlage zu beurteilen ist es außerdem mit verschiedenen Messgeräten ausgestattet, die es zum Beispiel ermöglichen eine Explosionsgefahr zu ermitteln.

Zur Zeit verfügt der Gefahrgutzug des Landkreises über ein Messfahrzeug, einen Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz, einen Gerätewagen 1, einen ABC-Erkundungswagen und einen Dekon-LKW.
Mit dem neuen Gefahrgutwagen und einem neuen Einsatzleitwagen wird eine weitere Lücke in der Ausstattung der Feuerwehren in Stadt und Landkreis Nordhausen geschlossen. Für die Beschaffung stellten der Freistaat Thüringen 362.500 Euro und der Landkreis Nordhausen 185.900 Euro zur Verfügung.


